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Freitag, 01.Februar 2019

Frankreich: Immer mehr Städte und Gebiete mit Umweltzonen

Nützliche und aktuelle Informationen zu den Umweltzonen in Frankreich.

In Frankreich führen immer mehr Städte und seit kurzem auch Départements eine Umweltzone ein. Zuletzt wurde Anfang Oktober in der bretonischen Hauptstadt Rennes eine neue, temporäre Umweltzone (ZPA) eingeführt. Die Umweltzone tritt erst bei Luftverschmutzungsalarm in Kraft.

Werden bestimmte Luftschadstoffkonzentrationen überschritten, folgen abgestufte Maßnahmen zur Luftreinhaltung. Ab zwei Tagen der Schadstoffüberschreitung erfolgt ein Tempolimit mit einer um 20 km/h reduzierten Höchstgeschwindigkeit.

Ab dem vierten Tag des Luftschutzalarms dürfen nur noch Fahrzeuge mit gültigen Umweltplaketten Crit´Air die Umweltzone befahren, ab dem sechsten Tag nur noch Fahrzeuge mit den Umweltplaketten Crit´Air grün, 1, 2 und 3. Ein Fahrverbot gilt dann für alle Fahrzeuge, die keine Crit´Air-Plakette oder die Plaketten 4 oder 5 besitzen.

Der Luftverschmutzungsalarm wird durch elektronische Anzeigen öffentlich bekanntgegeben. Außerdem sollte auf Meldungen in den Medien und im Internet geachtet werden.

Weitere Umweltzonen

Neben einer dauerhaften Umweltzone in Paris gelten in zahlreichen Städten und Départements temporäre Umweltzonen. Die speziellen Regeln können sich von Stadt zu Stadt unterscheiden. Wer sich bereits vorab eine Plakette besorgt, ist aber auf jeden Fall auf der sicheren Seite, denn diese sind in allen französischen Umweltzonen einheitlich gültig.
Mehr Infos über die verschiedenen Umweltzonen in Frankreich