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Australien: Backpacker-Steuer vor dem Aus?

Rucksacktouristen in Australien, die ihre Reisekasse mit kleinen Gelegenheitsjobs auffüllen, müssen seit 1. Januar 2017 ihre Einkünfte versteuern. Nun können etwa 75.000 ausländische Work-and-Travel-Reisende darauf hoffen, Geld von der Steuerbehörde zurückzubekommen.

Australien © NickRH
Australien © NickRH

Der Grund: Ein Bundesgericht in Brisbane hat die sogenannte Backpacker-Steuer in Höhe von 15 Prozent für unzulässig erklärt. Die Steuerbehörde ATO will nun prüfen, ob sie gegen die Entscheidung in Berufung geht.

Pro Jahr vergibt Australien an etwa 150.000 Ausländer ein sogenanntes Arbeitsvisum (Work and Travel), das es ihnen erlaubt, ein Jahr lang auf dem Kontinent zu arbeiten und zu reisen. Viele junge Reisende finden Aushilfsjobs im Gastgewerbe oder auf Farmen.

Tipp für Betroffene

Sollte die Backpacker-Steuer tatsächlich eingestampft werden, sollten sich betroffene Reisenden immer eine Quittung für die bezahlte Steuer geben zu lassen und diese Belege gut aufzubewahren. So können mögliche Rückforderungsansprüche geltend gemacht werden. 

Quelle: ADAC

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