Die gute Nachricht vorweg: Bei keinem der getesteten Helme wurden bedenkliche Schadstoffe festgestellt. Dennoch kommt kein einziger Fahrradhelm über die Note „befriedigend“ hinaus. Der Hauptgrund für die schlechte Bewertung waren die Laborversuche, insbesondere die Stoßdämpfwerte bei einer Fallprüfung. Bei einem Helm hat sich zudem das Gurtschloss gelockert – ein sogenannter Mikroschlupf, weshalb dieser abgewertet werden musste. Für gerade einmal 15 Euro bietet das beste Modell im Test zwar einen guten Unfallschutz, aufgrund der schlechten Handhabung und des lediglich ausreichenden Tragekomforts reicht es jedoch auch für dieses Modell nicht für ein besseres Gesamtergebnis. Der Testsieger erzielte mit Abstand die beste Sicherheitsnote; es handelt sich um einen sehr leichten Helm. Er ist im Dunkeln gut erkennbar und war zudem der günstigste Helm im gesamten Testfeld. Neben dem Tragen eines Fahrradhelms ist es im Straßenverkehr genauso wichtig, gut gesehen zu werden. Besonders auffällig sind Helme in hellen Farben oder mit reflektierenden Elementen, da sie die Sichtbarkeit vor allem bei schlechten Lichtverhältnissen erhöhen. Zusammen mit weiteren Prüfpunkten ergibt sich so ein umfassendes Ergebnis für Käuferinnen und Käufer. Am besten geht man in den Fachhandel und probiert gemeinsam mit dem Kind mehrere Helme aus, denn nur ein Helm, der wirklich gut sitzt, wird auch gerne getragen – und das ist im Falle eines Unfalls natürlich entscheidend. Außerdem sollte man auf die Erkennbarkeit achten, sodass der Helm auch im Dunkeln gut sichtbar ist. Dabei kann man zusätzlich mit Reflektor-Folie nachhelfen. Alle Ergebnisse finden Sie auf oeamtc.at