"That's Amore" lautet das Motto der diesjährigen EICMA, und in die Herzen der Motorradfahrer:innen führen vor allem drei Wege. Der Weg über die Technik, der Weg über die emotionale Formensprache und über die Praktikabilität. Was es da Neues gibt, das schauen wir uns jetzt an. Wenn wir über Technik reden, dann natürlich über Assistenzsysteme, Fahrwerke, aber auch natürlich über Antriebstechnik. Und da natürlich den Elektroantrieb und das sichtbarste Zeichen dafür, dass sich da was tut, ist die Honda WN 7. Und wenn der weltgrößte Motorradhersteller sich darauf einlässt, dann ist das ein Zeichen mit Signalwirkung. Die WN 7 gibt es in zwei Varianten als 125er oder quasi als offene Maschine, dann hat sie 25 PS Nennleistung. Die Batterie hat eine Kapazität von 9 Kilowattstunden, das ist nicht allzu viel, soll aber für eine Reichweite von rund 140 Kilometer sorgen. Geladen werden kann sie nicht nur an der Steckdose, sondern auch an einem Schnelllader mit klassischem CCS Stecker. Dank der moderaten Eckdaten bleibt auch der Preis moderat 14.990€ kostet sie. Weg ins Herz Nummer 2. Emotionale Formensprache und kaum eine andere Marke beherrscht dieses Spiel so perfekt wie Ducati. Ein gutes Beispiel dafür ist die neue Ducati Monster und das, was man nicht sieht, den Rahmen, nämlich das Urmodell hat einen sehr ikonischen Gitterrohrrahmen bei der neuen hingegen ist der Rahmen quasi nicht mehr existent. Weg ins Herz Nummer 3 führt über die Praktikabilität bzw. die Alltagstauglichkeit, also im Wesentlichen über Roller. In Österreich diesbezüglich an der Spitze der Zulassungsstatistik steht Vespa mit diversen Modellen und damit es auch so bleibt, gibt es für das nächste Jahr eine neue Primavera. Preissensible Kund:innen greifen aber vermehrt zu asiatischen Produkten, und das ist die Besonderheit der diesjährigen EICMA, die Auswahl ist so groß wie nie zuvor.