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November 2019

Im Reich des Omul

Sibirien ist riesengroß – und hat einen schlechten Ruf. Zu Unrecht, wie eine Reise voller Überraschungen durch die Region zwischen Baikalsee und Mongolei zeigen sollte.

Sibirien? Was hast du angestellt? Die stereotype Reaktion von Freunden und Kollegen/-innen war nur kurz lustig. Nix hatte ich angestellt, außer mich für diese Reise zu interessieren, um dann voller Erwartungen der ungewöhnlichen Destination entgegenzufiebern.

Reiseliteratur für Sibirien? Mangelware. Daher mein Tipp: "Sibirien" vom Trescher Verlag. Zahlen, Daten, Fakten und die historischen Zusammenhänge sind Mitteleuropäern großteils unbekannt und nahezu unüberschaubar.

Also zunächst nur merken, dass ­Sibirien von "Sib Ir" aus dem Tatarischen kommt und "schlafendes Land" be­deu­tet. Dass es unvorstellbar groß ist. Und dass die ersten Siedler schon vor ein paar hundert Jahren nur unfreiwillig hier ankamen. Was mit Verbannungen in der Zarenzeit begann, wurde nach der Russischen Revolution und vor allem nach dem Zweiten Weltkrieg von den jeweiligen Machthabern unrühmlich fortgesetzt.

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Genug der Theorie. Landeanflug im Aeroflot-Airbus. Scheinbar endlose grüne Kieferwälder. Ende April sind die Flüsse noch teilweise zugefroren. Kahle Birken, Lärchen und Grasflächen wirken in der Morgensonnen wie von Rotgold über­zogen. Muss erst recht toll ausschauen, wenn im Frühling alles grün ist.

Die morgendliche Rushhour im 600.000-Einwohner-Knotenpunkt der Transsibirischen Eisenbahn beschränkt sich auf ein bisserl zähfließenden Verkehr. Keine Hektik unter den Passanten, alles läuft irgendwie entschleunigt ab. "Das liegt am Klima und der Weite Sibiriens", weiß unsere Reiseleiterin Natascha. "Hier muss immer mit Verzögerungen gerechnet werden, alles kann einfach ein wenig länger dauern und keinen regt's auf."

Irkutsk empfängt uns mit morbidem Charme. Industrie-Ruinen aus sowjetischer Zeit, Plattenbau-Wohnblocks und unzählige Holzhäuser, die teilweise noch aus dem 19. Jahrhundert stammen. Einige sind renoviert, viele in erbärmlichem Zustand. Uns faszinierend die bunten Fensterläden und die oftmals filigranen Holzverzierungen, die den besonderen Charakter dieser sibirischen Holzhäuser ausmachen.

Im Zentrum von Irkutsk stehen überraschend wenige Sowjet-Machtbauten, dafür aber einige prächtige Palais. Kein Wunder, nach der gescheiterten Revolution von 1825 wurden Aristokraten, hohe Militärs und Gelehrte, die "Dekabristen", hierher verbannt. Auch reiche Kaufleute gab's genug. Irkutsk war einer der Hauptumschlagplätze an der Seidenstraße – für Felle, Edelsteine, Edel­metalle und natürlich Seide. Die Eröffnung der Transsibirischen Eisenbahn, kurz Transsib, 1899 brachte zusätzlichen Aufschwung.

Irkutsk ist unser erstes Ziel

Wien ist von Irkutsk rund 5.900 km entfernt (Luftlinie). Die Anreise erfolgt mit Zwischenlandung samt Russland-Einreiseformalitäten in Moskau. Zum Vergleich: New York ist rund 6.700 km von Wien entfernt. 

Baikalsee-Karte_CMS.jpg Peter Scharnagl © Peter Scharnagl

Es ist erstaunlicherweise wärmer als daheim: 19 Grad – von wegen sibirische Kälte. Hier gibt's im Gegensatz zu anderen Städten Russlands noch Lenin-, Karl-Marx- oder Friedrich-Engels-Straßen. "Ja", sagt Natascha, "Moskau ist weit weg…" Stalin kommt aber auch hier nicht mehr vor. Nicht einmal im Heimatkundemuseum, wo der "Große Vaterländische Krieg", wie der Zweite Weltkrieg in Russland genannt wird, durchaus Thema ist.

Denkmäler stehen überall – egal aus welcher politischen Ära. Von jenem Kosaken, der Irkutsk vor etwa 400 Jahren als Befestigung gegen die Mongolen gründete, von Lenin, Offizieren, Fürsten und Zar Alexander III., der den Bau der Transsib beschloss. Und von Grigo­ri Iwanowitsch Schelichow, der auch als "russischer Columbus" bekannt ist. Er zog im 18. Jahrhundert über die Beringsee und nahm Teile von Alaska und die heutige US-Westküste bis runter nach Kalifornien in russischen Besitz.

Kurios: Irkutsk war somit Verwaltungssitz der nordamerikanischen Westküste. 1866 verkaufte der Zar alles für einen Bettel an die Vereinigten Staaten. Aber Irkutsk ist immer noch Hauptstadt einer großen Region: Das "Oblast Irkutsk", das "Irkutsker Gebiet", ist mit 774.846 Quadratkilometern so groß wie Deutschland, ­Österreich und Italien zusammen.

Erstaunlich viele Kirchen haben die stalinistische Zerstörungswelle überdauert. "Das ist einfach zu erklären", sagt Natascha, "sie wurden weiter verwendet, weil es nur wenige Steinbauten gab. Als Bäckerei, Garage, Werkstatt, Museum, Bücherei, Konzertsaal oder Lagerhalle." In den 1990er-Jahren wurden die hauptsächlich russisch-orthodoxen Kirchen an die Glaubensgemeinschaften zurückgegeben und mit privaten Spenden renoviert. Alte Ikonen sehen wir kaum, die meisten waren vernichtet und im Zuge der Renovierungen durch moderne ersetzt worden. Fotografieren ist aber sowieso verboten, mit Ausnahme der Gotteserscheinungskirche.

Aha-Erlebnis im Hotel: Nicht nur, dass es WLAN überhaupt gibt. Es funktioniert wunderbar, wie in allen folgenden Unterkünften auch. So gut (und überall kostenlos), dass sich manch mitteleuropäisches Hotel ein Beispiel nehmen sollte. Von wegen "von der Welt abgeschnitten", wie uns einige vorhergesagt ­hatten.

Wir flanieren durch das kleine Viertel Kvartal 130 mit mustergültig renovierten oder im alten sibirischen Stil neu gebauten Holzhäusern und farbenfrohen Fensterläden. "Wenn es ein Jubiläum gibt, so wie 2011 die 350-Jahr-Feier", meint Natascha, "dann ist das ferne Moskau großzügig."

Am Beginn der kleinen Füßgängerzone das Fabel-Wappentier des Oblast Irkutsk: eine Art Tiger mit Biberschwanz und einem Zobel im Maul. Einige der Passanten oder auch die nette Verkäuferin im kleinen Tee-/Kaffee-Standl wollen wissen, woher wir kommen – zumindest die wenigen, die ein bisserl Englisch sprechen. Das (Touristen-)Viertel ist auch bei der Jugend beliebt, was wohl an den vielen Cafés, Bars und westlichen Fast-Food-Lokalen liegen dürfte. Und am großen Einkaufszentrum, das gemessen an Architektur und Warenangebot überall auf der Welt stehen könnte. Die Globalisierung lässt grüßen!

Kvartal 130  Helmut Eckler © Helmut Eckler
Das Fabel-Wappentier der Region Irkutsk: eine Art Tiger mit Biberschwanz und einem Zobel im Maul. 
Beliebt vor allem bei der Jugend  Helmut Eckler © Helmut Eckler
Im Kvartal 130 gibt's moderne Cafés, Bars und Restaurants – und ein großes Einkaufszentrum.
Tee, Kaffee, Snacks  Helmut Eckler © Helmut Eckler
Die nette Verkäuferin freut sich, ihre English-Basics anzubringen.

Baikalsee, wir kommen!

Die Straße ist erstaunlich gut. Natascha erklärt, sie sei erst vor ein paar Jahren verbreitert worden, damit es weniger Sonntag-Staus gibt, wenn alle von den Datschas, denn Wochenend-Häuschen mit Garten, heimfahren. Nach gut 20 Kilometern ist die Herrlichkeit vorbei, die alte Straße ist schmal und rumpelig. Wir stoppen im Freilichtmuseum Tal'cy, schlendern durch die Ansammlung alter Holzgebäude, die in ganz Ostsibirien abgebaut wurden.

Listvjanka am Baikalsee

Das Städtchen liegt genau dort, wo die Angara den Baikalsee verlässt. Der erstreckt sich von hier mehr als 600 Kilometer weit nach Norden, ist "nur" zwischen 30 und 60 Kilometer breit, jedoch bis zu 1.600 Meter tief. Womit er das größte Süßwasser-Reservoir der Erde ist, mit über 300 Zuflüssen, aber eben nur der Angara als einzigem Abfluss. Noch ist der See weitgehend zugefroren, allerdings traut sich Ende April niemand mehr mit dem Auto drüberzufahren – im Winter schon, da ist das Eis rund 1,5 Meter dick.

Auf dem kleinen Fischmarkt lerne ich Omul kennen – einen Fisch, verwandt mit Forelle und Lachs, vergleichbar mit unserem Saibling. Er ist endemisch, kommt also ausschließlich im Baikalsee vor, und darf nur in begrenzter Stückzahl für die lokale Nachfrage gefangen werden. Er wird roh, geräuchert, getrocknet oder gepökelt offeriert – und frisch geräuchert.

120 Rubel, also keine zwei Euro, kostet ein ganzer Fisch. Wir machen es den Einheimischen nach und verspeisen ihn, solange er noch warm ist, gleich aus dem ­Sackerl heraus mit den Fingern. Eine echte Delikatesse, die mit Blick auf den Baikalsee gleich noch besser schmeckt.

Moderne Überfahrt in die Vergangenheit

Wir setzen mit achtsitzigen Luftkissenbooten aufs andere Angara-Ufer über. Zuerst mit an die 50 km/h übers Eis, dann deutlich langsamer übers offene Wasser bis nach Port Baikal. Früher war hier der Endpunkt des westlichen Transsib-Teils. Auf einem toten Gleis steht eine alte Dampflok, schwarz mit leuchtend rotem Stern an der Front. Im kleinen Museum erklärt uns die Kuratorin an einem Modell des Hafens, wie vor 100 Jahren die Waggons auf Schiffe verladen und über den See gebracht wurden, um am Ostufer die Schienenfahrt fortzusetzen. Im Winter wurden dafür zwei Eisbrecher englischer Herkunft eingesetzt.

Heute, lange nach dem Transsib-Lückenschluss südlich des Baikal-Sees, ist dieser Teil der Strecke Nebenschauplatz, der Bahnhof ist Endstation für historische Ausflugszüge. Port Baikal wird von Fähren und Ausflugsschiffen genutzt – zumindest während der warmen Monate, wenn das Hafenbecken nicht zugefroren ist. Denn die Dampf-Eisbrecher gibt es hier schon lange nicht mehr. Einer der beiden, die "Angara", ist als Museum in Irkutsk zu besichtigen.

Im Nachtzug nach Ulan Ude

Die Hauptstadt der Provinz Burjatien erreichen wir über Nacht mit der Transsibirischen Eisenbahn, allerdings mit einem regulären Zug und nicht mit einem der luxuriösen Touristen-Züge. Das Sitzplatz-Abteil bauen wir flott in ein Vier-Personen-Schlaf-Abteil um: Die Lehnen der Sitzbänke nach vor umgelegt (in den Rückseiten sind die Matratzen integriert), die auf beiden Seiten oberhalb montierten Betten runtergeklappt, fertig. Bettdecke und Polster müssen selber mit der bereitgestellten, frischen, in Plastik verpackten Bettwäsche bezogen werden. Wobei die Decke unnötig ist, denn die Heizung funktioniert extrem gut. Wir haben erstaunlich gut geschlafen. Fein, dass wir gleich nach der morgendlichen Ankunft im Hotel einchecken können, denn Dusche gibt's im Zug keine…

Zwischen Baikalsee und Mongolei

Die russischen Provinz Burjatien liegt jenseits des Baikalsees und grenzt im Süden an die Mongolei. Plötzlich sind wir auch gefühlt in Asien. Die Burjaten waren ursprünglich ein Reitervolk wie die benachbarten Mongolen, manche tragen auch heute noch traditionelle Trachten. Einige Gebäude schauen fernöstlich aus, dazwischen vereinzelt sibirische Holzhäuser, typische Sowjet-Monumentalbauten – manche davon immer noch mit CCCP-Schriftzug –, die Oper, die große Odigitrievskij-Kathedale. Und im Zentrum auf dem Sovetskajaplatz ein riesiger, 7,70 Meter hoher Lenin-Kopf aus Granit, der auf einem hohen Sockel ruhend gleich noch gewaltiger ausschaut.

Alte russische Fahrzeuge sieht man nur selten, genau wie in Irkutsk. Dafür viele rechtsgesteuerte Autos, obwohl so wie bei uns rechts gefahren wird. Der Grund ist einfach: Japanische Gebrauchtwagen sind über den Pazifikhafen Wladiwostok und die Transsib einfach und günstig zu bekommen.

Kleine Überlandpartie

Wir halten uns nicht lange auf, fahren mit unserer burjatischen Reiseleiterin Vera aufs Land. Zumindest die Überlandstraßen sind viel besser, als Bekannte angedroht hatten, die vor einigen Jahren am Baikalsee waren.

Wir staunen nicht schlecht: Nach 30 Minuten Busfahrt stehen wir in der Nähe der Holzhäusersiedlung Ivolginsk in einer weitläufigen buddhistischen Klosteranlage und wähnen uns irgendwo in Tibet oder so. Das 1945 errichtete Lamakloster samt Universität, erfahren wir beim Rundgang, war und ist das buddhistische Zentrum Russlands – erstaunlich, dass es sowas überhaupt gab, im ehemaligen Weltzentrum des Kommunismus…

Bei den Altgläubigen

Wahnsinn. Die fünf Damen haben ein Stimm-Volumen, dass unsere Ohren wackeln. Nadeshda, die mit Abstand jüngste des Ensembles, leitet den Chor, der uns bei traditionellem Essen ebensolche Musik in die Gehörgänge schmettert. Wir sind in Bolschoi Kunalei, einem kleinen Dorf der Altgläubigen, die im 17. Jahrhundert die Reform der russisch-orthodoxen Kirche nicht mitgemacht hatten und seither nach alten Traditionen und über ganz Russland verstreut leben.

Russland_Sibirien_2019-04_HE_1284_flach_CMS.jpg Helmut Eckler

"Was ich um den Hals trage, ist so viel wert wie eine kleine Wohnung!"

Chorleiterin Nadeshda ist stolz auf ihre schweren Bernstein-Ketten.

© Helmut Eckler

Die fünf schwingen rhythmisch ihre bunten, wallenden Trachten. Wohlgenährt, könnten sie für die berühmten russischen Matrjoschka-Puppen Modell stehen. Die üppigen Hüften werden sogar in einem ihrer Lieder besungen. Nadeshda grinst, Vera übersetzt: "Für die schweren Arbeiten braucht man halt ein paar Reserven und unsere Männer wollen sowieso was zum Anpacken."

Im Versammlungssaal, der wie alle sibirischen Häuser aus Holz gebaut ist, biegt sich der Tisch. Die nicht ganz leichte Kost – womöglich auch ein Grund für die Körperfülle der Sängerinnen – besteht aus Schinken, Wurst, Speck, deftigen Aufstrichen, Kraut­salat, Räucherfisch, Krautsuppe-Eintopf mit Sauerrahm, gekochtem Fleisch mit Erdäpfeln, Brot, Schmalzgebäck und süßem Kuchen. Dazu der offenbar in ganz Sibirien übliche picksüße Preiselbeersaft, obligatorischer Tee, Wasser und zwischendurch immer wieder ­eine Runde Vodka – begleitet von Nadeshdas launigen Trinksprüchen. Zumindest dieses ­eine Klischee wird bestätigt.

Chor mit Begleitung Helmut Eckler 1
Na, Mahlzeit Helmut Eckler 2
Kulinarische Details Helmut Eckler 3

1 Die fünf Damen des Chores in Bolschoi Kunalei singen mit Begeisterung. Und schwingen rhythmisch ihre bunten, wallenden Trachten. © Helmut Eckler

2 Na, Mahlzeit. Die deftig bestückte "Hochzeitstafel" wartet bereits auf uns. Bei allen Festen der Altgläubigen wird in dieser Weise aufgetischt. © Helmut Eckler

3 Kleiner Ausschnitt der üppigen Speisen: Schmalzgebäck, Speck, Sauerrahm-Aufstrich, Marmelade, Brot, Nusskuchen, gefülltes Gebäck.  © Helmut Eckler

Tarbagatei ist eines der Altgläubigen-Zentren der Region – wir fühlen uns Jahrzehnte zurückversetzt. Holzhäuser mit bunten Fensterläden entlang der schnurgeraden, asphaltierten Hauptstraße, Pferdefuhrwerke, ein paar alte Autos. Die Nebenstraßen sind staubig und "verwandeln sich bei Regen in tiefen Morast", erzählt Alexander, während er uns durchs kleine Dorfmuseum führt, das mehr einer grob aufgeräumte Rumpelkammer gleicht. "Ja, die frostigen Winter sind lang, die kurzen Sommer heiß. Ich hab' hier schon ­minus 47, aber auch plus 45 Grad erlebt!" Wir schauen etwas ungläubig…

In der kleinen weißen Kirche nebenan treffen wir Alexanders Vater, den Priester, und erfahren einiges über den Unterschied zur "normalen" russisch-orthodoxen Kirche und über die zwölfstündige Osterliturgie. "Aber so streng sind wir auch nicht", meint er. "Wenn ein Altgläubiger eine Nicht-Altgläubige heiraten will oder umgekehrt, dann ist das kein Problem." Er ist stolz auf die renovierte Kirche mit der farbenfrohen modernen Ikonenwand. Fotografieren ist jedoch auch hier streng verboten.

Auch Burjatien hat ein Baikalsee-Museum. Ein modernes, genau das Gegenteil zum alten verstaubten auf der Irkutsker Seeseite. Im kleinen Küstenort Tanchoi am Rand des UNESCO-Biosphären-Reservats gelegen, spielt es multimedial alle Stückeln. Bei der kurzen Führung, bei der es vor allem um Ökologie, die Vermeidung von Umweltverschmutzung und eine endlich geschlossene Papierfabrik geht, erwähnt der Direktor gleich ein paar Mal, dass Präsident Putin auch schon da war, mit seinem Besuch das Museum quasi geadelt hat.

Ab nach Sibirien

Das war für mich letztendlich also keine Strafversetzung. Im Gegenteil, diese Reise brachte mir unerwartet viel Wissen, eine Bereicherung meines Weltbildes. Eine echte Horizont-Erweiterung – und das nicht nur geografisch gesehen.

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