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Bulgarien/Italien: Plowdiw und Matera Kulturhauptstädte 2019

Eine Reise in die südbulgarische Stadt Plowdiw und die süditalienische Stadt Matera lohnt sich 2019 ganz besonders. 

Italien © sborisov
Italien © sborisov

Beide Städte präsentieren sich demnächst als europäische Kulturhauptstädte 2019 und versprechen ihren Gästen jede Menge Überraschungen. Im Verlauf eines Jahres richten sie traditionell zahlreiche Ausstellungen, Konzerte und weitere Kulturveranstaltungen aus.

Tipps für Reisende

Wer eine der Kulturhauptstädte besuchen will, sollte sich möglichst frühzeitig bei seinem Veranstalter nach besonders günstigen Schnäppchen etc. erkundigen. Wie die Erfahrung zeigt, werden im Jubiläumsjahr oft so genannte Pakete angeboten, die Anreise, Hotelaufenthalt und Eintrittskarten für kulturelle Events enthalten. Bei der Terminauswahl lohnt es sich, vorher einen Blick in den Veranstaltungskalender der beiden Städte zu werfen.

Informationen zu Plowdiw

Plowdiw ist nach der Hauptstadt Sofia die zweitgrößte Stadt Bulgariens (ca. 343.000 Einwohner), Messestadt und eine der ältesten Städte Europas. Sie ist auf sieben Hügeln erbaut. Im historischen Handwerkerviertel Kapana werden viele der festlichen Aktivitäten stattfinden. Dieses Viertel ist Bindeglied zwischen der musealen Altstadt und der zentralen Einkaufszone. Zu den Highlights der Stadt zählen: das Archäologische Museum, das Theater von Philippopolis (die Stadt trug in seiner 8.000-jährigen Geschichte viele Nahmen, zurzeit Philipps von Makedonien in der Antike Philippopolis) oder das unterirdische antike Stadion aus der Zeit Kaiser Hadrians.

Informationen zu Matera

Die 60.000-Einwohner-Stadt Matera in der italienischen Region Basilikata ist bekannt für ihre Altstadt, die zu einem erheblichen Teil aus Höhlensiedlungen, den Sassi, besteht. Die Sassi gehören seit 1993 zum UNESCO Welterbe und beherbergen heute Hotels, Restaurants, Galerien und Museen. Zu den weiteren Highlights zählen: der Dom, das Archäologische Museum im Kloster Santa Chiara, die Höhlenkirche Madonna delle Virtù, das Museum zeitgenössischer Skulptur MUSMA oder die Piazza Sedile (Stadtpalais aus dem 17.-19. Jahrhundert).

Hintergrundinfo zum Titel Kulturhauptstadt

Der Titel „Kulturhauptstadt Europas“ wird jährlich von mindestens einer europäischen Stadt geführt. Mit Beschluss des Rates der Europäischen Union am 13. Juni 1985 wurde der Vorschlag der damaligen griechischen Kulturministerin Melina Mercouri umgesetzt. Dieser Vorschlag sah vor, jährlich eine europäische Kultur(haupt)stadt zu benennen, mit dem Ziel die europäische Integration zu stärken. Seit 2010 darf auch eine Stadt außerhalb der EU den ehrenwerten Titel tragen. Für Vorbereitung und Durchführung des Programms steht den Städten ein Budget von insgesamt 65,5 Millionen Euro zur Verfügung. Leeuwarden (Niederlande) und Valletta (Malta) waren „Kulturhauptstadt 2018“. Die erste europäische Kulturhauptstadt war 1985 Athen. 2020 fiel die Wahl auf Galway (Irland) und Rijeka (Kroatien).

Quelle: ADAC

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