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Südafrika: Wassermangel und Waldbrandgefahr in der Kapregion

Die südafrikanische Kapregion im Südwesten des Landes leidet seit Monaten unter der schlimmsten Dürre seit mehr als hundert Jahren und muss nun drastisch Wasser sparen. 

Kapstadt (RMS) © Pixabay
Kapstadt (RMS) © Pixabay

Die südafrikanische Touristenmetropole Kapstadt hat ein Wasserproblem: Die Kapregion im Südwesten des Landes leidet seit Monaten unter der schlimmsten Dürre seit mehr als hundert Jahren und muss seither drastisch Wasser sparen. Erlaubt sind derzeit nicht mehr als 50 Liter Frischwasser pro Tag und Haushalt (das entspricht in etwa einer dreiminütigen Dusche).

Einschränkungen für Touristen

Von dem Engpass sind auch Urlauber betroffen. Hotels und andere Unterkünfte rationieren das Wasser. Das kann beispielsweise dazu führen, dass der Pool und Schwimmbäder trocken bleiben, man nur zu bestimmten Uhrzeiten duschen oder baden kann oder die Handtücher seltener ausgetauscht werden. Golfplätze werden nicht mehr bewässert.

Für die Trinkwasserversorgung ist bisher aber gesorgt. Da sich die Situation durch die drastischen Sparmaßnahmen in den vergangenen Monaten etwas entspannt hat, ist laut Stadtverwaltung vorerst nicht mit Rationierungen des Trinkwassers zu rechnen. Zuletzt war die Stadt davon ausgegangen, dass im Juli eine Abschaltung der Wasserversorgung drohe. Der jüngsten Prognose zufolge würde die Stunde Null am 27. August eintreten. Der Termin liege aber mitten in der Winterregenzeit, deswegen sei eine Abschaltung unwahrscheinlich. Sollte es aber so wenig regnen wie im Vorjahr, könne die Stunde Null 2019 noch kommen.

Urlauber fragen am besten bei ihrem Veranstalter nach der aktuellen Lage vor Ort. Wie Kapstadt-Besucher helfen können, den Wasserkonsum zu reduzieren, erfahren sie auch im Infoblatt von South African Tourism.

Buschbrände wegen Dürre

Wegen der langanhaltenden Dürre in der Kapregion brechen auch immer wieder Buschbrände aus. In Kapstadt und in den südwestlichen Teilen des Weinanbaugebiets um Stellenbosch herrscht ein hohes Brandrisiko. Reisende müssen immer damit rechnen, dass Straßen und Nationalparks vorübergehend gesperrt oder nur eingeschränkt zugänglich sind. Die Anordnungen der Behörden gilt es unbedingt zu befolgen.

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