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Waldbrände in Griechenland: touristische Regionen meist nicht betroffen

Griechenland leidet unter einer Hitzewelle. Die Folge sind Waldbrände in verschiedenen Teilen des Landes. Touristenzentren sind derzeit nicht in Gefahr. Urlauber sollten dennoch vorsichtig sein.

Waldbrand © OEAMTC
Waldbrand © OEAMTC
  • Feuer auf Kreta, Lesbos und der Halbinsel Peloponnes
  • Waldbrände meist abseits größerer Touristenzentren
  • Reisende sollten unbedingt die Anweisungen der Behörden beachten

Wie die griechische Tageszeitung Ekathimerini berichtet, wüten in Griechenland derzeit fünf größere Waldbrände. Sie konzentrieren sich auf die Halbinsel Peloponnes sowie die Inseln Kreta und Lesbos.

Feuer auf der Halbinsel Peloponnes

  • Der Waldbrand im Bergland bei Kechries, rund zehn Kilometer südlich von Korinth, ist laut Aussage der Einsatzleitung mittlerweile unter Kontrolle. In den letzten Tagen mussten vorsorglich drei Weiler und ein Sommercamp für Schüler evakuiert werden. Für die Stadt Korinth bestand aber zu keiner Zeit eine Gefahr
  • Ein zweites Feuer wütet in der waldreichen Lasionos-Region, 20 Kilometer nördlich der antiken Stadt Olympia, im Nordwesten der Halbinsel. Siedlungen sind nicht bedroht und auch der Ursprungsort der Olympischen Spiele ist momentan sicher
  • Auch bei Petalidi in der Region Messenien im Südwesten der Peloponnes kämpfen die Einsatzkräfte gegen einen Waldbrand. Obwohl ein Dorf geräumt werden musste, ist die Situation weitgehend unter Kontrolle

Walbrände auf Kreta und Lesbos

  • Im Damnoni-Bezirk auf Kreta, rund 20 Kilometer südlich der Hafenstadt Rethymnon, haben die Feuerwehren ebenfalls erste Erfolge erzielt. Hier wurde das Feuer immer wieder durch sturmartige Böen angefacht. Zwei Hotels mussten bereits vorsorglich evakuiert werden
  • Auf Lesbos hat ein Waldbrand im Westen der Insel bislang einige hundert Pinien und Olivenbäume vernichtet und bedroht die Klosteranlage von Agios Rafael. Hier behindern weiterhin heftige Winde die Einsatzkräfte

Tipps für Griechenland-Urlauber

Urlauber auf der Halbinsel Peloponnes, Kreta und Lesbos sollten unbedingt die Anweisungen und Empfehlungen der Behörden befolgen. Reisende müssen damit rechnen, dass auch Straßen kurzfristig gesperrt und Campingplätze sowie andere Unterkünfte geschlossen sind. Touristen, die auf Nummer sicher gehen wollen, wird empfohlen, noch vor Beginn der Reise mit ihrer Unterkunft oder dem Reiseveranstalter Kontakt aufzunehmen und sich über die Situation vor Ort zu erkundigen.

Quelle: ADAC

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