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Kroatien: Neue Brücke erleichtert ab 2022 Reise nach Dubrovnik

Hoffnung für staugeplagte Reisende auf dem Weg nach Dubrovnik in Süddalmatien: Die 2007 begonnenen, wegen Geldmangel zwischenzeitlich wieder eingestellten, Bauarbeiten an der neuen Peljesac-Brücke südöstlich von Ploce werden wieder aufgenommen. Das Bauwerk soll künftig das dalmatinische Festland über die vorgelagerte Halbinsel Peljesac mit dem kroatischen Kernland verbinden.

Dubrovnik © ÖAMTC Reisen
Dubrovnik © ÖAMTC Reisen

Bis zur Fertigstellung der Peljesac-Brücke voraussichtlich 2022 kann die Region um die Urlauberhochburg Dubrovnik nur über das Territorium von Bosnien-Herzegowina, den ca. 23 Kilometer langen Neum-Korridor, oder mit einer Fähre erreicht werden.

Die Peljesac-Brücke wird knapp 2,5 Kilometer lang und die Bucht von Neum überspannen. Mit einer Breite von 21 Metern bietet sie Platz für eine vierspurige Autobahn. Sie soll zu den größten Hängebrücken Europas zählen. Durch das neue Bauwerk dürften kilometerlange Staus und große Zeitaufwände bei den Einreiseformalitäten der Vergangenheit angehören. Kroatien ist Mitglied der EU, Bosnien-Herzegowina ist es nicht. Die EU-Kommission hat 357 Millionen Euro für den Bau des Bauwerks genehmigt.

Bosnische Politiker waren jahrelang gegen den neuen Verkehrsweg Sturm gelaufen, weil sie eine Einschränkung des Schiffsverkehrs und damit das Ende des ungehinderten Zugangs zum Meer fürchteten. Aber jetzt sollen auch große Schiffe die 55 Meter hohe Brücke passieren können.

Quelle: ADAC

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