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Waldbrandgefahr in Südeuropa

In Teilen Südeuropas herrscht weiterhin akute Waldbrandgefahr. In den betroffenen Gebieten können auch touristische Einrichtungen wie Campingplätze geschlossen und Straßen vorübergehend gesperrt sein. Im Großeinsatz sind die Feuerwehren derzeit vor allem in Griechenland, der Mittelmeerinsel Zypern und auf den Ferieninseln Gran Canaria (Spanien) und Sardinien (Italien).

Waldbrand © OEAMTC
Waldbrand © OEAMTC

In vielen Regionen Griechenlands und auf der Mittelmeerinsel Zypern (im Norden der bei Touristen beliebten Hafenstadt Limassol) sind die Feuerwehren im Dauereinsatz. Auf den Touristeninseln Euböa und Thassos wurden Dörfer evakuiert. Darunter auch ein Hotel und ein Campingplatz. Schwere Schäden hinterließen die Flammen auf der Insel Elafonissos. In den Bergen der spanischen Urlauberinsel Gran Canaria sind die gefährlichen Feuer nahe der Gemeinden Tejeda, Artenara und Caldar inzwischen unter Kontrolle. Dasselbe trifft auf die Flammenherde auf der italienischen Mittelmeerinsel Sardinien (Ogliastra und Nuorese im Osten und Nordosten der Insel) zu. Angespannt ist die Situation weiterhin in der Touristenregion Carcassonne im Süden Frankreichs. 

In Waldbrandregionen müssen Reisende mit gesperrten Straßen, Sichtbeeinträchtigung durch Rauchentwicklung und Einschränkungen im touristischen Angebot rechnen. Es ist möglich, dass Campingplätze oder andere Unterkünfte vorübergehend geschlossen werden müssen. Wer fürchtet betroffen zu sein, sollte vor Reisebeginn mit der Unterkunft Kontakt aufnehmen und sich über die Situation vor Ort erkundigen. Den Empfehlungen und Anweisungen der Behörden ist unbedingt Folge zu leisten. Wer eine Rundreise gebucht hat, sollte sich bei seinem Veranstalter nach möglichen Programmänderungen erkundigen.

ÖAMTC Mitglieder, die in ihrem Urlaub in Not geraten und Hilfe benötigen, können Sich rund um die Uhr an die Schutzbrief Nothilfe wenden (+43 1 25 120 00).

Quelle: ADAC

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