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Italien: Vulkan Ätna lässt die Erde beben

Siziliens Vulkan Ätna bleibt gefährlich: Seit Monaten spuckt Europas größter Feuerberg immer wieder Asche und Lava aus. 

Vulkanasche (RMS) © Pixabay
Vulkanasche (RMS) © Pixabay

In der Nacht zu Mittwoch, 26. Dezember, haben mehrere vom Ätna ausgelöste Beben die Erde erschüttert. Mindestens 28 Menschen wurden dabei leicht verletzt. 400 wurden vorübergehend obdachlos.

Seit Beginn der neuen Aktivität des Vulkans am 23. Dezember wurden etwa 60 Beben registriert, die stärker als 2,5 waren, wie das Nationale Institut für Geophysik und Vulkanologie mitteilte. Der Ätna gehört zu den aktivsten Vulkanen der Welt. Die größten Schäden richteten die Beben in Zafferana Etnea an. Putz bröckelte von Fassaden, Mauern von Häusern stürzten ein. Stark beschädigt wurde auch eine Kirche aus dem 17. Jahrhundert.

Der Ausbruch des Ätnas hatte zeitweise auch den Flugbetrieb beeinträchtigt. Momentan gibt es aber keine Einschränkungen. Auch die zeitweise gesperrte Autobahn A 18 zwischen Catania und Messina ist wieder ungehindert befahrbar. Für eine Entwarnung ist es aber noch zu früh. Bei einer neuen Eruption sind neue Störungen jederzeit möglich.

Tipps für Reisende

Passagiere sollten sich bei ihrer Airline nach der aktuellen Lage erkundigen. Fällt eine Maschine wegen einer Naturkatastrophe aus, können Reisende in der Regel umbuchen oder erhalten ihr Geld zurück. Einen Anspruch auf Entschädigung haben sie allerdings nicht. Wer Touren in die Umgebung des Ätna plant, sollte unbedingt die Empfehlungen und Anweisungen der Behörden beachten.

Hintergrund

Der Ätna ist mit rund 3.300 Metern der höchste Vulkan Europas. Er bricht häufig mehrmals im Jahr aus und wird von Experten ständig überwacht. Die Ausbrüche sind meist spektakulär und ziehen viele Schaulustige an. Touristen aus aller Welt bewundern dann den mitunter mehrere hundert Meter hohen Feuerschweif, den der Vulkan in den nächtlichen Himmel spuckt.

Quelle: ADAC

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