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Gelber Engel rettet kleinen Tristan

ÖAMTC-Pannenfahrer holt drei Monate altes Baby aus versperrtem Auto

Pannenfahrer befreit Baby © ÖAMTC
Pannenfahrer befreit Baby  -  Am 10. August befreite ÖAMTC-Pannenfahrer den drei Monate alten Tristan aus dem Auto, das sich von selbst versperrt hatte. Im Bild: ÖAMTC-Pannenfahrer Deisenberber, der kleine Tristan und seine Mama. © ÖAMTC

Freitag, 10. August um 12:50 Uhr: Karl Deisenberger war gerade auf dem Weg zurück zum Stützpunkt in seine Mittagspause, als ein Notruf einging. In Pyhra (bei St. Pölten) war ein Baby im Fahrzeug eingesperrt. Frau R. und der kleine Tristan kamen gerade zuhause an, als das Malheur passierte: Der 3 Monate alte Knirps war gemeinsam mit der Handtasche, in der sich Autoschlüssel, Haustürschlüssel und Handy befanden, im Auto versperrt. Sie lief zum Nachbarn, um den Notruf abzusetzen.

Einsatz mit höchster Dringlichkeitsstufe

Der Notruf wurde – vor allem auch angesichts der aktuellen Temperaturen - von der ÖAMTC-Nothilfezentrale mit höchster Dringlichkeit eingestuft und umgehend an Pannenfahrer Deisenberger weitergegeben. Er setzte sich unverzüglich in sein Pannenauto und traf binnen kürzester Zeit am Einsatzort ein. Wenige Sekunden und ein paar Handgriffe später war Tristan in Sicherheit. Verschwitzt, aber wohlauf in den Händen der Mutter. "Frau R. war natürlich sehr dankbar", so Deisenberger. "Das ist für uns Pannenfahrer grundsätzlich ein Routineeinsatz. Jährlich rücken wir über 30.000 Mal aus, um versehentlich versperrte Autos aufzuschließen. Allerdings sind nur selten Kinder im Fahrzeug eingeschlossen."

Häufig ist das auf Unachtsamkeit zurückzuführen. Allerdings: "Viele Fahrzeuge sperren automatisch zu, wenn man binnen 30 Sekunden keine Türe öffnet. Generell bringen daher Autofahrer die Diebstahlvorkehrungen ihrer eigenen Fahrzeuge in unangenehme Situationen", so Deisenberger. Um die Gefährlichkeit, besonders in der Sommerhitze, weiß er ebenfalls Bescheid. Seine Warnung: "Schon 15 Minuten bei praller Sonne im geschlossenen Auto können für Babys und Kleinkinder lebensgefährlich sein."

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