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Europa: Waldbrandgefahr weiter hoch

Weite Teile Europas leiden seit Wochen unter Trockenheit und Hitze. In etlichen Urlaubsländern ist die Waldbrandgefahr sehr hoch.

Waldbrand © OEAMTC
Waldbrand © OEAMTC

Griechenland

In Griechenland hat sich die Lage normalisiert. Sowohl das Großfeuer bei Rafina, rund 30 Kilometer östlich von Athen, bei dem Ende Juli über 90 Menschen starben, als auch die Brände in der Nähe von Kineta, rund 50 Kilometer westlich der Hauptstadt, sind gelöscht. Dabei kamen den Einsatzkräften auch Regenfälle zu Hilfe.

Aktuelle Informationen findet man auf der Internetseite des griechischen Zivilschutzes (teilweise in englischer Sprache).

Schweden

Die schweren Waldbrände in den Provinzen Dalarna, Jämtland und Gävleborg in Nord- und Mittelschweden sind nach Informationen des Auswärtigen Amtes weitgehend gelöscht oder zumindest unter Kontrolle. Es herrscht jedoch weiterhin erhöhte Waldbrandgefahr im gesamten Land, nun insbesondere auch in den südlichen Landesteilen. Das Entfachen von offenem Feuer und Grillen ist daher untersagt, bei Nichtbeachtung drohen empfindliche Strafen.

Eine Übersicht über die Feuer und die aktuelle Situation erhält man auf der Homepage der schwedischen Katastrophenschutzbehörde.

Portugal

In mehreren Landesteilen lodern Feuer. Besonders schlimm betroffen ist die bergige Gegend um die Kleinstadt Monchique am Nordrand der auch bei deutschen Touristen sehr beliebten Algarve. Allein dort sind rund 700 Feuerwehrleute mit fast 200 Fahrzeugen sowie Löschflugzeugen und Hubschraubern im Einsatz. Die Flammen werden durch starke Winde immer wieder angefacht. Touristische Attraktionen sind derzeit nicht bedroht.

Aktuelle Informationen findet man auf der Internetseite des Zivilschutzes.

Spanien

Auch in Spanien herrscht große Waldbrandgefahr. Bisher liegen aber keine Meldungen über bedrohte touristische Einrichtungen vor. Im Einsatz sind die Löschtrupps momentan unter anderem bei Lluxent, ca. 50 Kilometer südlich von Valencia. Das Feuer sei allerdings stabilisiert worden, teilte am Donnerstag, 9. August, der regionale Notdienst unter Berufung auf die Feuerwehr mit.

Tipps für Urlauber

Reisende, die in Griechenland oder Schweden unterwegs sind, sollten unbedingt die Anweisungen und Empfehlungen der Behörden befolgen. Urlauber müssen immer wieder damit rechnen, dass Straßen kurzfristig gesperrt und Campingplätze sowie andere Unterkünfte geschlossen sind. Touristen, die auf Nummer sicher gehen wollen, wird empfohlen, noch vor Beginn der Reise mit ihrer Unterkunft oder dem Reiseveranstalter Kontakt aufzunehmen und sich über die Situation vor Ort zu erkundigen.

Quelle: ADAC

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