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Indonesien: Vulkan auf Bali spuckt wieder Asche

Urlauber sollten sich an Fluggesellschaft oder Veranstalter wenden und den Anweisungen der Behörden unbedingt Folge leisten. 

Vulkanasche (RMS) © Pixabay
Vulkanasche (RMS) © Pixabay

Wer derzeit einen Urlaub auf den indonesischen Ferieninseln Bali oder Lombok plant, sollte sich an seine Fluggesellschaft oder seinen Veranstalter wenden und sich nach der aktuellen Lage erkundigen. Der Grund: Auf Bali zeigt der Vulkan Mount Agung erneute Aktivitäten. Am Donnerstag, 10. Januar, stieß er eine mehr als zwei Kilometer hohe Aschewolke aus. Derzeit gibt es zwar keine Behinderungen im Flugverkehr, doch kann sich dies jederzeit ändern.

Erst im Dezember hatten Eruptionen zur zeitweisen Schließung des internationalen Flughafens in Denpasar geführt. Tausende Touristen saßen mehrere Tage lang fest und wurden zum Teil mit Schiffen auf die Hauptinsel Java gebracht, von wo sie dann die Rückreise antreten konnten.

Eine unmittelbare Gefahr für Urlauber in den großen Touristenzentren wie Kuta und Ubud besteht allerdings nicht, da der Feuerberg rund zwei Autostunden entfernt liegt.

Hinweise für Reisende

Das Außenministerium empfiehlt weiterhin, Vorkehrungen für den Notfall, zu treffen, z.B. Geldmittel (Bargeld und Kreditkarten) und eventuell benötigte Medikamente in ausreichender Menge mitzuführen. Verhaltenshinweise im Falle einer Aschewolke bietet The International Volcanic Health Hazard Network (IVHHN). Wer in nächster Zeit in Richtung Bali aufbrechen will, tut gut daran, sich vor Reiseantritt mit seinem Reiseveranstalter in Verbindung zu setzen. Es ist möglich, dass Reisen gecancelt werden müssen.

Hintergrund

Indonesien liegt auf dem Pazifischen Feuerring und erlebt häufig Vulkanausbrüche und Erdbeben. Ca. 130 Feuerberge sind heute noch aktiv. Bali ist die am häufigsten besuchte Touristenregion des Landes. Etwa vier Millionen Besucher kommen jährlich auf die Insel zwischen Java und Lombok im Indischen Ozean. Die meisten Urlauber stammen aus Indonesien, Australien, Japan, Deutschland und den Niederlanden. Der 3.030 Meter hohe Vulkan war zuletzt in den Jahren 1963 und 1964 ausgebrochen. Damals starben etwa 1.600 Menschen.

Quelle: ADAC

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