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Das war 2020 in der Schutzbrief-Nothilfe

Trotz Corona mit 32.777 Hilfeleistungen für Menschen in Not

Schutzbrief Familie.jpg © ÖAMTC
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Die Schutzbrief-Nothilfe des Mobilitätsclubs war im Jahr 2020 mit Corona-Pandemie und damit einhergehenden Maßnahmen rund um die Uhr und uneingeschränkt erreichbar. 

Maria Tüchler, Leiterin der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe:

"2020 haben wir 32.777 Hilfeleistungen für Menschen in Not erbracht. Unsere Calltaker hatten genug zu tun - im Schnitt sind 385 Anrufe pro Tag hereingekommen. Im Sommer, als das Reisen etwas leichter möglich war, waren es täglich sogar über 626 Telefonate."

Die weiteren Zahlen:

Die Schutzbrief-Nothilfe des Mobilitätsclubs organisierte für 1.496 verletzte oder erkrankte Österreicher den Heimtransport aus dem In- und Ausland, meistens bodengebunden, in 100 Fällen per Linienflug und 54-mal mittels Ambulanzjet. Außerdem wurden 5.758 Fahrzeuge rückgeholt, großteils innerhalb von Österreich. 

Maria Tüchler:

"Diese Zahlen zeigen, wie wichtig gerade in Corona-Zeiten der uneingeschränkte Nothilfe-Betrieb des ÖAMTC war und ist. Gleichzeitig musste die Gesundheit der Mitarbeiter bestmöglich geschützt werden. Erreicht haben wir das bereits im März 2020 mit einer Homeoffice-Offensive."

Im Zuge dessen hat allein im Raum Wien, Niederösterreich und Burgenland rund die Hälfte der in der Nothilfe-Zentrale tätigen Gelben Engel das Callcenter in Wien-Erdberg gegen ihren privaten Arbeitsplatz getauscht.

Schutzbrief-Sonderleistung wegen Corona

Auch wenn längere Urlaube selbst in Österreich derzeit nicht möglich sind, bietet der Mobilitätsclub bereits seit Anfang Juni eine zusätzliche Schutzbrief-Leistung: Für Ausflüge und Urlaube innerhalb von Österreich werden zusätzliche Übernachtungskosten übernommen, wenn am Urlaubsort eine behördliche Quarantäne verhängt wurde. Das gilt nach derzeitigem Stand bis Ende 2021 für Schutzbrief-Inhaber und mitreisende, geschützte Personen für bis zu 14 zusätzliche Übernachtungen (maximal 70 Euro pro Person und Nacht) – übrigens für alle geschützten Personen, auch wenn sie getrennt und nicht mit dem Auto verreisen, und auch dann, wenn sie selbst infiziert sein sollten.

Die Kostenübernahme kommt zum Tragen, sofern keine andere Stelle (z. B. Reiseveranstalter oder Bund) dazu verpflichtet ist - gegebenenfalls werden die Kosten aber zwischenzeitlich durch den Schutzbrief übernommen, bis eine andere Stelle diese auszahlt.

Und: Der Schutzbrief deckt auch die Kosten für einen Test auf eine Covid-19-Infektion, wenn durch ein negatives Ergebnis eine behördlich genehmigte Ausreise aus einem abgesperrten Gebiet ermöglicht wird.

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