TESTS
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Der Insasse bewegt sich noch mit der Ausgangsgeschwindigkeit von 30 km/h, während das Fahrzeug bereits fast steht. Deshalb treffen die Knie des Fahrers mit rund 25 km/h auf das Armaturenbrett. Durch die Wucht des Aufpralls wird die Oberfläche des Armaturenbretts durchschlagen und die Knie treffen auf den harten und unebenen Unterbau. Daraus resultiert ein deutlich erhöhtes Verletzungsrisiko für Knie und Oberschenkel. |
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Die Brust des Fahrers trifft mit annähernd 30 km/h auf den unteren Lenkradkranz (zur Veranschaulichung: diese Geschwindigkeit wird bei einem Sturz aus etwa vier Metern Höhe erreicht). Aufgrund des Aufpralls ist mit schweren Brustverletzungen und Rippenbrüchen zu rechnen. |
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Das Kinn des Fahrers ist auf den oberen Lenkradkranz getroffen, die Stirn durchschlägt die Frontscheibe. Verglichen mit anderen Fahrzeugteilen (z. B. dem Scheibenrahmen), ist die Scheibe zwar relativ weich, aber dennoch muss von mittelschweren Kopfverletzungen ausgegangen werden. |
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Der Hals des Fahrers trifft auf den oberen Lenkradkranz. Die dabei gemessenen Nackenbelastungen lassen bereits auf ein sehr hohes Verletzungsrisiko schließen – die lokale Krafteinleitung über den Kehlkopf des Fahrers verschärft die Situation aber zusätzlich. |
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Bei einem Aufprall mit 30 km/h verzehnfacht die wirkende Verzögerung das Körpergewicht des unangeschnallten Fahrers. Ein duchschnittlicher Erwachsener mit 75 kg müsste demzufolge 750 kg stemmen, um sich beim Aufprall selbst abstützen zu können. Weil dies nicht möglich ist, schlägt der Insasse bereits bei einem harmlosen Unfall an Armaturenbrett, Lenkrad und Frontscheibe. Deshalb ist beim unangeschnallten Fahrer mit schweren Hals-, Brust- Kopf- und Knieverletzungen zu rechen, während ein angeschnallter Insasse kaum Verletzungen zu befürchten hat. |
| sehr gering | gering | mittel | hoch | sehr hoch |