20 Jahre Crashtests

Detailergebnisse zum Fahrzeug

  moderner Kleinwagen 20 Jahre alter Mittelklasse-PKW
Türen
Die Fahrertüre lässt sich nach dem Unfall mit Handkraft öffnen.

Nach dem Unfall ist die Fahrertüre nur mit Werkzeug zu öffnen.
Die Überlebenswahrscheinlichkeit eines eingeklemmten Insassen reduziert sich dadurch erheblich.

Lenkrad und Lenksäule
Die Lenksäule hat sich durch die Belastung, die der Insasse über den Airbag aufgebracht hat nach unten geschoben.
Der Airbag hat einen harten Anschlag des Kopfes verhindert. Das Lenkrad selbst ist kaum deformiert.

Das Lenkrad bewegt sich beim Unfall um 180 mm nach hinten und um 85 mm nach oben.
Der Lenkradkranz ist vom Insassen stark verbogen. Der Kopf des Fahrers prallt auf die harte Narbe.

Armaturenbrett Die Verkleidungen sind nicht gesplittert und äußerlich intakt. Allerdings befinden sich unter der Kunststoffverkleidung scharfkantige Metalltei-le, die die Knie des Fahrers durch punktuelle Belastung verletzen kön-nen.

Die Verkleidungsteile sind zerbrochen und abgefallen. Dadurch werden scharfkantige Metallteile freigelegt, an denen sich der Insasse verletzt.

Fußraum Der Fußraum bleibt beim Crash nahezu undeformiert.

Der Fußraum wird so stark deformiert, dass die Füße und Beine des Insassen eingeklemmt werden. Mitschuld daran trägt der abgerissene Längsträger des Unfallgegners, der sich in die Weichteile des Fußraums bohrt.

Fahrgastzelle Die A-Säule hat sich um lediglich 7 Millimeter nach hinten verschoben. So bleibt der Überlebensraum für den Fahrer erhalten.

Die A-Säule hat sich um mehr als 200 Millimeter nach hinten verschoben. Der Schweller und die Türe sind ausgeknickt. Der Überlebensraum des Fahrers wird zu stark verkleinert.

Vorbau
Der Querträger reißt vom Längsträger ab. Unter anderem deshalb deformiert sich der Längsträger kaum und bohrt sich wie eine Lanze in den Unfallgegner. Der Fußraum des Kontrahenten wird dadurch zusätz-lich belastet.
Durch die inhomogene Gestaltung der Front könnte sich ein stabilerer Unfallgegner nicht richtig abstützen. => An beiden Fahrzeugen wäre mit lokalen Überlastungen zu rechnen.

Der gesamte Vorbau ist gleichmäßig deformiert. Die Verbindung zwischen Längs und Querträgern bleibt bestehen. Der Unfallgegner wird nicht unnötig durch hervorstehende stabile Bauteile belastet.