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Pannenfahrer leistet Rollstuhlfahrer Nothilfe

Ungewöhnlicher Einsatzort, unbekanntes Fahrzeug – kein Problem für den ÖAMTC-Pannenfahrer.

ÖAMTC Einsatz_Friedhof_Oberwart.jpg © ÖAMTC
ÖAMTC Einsatz_Friedhof_Oberwart.jpg © ÖAMTC

„Einsatzort: Friedhof Oberwart. Fahrzeug: Unbekannte Fahrzeugart. Vermerk: Dringend“, so die Daten des Einsatzes des ÖAMTC-Pannenfahrers, zu dem er sich Samstagmittag auf den Weg macht. Als der Pannenfahrer am Einsatzort eintrifft, findet er einen scheinbar menschenleeren Friedhof hinter geschlossenen Toren wieder. Er lässt es auf einen Versuch ankommen und siehe da, das Tor lässt sich öffnen.

„Ja hier! I bin des“, schallt es ihm entgegen. Herr B. sitzt auf einem Stein nahe der Wasserstelle und kann sich nicht weiter bewegen. Sein Rollstuhl steht in 30 Metern Entfernung zwischen den Gräbern. Was war passiert? Herr B. war auf einem Friedhofbesuch, als sein Rollstuhl in der Mittagshitze mit Defekt liegenblieb. Glücklicherweise kam eine Dame an der Stelle vorbei, verständigte die Nothilfe und half dem gestrandeten Herrn B. hinüber zur nahen Wasserstelle des Friedhofs.

Der ÖAMTC-Pannenhelfer nahm den Rollstuhl unter die Lupe – schnelle Diagnose: Batterie leer. Ein paar Minuten und Handgriffe später ist der Rollstuhl wieder voll funktionstüchtig. Sichtbar zufrieden macht sich Herr B. auf den Heimweg. „Ein Dankeschön möchte ich an die Passantin ausrichten, die den Notruf abgesetzt hat“, so der  ÖAMTC-Pannenfahrer. „Diese Hilfsbereitschaft und Zivilcourage ist nicht alltäglich.“

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