Karriere
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#FÜHLDEINEKARRIERE: Manchmal kommt es auf jede Sekunde an!

Sebastian Embacher vom Stützpunkt Mattighofen über seine Erfahrungen als Helfer in der Not!  

Hallo, ich bin Sebastian Embacher, 33 Jahre alt und seit 2008 beim ÖAMTC-Stützpunkt in Mattighofen als Kfz-Techniker im Einsatz. Dazu gekommen bin ich durch Hannes Schmidhuber, dem jetzigen Stützpunktleiter. Er war damals schon beim ÖAMTC und gemeinsam mit ihm habe ich einen Lehrgang besucht. Hannes hat mich gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, beim ÖAMTC anzufangen. Er hat mir den Aufgabenbereich erklärt und mich zu einem Probetag eingeladen. Wenige Tage später war ich dann auch schon im Team der Gelben Engel. Und bis heute bin ich mit großer Begeisterung dabei.

Alle zwei Monate tausche ich vom Pannendienst in den Prüfdienst und umgekehrt. Das ist eine gute Abwechslung. Das Schöne ist, kein Einsatz ähnelt dem anderen und so wird es auch nie langweilig. Die Stimmung bei uns im Team ist sehr gut, sogar freundschaftlich. Wenn jemand von uns Hilfe benötigt, dann sind wir füreinander da – ob in der Prüfhalle, am Schalter oder auch bei einem privaten Projekt.

Ich bin grundsätzlich ein eher ruhiger Typ und versuche auch bei jeder Pannenhilfe eine gewisse Ruhe auszustrahlen. Als Pannenhelfer weiß ich, dass Pannen immer dann passieren, wenn man sie absolut nicht brauchen kann. Da verstehe ich unsere Mitglieder, dass Nervosität aufkommt, wenn das Auto nicht anspringt, aber ein wichtiger Termin ansteht. Da ist ab und zu Fingerspitzengefühl gefragt. Je ruhiger ich jedoch die Sache bzw. das Problem angehe, desto schneller ist das Mitglied wieder mobil – das ist meine Erfahrung.

Stressig wird es bei mir jedoch, wenn ich einen Einsatz mit der Information erhalte, dass ein Kind oder ein Tier versehentlich im Auto eingesperrt wurde. Da zählt jede Sekunde. Solche Einsätze sind für mich immer wieder nervenaufreibend, da es einerseits schnell gehen muss und andererseits gilt es auch hier eine gewisse Ruhe zu behalten und auszustrahlen, da die Fahrzeuginhaber verständlicherweise meist ziemlich aufgebracht sind. Ich war schön öfters in solchen Situationen und jedes Mal fällt mir ein Stein vom Herzen, wenn die Türe aufgeht.

Wer Spaß bei der Arbeit haben möchte, einen abwechslungsreichen Job sucht, gerne anderen Menschen hilft, sich in unser Team einfügen kann und über technisches Know-How verfügt, der ist am Stützpunkt Mattighofen herzlich willkommen. Wer will, kann uns gerne besuchen, uns über die Schultern schauen oder auch gerne einmal mithelfen. Wir würden uns sehr über einen neuen Kollegen oder eine neue Kollegin freuen.

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