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Mittwoch, 04.Februar 2026

Kooperatives Parken in Städten

Jetzt an der Umfrage teilnehmen

Mehrere Autos parken am Straßenrand, dazwischen sind kleine Grünflächen mit einem Baum. © ÖAMTC

Umfrage

Wer kennt das nicht? Parkplatzsuche im städtischen Raum kann mühsam sein. Zahlreiche Runden um den Block und keine freie Lücke weit und breit. Was wäre, wenn Sie die Informationssysteme Ihres Fahrzeuges bei der Suche unterstützen würden? Welche Informationen sind für Sie wirklich wichtig?

Im Forschungsprojekt KoPaS entwickelt der ÖAMTC gemeinsam mit Partner-Unternehmen aus Forschung und Industries ein städtisches Parkinformationssystem. Das Ziel: Es sollen Ihnen exakt jene Parkinformationen ins Fahrzeug geliefert werden, die für Ihre Situation relevant sind. Dazu benötigen wir Ihre Hilfe mit dem folgenden Fragebogen.

Mit der Teilnahme helfen Sie uns zu verstehen:

  • Welche Informationen Sie bei der Parkplatzsuche benötigen
  • Wann Sie diese Informationen erhalten möchten
  • Welche Kriterien für Ihre Entscheidung ausschlaggebend sind

Die Umfrage dauert ca. 5 - 10 Minuten und ist vollständig anonym.

Gestalten Sie die Zukunft der Parkinformation mit – jetzt teilnehmen!

Das Projekt

In dem von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG geförderten Projekt KoPaS werden in Österreich erstmals C-ITS-Dienste für das städtische Parken entwickelt.

Mit dem Ziel: Verkehrsteilnehmende durch intelligente, vernetzte Parkinformationen zu freien Stellplätzen zu leiten und damit den Parksuchverkehr zu reduzieren. Partner sind neben dem ÖAMTC die Städte Graz, Klagenfurt und Salzburg, die Forschungseinrichtung Salzburg Research (SRFG) sowie Fahrzeugausrüster.

Mehr Informationen zum Projekt unter https://www.salzburgresearch.at/projekt/kopas/

Über C-ITS

Unter C-ITS (Cooperative Intelligent Transport Systems) werden kooperative intelligente Verkehrssysteme verstanden, die auf internationalen Standards basieren. Mit Hilfe von C-ITS können standardisierte Nachrichten (Verkehrsinformationen) direkt zwischen C-ITS-fähigen Fahrzeugen oder zwischen der Infrastruktur (straßenseitige Sende- und Empfangseinheiten) ausgetauscht werden.

Nutzung von C-ITS für Parkplatzsuche

Im Projekt KoPaS werden städtische C-ITS Use Cases entwickelt und evaluiert und versucht, die Frage zu klären, wie städtische Parkinformationen dazu beitragen kann, Parkplatzsuchverkehr zu reduzieren, indem Verkehrsteilnehmende über Verfügbarkeit von Stellplätzen im öffentlichen Raum und deren konkrete Nutzungsbedingungen zu informieren.

Methodik von KoPaS

KoPaS verfolgt dabei einen ganzheitlichen Ansatz: Um Informationen zu Parkplätzen und Parkflächen bereitstellen zu können, müssen diese zuerst als Parkflächenkataster in maschineninterpretierbarer Form vorliegen. KoPaS unterstützt die Städte Graz, Salzburg und Klagenfurt bei der Erstellung dieser Daten.

Um verlässliche Verfügbarkeitsinformationen für Parkflächen zu erstellten, werden in KoPaS ergänzend zur Verarbeitung der Daten straßenseitiger C-IST-Sensorik folgende Ansätze untersucht:

  1. Ableitung von Ein- und Ausparkvorgängen aus von in den Fahrzeugen verfügbaren Daten
  2. Erfassung der Parkplatzsituation mit kostengünstigen Kameras aus vorbeifahrenden Öffis
     

Bewertung des Nutzens und der Alltagstauglichkeit

Die Demonstration der Konzepte erfolgt in den Städten Graz, Klagenfurt und Salzburg. Die Bewertung der Brauchbarkeit der in KoPaS erstellten Park-Informationen werden in einer Labor-Studie mit einer repräsentativen Gruppe potentieller Nutzerinnen und Nutzer mit Hilfe simulierter Daten evaluiert und daraus Empfehlungen für die weitere Umsetzung abgeleitet.

Mehr Informationen zum Projekt unter https://www.salzburgresearch.at/projekt/kopas/

Alle Parkmöglichkeiten in den ÖAMTC-Services

Kurzpark-, Anwohnerparkzonen und Ausnahmeregelungen: Es ist schwierig, den Überblick zu wahren, wo Parkgebühren zu entrichten sind. Und das nicht nur in Wien. Transparenz, wo sich eine Kurzparkzone befindet, wie hoch die Gebühren sind und wie bezahlt werden kann, bietet die kostenlose ÖAMTC-App (www.oeamtc.at/app) sowie der ÖAMTC-Routenplaner (www.oeamtc.at/routenplaner). Genauere Informationen dazu hier.