Detailergebnisse zu den Insassen
| moderner Kleinwagen | 20 Jahre alter Mittelklasse-PKW | |||||||||||||||||||||
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| Kopf | Der Kopf wird vom Airbag abgefangen. Die Lenksäule bewegt sich sowohl horizontal, als auch vertikal vom Fahrer weg. Das Verletzungsrisiko ist dabei sehr gering. | Der Kopf schlägt auf die harte Lenkradnabe, die beim Aufprall um 180 mm nach hinten und um 85 mm nach oben geschoben wird. Die dabei auftretenden Belastungen liegen um etwa 50 Prozent über dem biomechanischen Grenzwerten. Damit ist das Verletzungsrisiko sehr hoch. | ||||||||||||||||||||
| Nacken | Auch für den Nacken ist das Verletzungsrisiko sehr gering. | Oberkörper und Kopf haben har-ten Kontakt zu Fahrzeugteilen. Dadurch sind auch die Belastungen für den Nacken sehr hoch. | ||||||||||||||||||||
| Brust | Die Brusteindrückung steigt auf einen Wert an, der auf ein mittleres Verletzungsrisiko schließen lässt. | Da der Fahrer mit dem oberen Teil des Brustbeins auf das Lenkrad trifft, ist die Brusteindrückung vergleichsweise gering. Bei dieser Unfallkonstellation liegt das Verletzungsrisiko für die Brust auf mittlerem Niveau. | ||||||||||||||||||||
| Oberschenkel | Die Oberschenkelkräfte bleiben zwar auf niedrigem Niveau, aber unter der Verkleidung der Lenksäule befinden sich schafkantige Metallteile.
Die daraus resultierende punktuelle Krafteinleitung ist verantwortlich für ein mittleres Verletzungsrisiko. |
Die gemessenen Oberschenkelkräfte liegen um bis zu 20% über den biomechanischen Grenzwerten.
Zudem splittert das Armaturenbrett scharfkantig. Die entstehenden Bruchstücke und die freigelegten Metallteile erhöhen das Verletzungsrisiko zusätzlich. |
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| Unterschenkel | Beim Aufprall treten kombinierte Biege-, Zug- und Scherkräfte auf. Insgesamt lässt sich auf ein geringes Verletzungsrisiko schließen. | Das Armaturenbrett dringt weit ein, der Fußraum und die Sitzkonsole deformieren sich stark. Deshalb bleibt kaum Platz für die Beine des Fahrers und die Messwerte überschreiten die biomechanischen Grenzen deutlich. | ||||||||||||||||||||
| Füße | Das Bremspedal schiebt sich ledig-lich um 34 mm nach hinten und 6 mm nach oben. Bei den beiden anderen Pedalen sind die Verschiebungen noch geringer. Die Verletzungsgefahr für die Füße ist daher sehr gering. | Das Bremspedal schiebt sich um 460 Millimeter nach hinten, beim Gaspedal sind es immerhin noch 267 Millimeter. Dadurch ist die Verletzungsgefahr für die Füße sehr hoch. | ||||||||||||||||||||