FT Insides - Dezember 24
Manfred, wie bist du zur Fahrtechnik gekommen? Zum einen war schon mein Vater beim ÖAMTC – zuerst im Pannendienst und ab 1989 bei der Fahrtechnik. Über ihn – und zum anderen auch durch meine Nähe zum Motorsport – bin ich 1998 zur Fahrtechnik gekommen. Angefangen habe ich als Geländetechniker, später in die Buchungszentrale gewechselt und währenddessen die Instruktorenausbildung gemacht und 2006 dann die Leitung des Zentrums von Alexander Strobl übernommen. Also so gesehen hab ich alle Bereiche eines klassischen Fahrtechnik Zentrums durchlaufen. Du warst ja erfolgreich als Rallyefahrer im Einsatz, Österreichischer Vizestaatsmeister 2004. Fehlt dir der Motorsport? Der klassische Rallye-Wettbewerb fehlt mir eigentlich gar nicht, weil es ein riesiger Aufwand ist – sowohl zeitlich als auch finanziell. Den „normalen“ Motorsport betreibe ich nach wie vor intensiv: Ob es jetzt die tägliche Arbeit im Zentrum ist oder auch die jedes Jahr im März stattfindenden Rallye-Trainings in Finnland, die ich seit 14 Jahren für Freunde anbiete. Was ich auch sehr genieße, ist, dass mein Sohn sich mittlerweile für den Motorsport und meine Arbeit hier begeistert und diese Leidenschaft mit mir teilt. Und was fährst du eigentlich privat – und wie? Privat fahre ich zwei Fahrzeuge: Einerseits ein Cupra Formentor VZ5 und andererseits einen Suzuki Jimny. Sehr unterschiedliche Fahrzeuge, das eine sehr sportlich, das andere ein kleiner kultiger Geländewagen. Beide machen auf ihre Weise Spaß – und natürlich fahre ich schon gern eher sportlich... Was taugt dir an deinem Job am meisten? Grundsätzlich das gesamte Unternehmen – egal wohin man kommt, die „Gelben Engel“ sind bekannt und werden sehr positiv gesehen. Zum anderen die Zusammenarbeit mit meinem Team, das über Jahre – teils Jahrzehnte – gewachsen ist und super funktioniert. Und der Umstand, dass bei uns in Saalfelden immer etwas los ist, immer eine gewisse Herausforderung da ist – wir haben neben den klassischen Fahrtechniktrainings doch auch viele Fragen an Manfred Pfeiffenberger Im Fokus Steckbrief: Seit 1998 in der ÖAMTC Fahrtechnik Seit 2006 Leiter des FTZ Saalfelden 2004 Vizestaatsmeister der Österreichischen Rallye Staatsmeisterschaft hochkarätige z.T. internationale Events: Von Auto- und Reifenpräsentationen, Produktvorstellungen, Incentives bis hin zur Organisation von Abendveranstaltungen. Toll finde ich auch, dass wir die Möglichkeit hatten, uns in den vergangenen Jahren stets weiterzuentwickeln – es wurde viel investiert in Eisbahnen, den Offroad-Parcours, in Erweiterungen im Zentrum, in das Experience Center. Wir hatten immer die Möglichkeit zu wachsen und damit ist mir auch nach 26 Jahren hier im Zentrum noch immer nicht fad. Worauf bist du als Zentrumsleiter besonders stolz? Ich bin extrem stolz auf mein Team und auf das, was wir in den vergangenen zehn Jahren erreicht haben, die Projekte, die wir umgesetzt haben. Das umfangreichste Bauprojekt ist bestimmt das ÖAMTC Experience Center. Das ist das größte und aufwendigste Projekt, das ich je umgesetzt habe. Auch in allen anderen Bereichen wie Eisbahnen, Offroad, Fahrtechnik Zentrum sind wir stetig gewachsen. Wenn du einen Wunsch frei hättest, was würdest du in der Fahrtechnik ändern wollen? Wenn ich mir was wünschen könnte: Wirklich cool wäre eine über eine bestimmte Zeit geplante Modernisierung aller Zentren, also über die laufende Erhaltung hinaus – ähnlich wie bei den ÖAMTC Stützpunkten. Einige der Zentren sind doch schon etwas älter und das merkt man. In die Zukunft blickend wäre das aus meiner Sicht früher oder später notwendig, um für die Kund:innen attraktiv zu bleiben. © Houdek Photographie
Made with FlippingBook
RkJQdWJsaXNoZXIy NDc0Mzk=