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Italien: Sand mitnehmen streng verboten

Es können Strafgebühren wegen des Verstoßes gegen den Naturschutz verhängt werden.

Sandstrand Sardinien (RMS) © Pixabay
Sandstrand Sardinien (RMS) © Pixabay

Was viele Italien-Urlauber nicht wissen: Das Mitnehmen von Sand, Kiesel, Muscheln oder auch Steine ist verboten. Es können Strafgebühren wegen des Verstoßes gegen den Naturschutz verhängt werden. Die gesetzlichen Bestimmungen sowie die Höhe des Bußgeldes fallen von Region zu Region unterschiedlich aus.

Bis zu 3.000 Euro Strafe

Die Regionalregierung Sardiniens geht seit Juli 2017 besonders hart gegen Verstöße vor. Jede Art von Veränderung der Sandstrände oder die Mitnahme von Sand, Kiesel oder Quarzgestein, auch nur in kleinster Menge, ist dort gesetzlich verboten. Wer erwischt wird, muss 500 Euro bis 3000 Euro Strafe zahlen.

Sardinien ist für seine besonders schönen Strände mit weißem Sand berühmt. Gefragt ist zum Beispiel der Sand aus weißem Quarz von dem Strand Is Arutas im Westen der Insel, der das Wasser besonders türkis erscheinen lässt. Dort stehen auch Schilder: "Vietato rubare la sabbia" (also: Sand stehlen verboten). Touristen werden dort auch häufiger kontrolliert, ob sie nicht doch ein paar Körnchen eingesteckt haben. An anderen Stränden sind zum Schutz des Sandes sogar Handtücher verboten, so zum Beispiel in La Pelosa im Norden der Insel.

Quelle: ADAC

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