Sobald ich schnell fahre oder gar jemanden mithabe dann ist immer 100% Fokus, weil es kann auch schnell schief gehen. Wahnsinn, oder? Aber eine richtig coole Truppe war das. Das schaut alles sehr spielerisch aus und man lacht im Auto und und und... Aber man muss voll im Fokus sein. Da unten zum Beispiel, da steht das Wasser. Wenn du da mit Volllast drüber gehst. Volllast heißt ich bin voll am Gas und ich schwimme dort auf, schießt es uns weg. Weil innerhalb von Millisekunden bei dieser Leistung sofort der Grip abreißt. Und dann tut das Auto so und weg bin ich. Mit 15, 16 habe ich begonnen im Kart-Sport und bin dann in den super-, super-coolen Rallyesport. Am Beginn meiner Karriere bin ich wirklich sehr, sehr viel gefahren. Jeder Kilometer hat Spaß gemacht, hat mir die Basis gelegt für das, was ich jetzt mache. Rallye-Mitfahrgelegenheiten oder zum Beispiel jetzt mit dem BMW M3 Gäste mitzunehmen und Taxifahrten zu machen, das war so die Basis des Motorsports. Und jetzt macht mir das natürlich Riesenfreude, das zu vermitteln. Das, was da jetzt gerade passiert ist, ist nicht möglich, wenn du nicht das übst, wenn du das nicht kannst und wenn du nicht die Erfahrung über Jahre hast. Aber und für das haben wir diese Areals und unsere Instruktoren, das kann man erlernen. Man lernt hier klassische Fahrtechnik, der Umgang mit Geschwindigkeiten, der Umgang mit dem Fahrzeug. Wenn ich da so hinschaue, Kindheit, Jugend, früheres Erwachsenwerden, meine Vergangenheit. Irgendwann bin ich Kart fahren gegangen, da bin ich reingehockt und habe mich sofort wohlgefühlt. Und dann hat mir das von Anfang an so Spaß gemacht und ich hab dann wirklich die Möglichkeit gehabt, nicht nur im Kart-Sport, sondern auch im Rallyesport für mich persönlich super viele Erfolge einzufahren, verschiedene Autos zu fahren, mit verschiedenen Herstellern zusammenzuarbeiten. Wenn man mal mit einem Allrad-getriebenen Auto durch den Wald in Finnland fährt und das wirklich nur am Limit von Baum zu Baum und das immer wieder sicher und sehr schnell. Das ist schon ein extrem faszinierendes Gefühl. Ich wollte das immer schon machen. Ich war schon mit Kinderjahren da und irgendwann bin ich dann vom Rennsport in das Fahrtechnikzentrum gekommen, nach dem Bundesheer als Geländetechniker, dann ins Büro. Und seit 2005 die Zentrumsleitung. Und seitdem mache ich das schon. Natürlich liebe ich irgendwo so diese Geschwindigkeit und den Reiz, auch irgendwelche Sachen zu probieren, aber immer irgendwo mit wie kann ich das Risiko minimieren, wie geht es gut, wie schaff ich es, wie habe ich Spaß dabei, aber da ist schon alles richtig da oben.