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Deutschland: Verkehrsbeeinträchtigungen durch G7-Gipfel

Von 26. bis 28. Juni findet im oberbayerischen Schloss Elmau zwischen Garmisch-Partenkirchen und Mittenwald der G7-Gipfel statt. Für Reisende hat das Treffen von Staats- und Regierungschefs erhebliche Auswirkungen.

Schloss Elmau © Pixabay.com
Schloss Elmau © Pixabay.com

Zum zweiten Mal nach 2015 wird Deutschland in Schloss Elmau den Gipfel der G7 ("Gruppe der Sieben") veranstalten. Die Veranstaltung wird unter hohen Sicherheitsvorkehrungen durchgeführt. Dazu zählen auch ein 4 Quadratkilometer großer Sicherheitsbereich, der bis Dienstag, 28. Juni, 24:00 Uhr, nicht betreten werden darf.

Staugefahr und Autobahnsperren

Auch der überregionale Verkehr wird nach Angaben der bayerischen Polizei durch das Gipfeltreffen beeinträchtigt. Ab Donnerstag, 23. Juni, werden weiträumige Umleitungen für den Durchgangsverkehr eingerichtet.

Besondere Staugefahr besteht auf der Strecke von München zum Flughafen sowie von München Richtung Garmisch-Partenkirchen auf der A95 bzw. ab dem Autobahnende auf der B2. Dort wird die Polizei auch einige Checkpoints einrichten. Durchreisende werden an der A95-Anschlussstelle Sindelsdorf ausgeleitet und auf Umleitungen verwiesen. Urlauber und Ausflüglerinnen, deren Ziel im der Region liegt, können hingegen passieren. Dennoch wird es am ohnehin schon stauträchtigen Autobahnende der A95/B2 zusätzlich eng werden.

Sollte dies wetterbedingt nicht möglich sein, dass die Staatsgäste wie geplant per Helikopter nach Elmau fliegen, wird zeitweise die gesamte Strecke vom Flughafen München bis Elmau gesperrt - darunter die deutschen Autobahnen A9, A99 und A95 sowie die B2, möglicherweise auch die Routen über die beliebte Touristenstrecke Kesselberg/Walchensee.

Staus und Sperrungen G7-Gipfel Schloss Elmau © ADAC e.V. Staus und Sperrungen G7-Gipfel Schloss Elmau

Ausweichrouten

Für den überregionalen Reiseverkehr werden an den großen Autobahnkreuzen bei Würzburg (A7/A3), Nürnberg (A6/A9), Feuchtwangen (A6/A7), Ulm A7/A8), Memmingen (A7/A96) und im Großraum München großräumige Umfahrungen ausgeschildert. Auf der österreichischen Seite wird es Beschilderungen unter anderem entlang der Inntal- und Brennerautobahn (A12 und A13) geben.

Ausweichtipp für Autofahrende aus dem Norden Bayerns mit Ziel Österreich: ab Nürnberg über die A3 nach Oberösterreich oder die B20 via Straubing in den Raum Salzburg. Als weitere Ausweichstrecke in Richtung Süden bietet sich die A7 über Ulm und Füssen an.

Auch aus Österreich soll zur Gipfelzeit kein Reiseverkehr durch die Region rollen. Bereits vor Grenzübertritt nach Deutschland finden Kontrollen statt. Autofahrer könnten umgeleitet werden, weite Umwege wären die Folge. In jedem Fall sollten die Grenzübergänge Grainau/Grießen (Fernpass) sowie Mittenwald/Scharnitz (Zirler Berg) gemieden werden. Besser: auf die A93 und A8 zur Ostumgehung München A99 ausweichen oder im Westen den Grenzübergang Füssen/Reutte zur A7 nutzen.

Einschränkungen im öffentlichen Verkehr

Der Zugverkehr und auch der öffentliche Nahverkehr in der Region wird während des Treffens stark reduziert. Auf der Strecke zwischen Garmisch-Partenkirchen und Mittenwald werden während der Gipfeltage keine Züge rollen. Auf der Strecke zwischen Garmisch-Partenkirchen und Mittenwald werden vom 25. bis 29. Juni gar keine Züge rollen. Es gibt aber Ersatzbusse.

Auch die Sicherung des Luftraums führt zu Einschränkungen. Am 26. Juni von 8 bis 15 Uhr und am 28. Juni von 11 bis 24 Uhr besteht ein temporäres Flugbeschränkungsgebiet um den Flughafen München. Auf Linienflugzeuge hat dies aber keine Auswirkungen.

Grenzkontrollen

Zum Schutz des G7-Gipfels werden vorübergehend wieder Grenzkontrollen an den Binnengrenzen des Schengen-Raums durchgeführt. Bis 3. Juli ist abhängig von der jeweiligen Lage zeitlich und örtlich flexibel mit Kontrollen zu rechnen. Kontrolliert wird an Straßen, in Zügen, aber auch auf Wanderwegen. Autofahrende müssen längere Wartezeiten einplanen. Wichtig ist, stets einen gültigen Ausweis (Reisepass oder Personalausweis) dabeizuhaben.

Quelle: ADAC

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Informationen zu Einreisebestimmungen und Grenzkontrollen aufgrund der Verbreitung des Coronavirus finden Sie in unseren Corona-Reiseinfos unter www.oeamtc.at/urlaubsservice.

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