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Sri Lanka: Tipps für Urlauber nach Terroranschlägen

Von nicht notwendigen Reisen wird abgeraten. 

Sri Lanka, Kandy, Dalada Maligawa(RMS) © Pixabay
Sri Lanka, Kandy, Dalada Maligawa(RMS) © Pixabay

Am Ostersonntag, 21. April, wurden bei mehreren Bombenanschlägen in Colombo, Negombo und Batticaloa mehr als 300 Menschen getötet und über 500 verletzt. Darunter auch ausländische Reisende.

Hotels und Kirchen im Visier der Attentäter

Verübt wurden die Attentate auf Kirchen in Colombo, in Negombo nördlich von Colombo und in Batticaloa an der Ostküste. In Colombo sind außerdem mehrere Hotels betroffen, das Shangri La, das Cinnamon Grand und das Kingsbury, ein Hotel in Dehiwala in der Nähe des Zoos. Hinzu kommt eine weitere Explosion im Stadtteil Dematagoda. Ein Sprengsatz, der in einem Auto in der Nähe des größten Flughafens des Inselstaates (Bandaranaike International Airport) versteckt war, konnte hingegen unschädlich gemacht werden. 

Nach Einschätzung der Regierung geht das Massaker auf das Konto der einheimischen radikal-islamischen Gruppe National Thowheeth Jamaath.

Die aktuelle Lage

Die Lage ist bislang unübersichtlich. Staatspräsident Maithripala Sirisena erklärte den Notstand im Interesse der öffentlichen Sicherheit, der Wahrung der öffentlichen Ordnung und der Sicherung der Versorgung mit Waren und Dienstleistungen für die Bürger, wie es in einer Erklärung des Präsidenten hieß. Mit den Regelungen erhalten Sicherheitskräfte erweiterte Befugnisse, etwa für Durchsuchungen und zur Festnahme von Personen. Eine vorübergehend beschlossene Ausgangssperre wurde inzwischen aufgehoben. Je nachdem wie sich die Lage entwickelt, kann sie aber wieder in Kraft treten. Der Flugbetrieb am Internationalen Flughafen ist derzeit nicht gestört.

Empfehlungen des Außenministeriums

Das Ministerium weist darauf hin, dass der Flughafen von Colombo in Betrieb ist und  Passagiere diesen unter Vorweisung des Flugtickets erreichen können. Mit zusätzlichen Sicherheitskontrollen muss jedoch gerechnet werden. Zudem ist unbedingt den Anweisungen der Sicherheitsbehörden Folge zu leisten. Es besteht ein hohes Sicherheitsrisiko von weiteren Anschlägen. Von nicht notwendigen Reisen wird abgeraten.

Tipps für Reisende

Wer aus Angst vor weiteren Terroranschlägen seine Reise nach Sri Lanka nicht mehr antreten möchte, sollte bezüglich der Stornierungsmöglichkeiten seinen Veranstalter kontaktieren. 

Das Inselparadies südlich von Indien ist aufgrund seiner landschaftlichen Schönheit und seines reichen Kulturerbes (zum Beispiel die Ayurveda-Heilkunst) ein beliebtes Urlaubsziel. Unter dem jahrelangen Bürgerkrieg mit der Minderheit der Tamilen im Norden des Landes hatte der Tourismus allerdings schwer gelitten. Der Krieg wurde erst im Mai 2009 beendet.

 

Quelle: ADAC

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