TESTS
| Kopfbelastung | Überlebensraum | Bewertung | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Frontsitze | - | Ø | ![]() |
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| Rücksitze | - | - | ![]() |
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| Legende | |||||||||
| ++ | sehr gut | + | gut | O | befriedigend | Ø | ausreichend | - | mangelhaft |
Die A-Säule des Citroen Pluriel wird auf der Fahrerseite um ca. 6 cm und auf der Beifahrerseite um
4 cm nach unten gedrückt. Durch diese Deformation kann der Kopfkontakt des Beifahrer- Dummies
mit dem Boden auch beim Pluriel nicht vermieden werden. Zusätzlich befreit sich der Beifahrer mit
dem Oberkörper auch beim Pluriel aus dem Gurt und ragt mit dem Kopf seitlich aus dem
Fahrzeug. Es kommt mehrfach zu harten Kopfaufschlägen und die gemessen Belastungen übersteigen
biomechanischen Grenzen.
Durch die stark deformierte A-Säule und die fehlenden Überrollbügel kann die Kopfbelastung nur
mit „mangelhaft“ und der Überlebensraum nur mit „ausreichend“ für alle Insassengrößen bewertet
werden. Der Insassenschutz auf den vorderen Sitzplätzen ist insgesamt nur mangelhaft.
Der Citroen Pluriel hat den hinteren Insassen verstärkte Bügel in der Rückenlehne zu bieten. Da diese Bügel aber schon für Personen mit einer Körpergröße von 1,60 zu kurz sind, kann man kaum von einem Überrollschutz sprechen. Dadurch, dass die hinteren Insassen fast ungeschützt im Fahrzeug sitzen, kommt es beim Überschlag zu extrem harten Kopfkontakten und Kopfbelastungen. Der Überlebensraum ist grundsätzlich nicht vorhanden, so dass auch die hinteren Sitzplätze bei diesem Test mit nur „mangelhaftem“ Insassenschutz abschneiden.
Der Insassenschutz des Citroen Pluriel kann für die vorderen und hinteren Sitzplätze insgesamt nur mit „mangelhaft“ bewertet werden. Die starke A-Säulendeformation und der fehlende Überschlagschutz verursachen derartig harte Kopfkontakte mit der Fahrbahn, dass bei allen Insassen von einem hohen Verletzungsrisiko ausgegangen werden muss. Man kann beim Pluriel nur die Empfehlung geben, die herausnehmbaren Dachholme nie zu entfernen und hoffen, dass diese einen besseren Schutz bieten.
Die serienmäßige Sicherheitsausstattung des Pluriel, ist im Verhältnis zu seinem Preis nur durchschnittlich. Neben serienmäßigen Front-, Seiten-, und Kopfairbags gibt es das ESP nur für die Ausführung Senso Drive. Ein Überrollschutz wird nicht angeboten bzw. zeigt keinerlei Wirkung. Zusätzlich gibt es zwei Gurtwarner für die vorderen Sitzplätze. Für die Kindersitzbefestigung sind ISOFIX- Befestigungen auf den Rücksitzen vorgesehen. Auch die Warnhinweise für r ückwärtsgerichtete Kindersitze auf dem Beifahrersitz im Fahrzeug hat man gut sichtbar angebracht.