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ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe: Der Sommer kann kommen

Mobilitätsclub begann bereits zu Pfingsten mit Vorbereitungen für die Hauptsaison.

Schutzbrief.jpg © ÖAMTC/APA-Fotoservice/Hörmandinger
Maria Tüchler (Schutzbrief-Nothilfe) und ÖAMTC-Direktor Oliver Schmerold. © ÖAMTC/APA-Fotoservice/Hörmandinger

Seit 60 Jahren gibt es den ÖAMTC-Schutzbrief. Reisende, die auf dieses Soforthilfe-Paket des Mobilitätsclubs setzen, erhalten vielfältige Unterstützung.

ÖAMTC-Direktor Oliver Schmerold

"Rund 213.000 Mal wandten sich Mitglieder 2018 via Telefon oder App hilfesuchend an die ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe – das sind im Schnitt über 580 Kontakte täglich. Während der Hauptreisesaison im Sommer, aber auch in der Winterurlaubszeit, erhöht sich die Zahl der Hilfesuchenden deutlich und mehr als 1.000 pro Tag sind keine Seltenheit."

Über 57.000 Hilfeleistungen im Jahr 2018

In Summe hat der Mobilitätsclub im Jahr 2018 57.385 Hilfeleistungen im In- und Ausland durchgeführt. Das Spektrum dabei ist vielfältig – viele tausend Mietwagen wurden ebenso schnell organisiert wie Hotelzimmer, Pannenhilfe oder Abschleppdienst. Rund 8.000 defekte Fahrzeuge, 3.000 davon aus dem Ausland, wurden rückgeholt. Darüber hinaus wurden Krankenhauskosten im Ausland durch den Mobilitätsclub übernommen und der Transport von 2.600 kranken oder verletzten Personen aus dem Ausland realisiert.

"Wer Hilfe braucht, der braucht sie rasch", weiß Schmerold. "Dank unserer motivierten Mitarbeiter und unseres europaweiten Netzwerks gelingt es uns, unseren Mitgliedern schnell und unbürokratisch zu helfen."

Bis zu 35 Nothilfe-Experten arbeiten an einem Fall

Auch wenn die Anrufe, die im Nothilfe-Zentrum des Mobilitätsclubs eingehen, völlig unterschiedlich sind, haben sie doch eine Gemeinsamkeit. Auf der einen Seite ein mitunter verzweifeltes Mitglied, das dringend Hilfe benötigt und auf der anderen Seite ein freundlicher, kompetenter und einfühlsamer Mitarbeiter, der alles daran setzt die Hilfe rasch zu organisieren.

Maria Tüchler, Leiterin ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe

"Je nach Komplexität können an einem einzigen Fall zwischen acht und 35 Personen teamübergreifend arbeiten. In Summe sprechen unsere Mitarbeiter neben Deutsch und Englisch noch 18 weitere Sprachen. Das erleichtert die Kommunikation mit lokalen Behörden und Institutionen. Darüber hinaus geben sie Verhaltensregeln im Schadensfall und gewährleisten individuelle Hilfe im jeweiligen Land."

Hilfe für Mensch und Fahrzeug

Ganz gleich, ob man mit dem eigenen Auto, mit Bus, Bahn, Schiff oder Flugzeug unterwegs ist, mit dem ÖAMTC-Schutzbrief ist man für einen Notfall – sei es gesundheitlicher oder technischer Natur – gut gewappnet. Dieser garantiert Soforthilfe und Kostenübernahme. Der Geltungsbereich des Schutzbriefs umfasst neben Österreich alle Länder Europas, die Russische Föderation, die außereuropäischen Mittelmeer-Anrainerstaaten sowie alle Mittelmeer-Inseln, die Kanarischen Inseln, die Azoren und Madeira. Die Schutzbrief-Nothilfe ist rund um die Uhr unter +43 / 1 25 120 00 aus dem Ausland erreichbar.

Unter derselben Nummer stehen auch die Juristen des Clubs jederzeit zur Verfügung und helfen bei Unklarheiten weiter (z.B. Probleme am Unfallort, mit der örtlichen Polizei oder an der Grenze). Die Nothilfe kann ebenfalls via ÖAMTC App aus dem Ausland angefordert werden. 

Mit Ende 2018 hatten rund 1,5 Millionen der 2,2 Millionen ÖAMTC-Mitglieder einen Schutzbrief. Weil damit Partner und Kinder im gleichen Haushalt geschützt sind, bedeutet das, dass statistisch über 3,3 Millionen Österreicher durch den ÖAMTC-Schutzbrief abgesichert sind (Berechnungsgrundlage: Statistik Austria, durchschnittliche Haushaltsgröße).

Ambulanzflotte neu.jpg

Thema Schutzbrief

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© ÖAMTC
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