Auf den schönsten Plätzen der Erde wird es zu eng. Um die Touristenströme zu regulieren, setzen zahlreiche Urlaubsdestinationen verstärkt auf Nachhaltigkeit und Eintrittspreise. Selbst fürs Wandern. Nach Madeira kommen über 2 Millionen Wanderer pro Jahr und deshalb hat man sich entschlossen, die Wanderrouten kostenpflichtig zu machen. Es gibt ein offizielles Regierungsportal, wo sich Wanderer vorab registrieren müssen. Und bei ausgewählten Routen kostet es jetzt, um diese Routen bewandern zu können, um die 4,50 €. Es gibt für jene, die mehrere Strecken am Tag machen möchten, auch Kombitickets oder drei- oder fünf-Tagestickets. Zu bezahlen ist diese Gebühr ab zwölf Jahren und sie ist wirklich zu empfehlen, dass man sich daran hält. Denn wird man ohne Ticket erwischt, kann es Strafen bis 50 € regnen. Aber Madeira ist hier nicht die einzige Destination, die auf solche Maßnahmen setzt um die Naturschauplätze zu schützen oder um Besucherströme zu regulieren. Wir finden eine Eintrittsgebühr und eine Registrierungspflicht, zum Beispiel in Andalusien beim UNESCO Wanderweg Caminito del Rey, dem sogenannten Teufelspfad. Wir finden eine Eintrittsgebühr in der Felsenlandschaft, Adršpach in Tschechien, aber auch auf Island, wenn man die Blue Lagoon besuchen möchte. Auch beliebte Nationalparks in den USA verlangen eine Vorabregistrierung sowie eine zusätzliche Gebühr zum regulären Eintrittspreis für alle über 16-jährigen. Und 5 € kostet nun auch der Besuch am Ätna in Sizilien. Wer gerne Unterstützung bei der Reiseplanung hätte, der greift am besten auf den kostenlosen ÖAMTC Reiseservice zurück. Die zahlreichen Tools, die von Routenplaner bis zur Länderinfo reichen, helfen allen bei der Urlaubsplanung, aber auch bei der Orientierung vor Ort. In der heutigen Zeit ist doch die Nutzung des Reise Radars sehr interessant, denn er liefert Reise relevante Informationen entlang der Strecke, aber auch in der Urlaubsdestination, wie zum Beispiel zu Streiks, Sperren oder Waldbränden. Und wer vor allem die Kosten im Auge behalten möchte, für den empfiehlt sich die Nutzung der ÖAMTC Reiseapp. Diese gibt es exklusiv und kostenlos für ÖAMTC Mitglieder. Und eines der integrierten Tools ist die Reisekasse. So kann man seine Ausgaben einerseits besser planen, aber auch im Blick behalten. Und auch wenn die Ausgaben am Anfang vielleicht nur gering erscheinen. In dem Moment, wo man als Gruppe oder als größere Familie unterwegs ist, können sich diese rasch summieren und zu einer bösen Überraschung führen. Und mit der Reiseapp und der Reisekasse, die integriert ist, kann man die gut im Auge behalten. Eintritt bezahlen müssen auch Tagesbesucher in Venedig. Mit jährlich rund 15 Millionen Touristen und Touristinnen zählt die Lagunenstadt zu den beliebtesten Reisezielen in Europa. Im heurigen Jahr hat sich die Eintrittsgebühr auf 60 Tage ausgeweitet. Zu bezahlen ist diese von Tagestouristen, die keine Nächtigungen in der historischen Altstadt vorweisen können. Und die Tage, an denen die Gebühr zu bezahlen ist, findet sich in dem Zeitraum von Anfang April bis Ende Juni. Betroffen sind die Wochenenden von Freitag bis Sonntag und weitere ausgewählte Tage, die man auf der offiziellen Plattform findet. Und hier ist es wichtig, so früh wie möglich buchen und registrieren. Dann fährt man kostengünstiger. Das Tagesticket für Venedig kostet 5 €, je knapper man dran ist, also vier Tage und noch kürzer vor seinem Besuch kostet der Eintritt dann doppelt so viel - 10 €. 9 Millionen Besucher pro Jahr und bis zu 70.000 Besucher an Spitzentagen. Wer den Trevibrunnen in Rom besuchen und direkt am Wasserbecken sein möchte, muss 2 € dafür bezahlen. Am besten im Vorfeld ein Open Ticket ohne feste Uhrzeit auf der offiziellen Plattform besorgen. So kann man kommen, wann man möchte. Vor Ort ist nur eine Kreditkartenbezahlung möglich. Kreuzfahrtschiffe bringen natürlich im selben Moment eine große Anzahl an Passagieren in einen Ort oder an Land. Aus diesem Grund haben sich verschiedenste Länder, die von Kreuzfahrtschiffen angelaufen werden, unterschiedliche Maßnahmen überlegt. Griechenland hat zum Beispiel im vergangenen Jahr eine Gebühr eingeführt. So ist es notwendig, für den Landgang auf gut besuchte Inseln eine Gebühr zu bezahlen. Und diese Gebühr variiert je nach Saison. Im Sommer kann man für den Landgang bis zu 20 € pro Person bezahlen vom Kind bis zum Erwachsenen. Im Winter natürlich wird es etwas günstiger. Frankreich geht hier andere Wege. Aufgrund der Umweltbelastung und der wachsenden Beschwerden der Anrainer hat sich Frankreich an der Côte d’Azur entschlossen vor allem in beliebten Schiffshäfen wie zum Beispiel Nizza, Cannes oder Beaulieu-sur-Mer die Schiffe zu reduzieren. In diesen großen Häfen dürfen nur mehr 2000 Personen pro Tag an Land gehen und den in der Hochsaison, also in den Monaten Juli und August, dürfen überhaupt nur mehr 15 Schiffe pro Monat anlegen. Im Vorfeld online informieren, registrieren und nur auf offiziellen Seiten buchen. Die Eintritte und Gebühren sorgen dafür, dass die schönsten Reiseziele noch lange so schön erhalten bleiben.