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Serbien: Überwachung des Tempolimits mit Hilfe von Mautstellen

Wer auf serbischen Autobahnen unterwegs ist, sollte darauf achten, niemals die zulässige Höchstgeschwindigkeit zu überschreiten. Ansonsten drohen ihm auch ohne Radarkontrollen empfindliche Geldbußen.

Seit Herbst 2017 wird die Durchschnittsgeschwindigkeit eines Fahrzeugs unter anderem durch eine sogenannte Abschnittskontrolle („Section Control“) ermittelt. Beim Passieren einer Mautstelle wird die Uhrzeit und die Mindestfahrdauer bis zur nächsten Mautstelle, die sich aus der Entfernung und der zulässigen Höchstgeschwindigkeit ergibt, auf dem Kassenbon vermerkt. Erreicht man die folgende Mautstelle früher als kalkuliert, muss man zwangsläufig zu schnell unterwegs gewesen sein. Die Konsequenz ist ein saftiges Bußgeld, das meist an Ort und Stelle bezahlt werden muss. Da diese Regelung außerhalb Serbiens noch nicht genügend bekannt ist, sind Fahrer aus dem Ausland derzeit überdurchschnittlich betroffen.

Laut Auskunft der Regierung soll die Maßnahme die Sicherheit auf Serbiens Straßen erhöhen und Autofahrer bereits im Vorfeld abschrecken, zu sehr aufs Gas zu treten. Vor allem die Autobahnen A 1 (Horgos – Belgrad – Nis) und A 3 (Lipovac – Belgrad) sind im Sommer wichtige Transitrouten in Richtung Türkei und Griechenland.

Quelle: ADAC

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