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Deutschland: G7-Gipfel in Schloss Elmau Ende Juni

Die Urlaubsregion rund um Schloss Elmau in Oberbayern ist von 26. bis 28. Juni das Zentrum des G7-Gipfels von Staats- und Regierungschefs. Mit Umleitungen und Beeinträchtigungen ist im Grenzgebiet zu Tirol zu rechnen.

Schloss Elmau © Pixabay.com
Schloss Elmau © Pixabay.com

Zum zweiten Mal nach 2015 wird Deutschland in Schloss Elmau den Gipfel der G7 ("Gruppe der Sieben") veranstalten und ist damit erneut Gastgeber des jährlichen Treffens der Staats- und Regierungschefs. Der G7 gehören Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, die Vereinigten Staaten von Amerika und Kanada an. Außerdem ist die Europäische Union bei allen Treffen vertreten.

Diese unter hohen Sicherheitsvorkehrungen stattfindende Veranstaltung im Großraum Garmisch-Partenkirchen wird den überregionalen Verkehr mitunter stark beeinflussen. Besondere Staugefahr herrscht auf der Strecke von München nach Garmisch-Partenkirchen und Mittenwald. Am ohnehin schon stauträchtigen Autobahnende der A95 (München Richtung Garmisch-Partenkirchen) wird es eng werden. Die Staatsgäste sollen per Helikopter nach Elmau fliegen. Sollte dies wetterbedingt nicht möglich sein, wird zeitweise die gesamte Strecke vom Flughafen München bis Elmau gesperrt - darunter die deutschen Autobahnen A9, A99 und A95 sowie die B2.

Ausweichrouten und Kontrollen

Für den überregionalen Reiseverkehr werden an großen deutschen Autobahnkreuzen großräumige Umfahrungen ausgeschildert. Auf der österreichischen Seite wird es Beschilderungen unter anderem entlang der Inntal- und Brennerautobahn (A12 und A13) geben. Ausweichtipp für Autofahrende aus dem Norden Bayerns mit Ziel Österreich: ab Nürnberg über die A3 nach Oberösterreich oder die B20 in den Raum Salzburg.

Auch aus Österreich soll zur Gipfelzeit kein Reiseverkehr durch die Region rollen, Kontrollen werden angekündigt. Autofahrer könnten umgeleitet werden, weite Umwege wären die Folge. In jedem Fall sollten die Grenzübergänge Grainau/Grießen (Fernpass) sowie Mittenwald/Scharnitz (Zirler Berg) gemieden werden.

Der Zugverkehr in der Region wird während des Treffens stark reduziert. Auf der Strecke zwischen Garmisch-Partenkirchen und Mittenwald werden während der Gipfeltage keine Züge rollen.

Unter anderem wegen der Corona-Pandemie wird an den Grenzen wieder kontrolliert. Die Personenkontrollen dürften in der Zeit des Gipfels sowie an den Tagen davor noch einmal intensiviert werden. Längere Wartezeiten gilt es einzuplanen. Wichtig ist, dass man stets Ausweispapiere mit sich führt.

Quelle: ADAC

Urlaubsservice

Informationen zu Einreisebestimmungen und Grenzkontrollen aufgrund der Verbreitung des Coronavirus finden Sie in unseren Corona-Reiseinfos unter www.oeamtc.at/urlaubsservice.

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