11.05.2011

Insel der Seligen

Mauritius: Vom Geheim-Tipp für Jet-Setter zum erstaunlich preiswerten Paradies in den Tropen.

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Mauritius  die Trauminsel am Rand der Welt... © Beachcomber  Mauritius  Maluschka
Mauritius, die Trauminsel am Rand der Welt... © Beachcomber, Mauritius, Maluschka
Zuerst wurde Mauritius erschaffen, dann das Paradies. Aber das Paradies war nur eine Kopie von Mauritius." Was der Schriftsteller Mark Twain einst über die "Perle des Indischen Ozeans" zu Papier brachte, bedarf im Kriegsjahr 2003 einer wichtigen Ergänzung. In der kleinen Welt von Mauritius leben die Nachfahren von Europäern, Afrikanern, Indern und Chinesen friedlich zusammen. Zwar nicht ganz unbeeinflusst von den globalen Wirren, aber doch in ihrer eigenen, vergleichsweise heilen Umgebung. Den Österreichern, denen in den sechziger-Jahren Papst Paul VI. den Status einer "Insel der Seligen" verlieh, wird diese Vorstellung nicht völlig fremd sein.
Ein fast aussichtsloses Unterfangen, über Mauritius zu schreiben und dabei Klischees von Traumstränden, immer währendem Sommer und gastfreundlichen Menschen zu meiden. Denn jede dieser Vorstellungen hat Bezug zur Wirklichkeit. 120 Kilometer weißen Sandstrand an von ausgedehnten Riffen geschützten Lagunen besitzt die Insel. Im "Winter" (Mai bis Oktober) hat es im Schnitt 25 Grad, im "Sommer" (November bis April) sind's zumeist 30 Grad - gemildert vom unermüdlichen Passatwind. Toleranz und Aufgeschlossenheit haben in der multiethnischen, demokratischen Gesellschaft der Mauritier Tradition. Alle sind hier Nachfahren von Immigranten. Und: Die Insel ist alles andere als ein Armenhaus mit eingepflanzten Touristen-Ghettos.

Klasse statt Masse. Vor 300 Jahren kamen die Kolonialherren aus Europa nach Mauritius, opferten einen Teil des Paradieses zu Gunsten von Gewürzgärten und Zuckerrohr-Plantagen. Sie brachten auch Sklaven aus Afrika und später Arbeiter aus Indien und China auf die Insel und legten so den Grundstein für das heutige Vielvölker-Gemisch. Doch im Gegensatz zu vielen anderen Ländern, denen Sklavenbefreiung und Entkolonisierung nicht den erwünschten wirtschaftlichen Aufschwung brachten, nützten die Mauritier ihre Chancen. 15.000 Touristen kamen Anfang der siebziger-Jahre, heute gehört die Insel weltweit zu den Top Ten unter den "First-Class"-Destinationen.
Von Anfang an setzten die Mauritier auf Klasse statt Masse. Urlauber können zwischen rund 150 Hotels- und Appartementanlagen, zumeist in der 4- und 5-Sterne-Kategorie, wählen. Harmonisch in die Landschaft eingebettet - es ist verboten, Häuser höher zu bauen, als die Palmen wachsen -, erfüllen sie alle erdenklichen Ansprüche und bieten jeden Komfort. Dem weltweiten Trend folgend, wurden in den letzten Jahren vor allem die Wellness-Einrichtungen ausgebaut. Tauchen, Schnorcheln, Segeln, Golf, Tennis, Reiten, Biken oder auch nur einfach Faulenzen am Strand sind bevorzugter Zeitvertreib. Die beliebtesten Ausflugsziele: Der "Pamplemousse Garden", in der unter anderem "Victoria Regia", die Königin der Seerosen blüht, der Gemüse- und Gewürzmarkt in der Hauptstadt Port Louis und die alten Kolonialhäuser der eleganten Residenzstadt Curepipe.

Die Beachcomber-Hotels. Die Geschichte von Mauritius ist ein Stück weit auch die Geschichte der Beachcomber-Hotels. Schließlich war das erste Haus dieses Anbieters 1952 auch das erste Strandhotel auf der Insel überhaupt. Aus den Pionieren von damals wurden Spezialisten in einer ständig wachsenden Industrie. Das Ergebnis: Heute verfügt Beachcomber über acht der beliebtesten Hotels auf Mauritius mit insgesamt 1.775 Zimmern - das sind 20 Prozent der gesamten Bettenkapazität. Und es sind keineswegs nur die "Reichen und Schönen", die Mauritius besuchen. Das gute Preis-Leistungsverhältnis hat dafür gesorgt, dass mittlerweile auch die touristische Mittelklasse das Tropen-Paradies im Indischen Ozean für sich entdeckt hat.

Direkt mit Air Mauritius. Besonders bequem macht die Reise die Direktverbindung von Air Mauritius ab Wien. Die moderne Boeing 767-200 startet jeweils Mittwoch um 17.05 Uhr in Wien-Schwechat, Landung ist am nächsten Tag um 7.05 Uhr auf Mauritius. Die Retour-Maschine startet jeweils am Dienstag um 22.10 Uhr von Mauritius und landet am Mittwoch um 7.00 Uhr in Wien-Schwechat. An Bord kann man zwischen dem Service in der "Business-First" und der Economy-Klasse wählen.

Beachcomber-Hotel Le Victoria
Beachcomber-Hotel Le Victoria
Luxus Hotels: Wohnen im Paradies
Insgesamt acht Traum-Hotels bietet die Beachcomber-Gruppe an den schönsten Stränden von Mauritius an. Traditionelle Bauweise, perfekter Service und hochklassige Küche erzeugen das unverwechselbare "Island Feeling". Hier Details für drei ausgewählte Häuser:
  • Le Mauricia: An der Nordküste im Zentrum des kleinen Ortes Grand Baie. Gutes Preis-Leistungsverhältnis. Zielgruppe vor allem sportliche, jüngere Gäste und Alleinreisende. Hoteleigene Wellness- und Massage-Angebote. Die Nordküste ist ein Dorado für Taucher, eigene Tauchbasis. Tipp: Diskothek "Ambalamba".
  • Le Victoria: Günstige Lage zwischen Grand Baie und der Hauptstadt Port Louis. Das vorgelagerte Korallenriff steht unter Naturschutz - ein Geheimtipp für Schnorchler. Langer, flach abfallender Sandstrand. Ausgesprochen großzügige Zimmer und Familien-Appartements. Besonders beliebt bei Familien und für Gruppenreisen.
  • Dinarobin: Mitglied des "Great SPA Hotels of the World". Glanzstücke des 2001 eröffneten Hauses sind die riesige Wellness-Oase sowie die zwei zusätzlichen Spezialitäten- Restaurants. 174 luxuriöse Suiten in 52 strohgedeckten Bungalows mit direktem Meerblick. 18-Loch-Meisterschafts-Golfplatz ganz nahe (Shuttle), Tennisplätze (wie viele andere Sportarten inklusive). Das perfekte "Hideaway" für Hochzeitsreisende.
Heute ein Vermögen wert: Der Fehldruck der  Blauen Mauritius . Foto: Werk © Pix  Nausch  Mauritius-Werbung  Beachcomber
Heute ein Vermögen wert: Der Fehldruck der "Blauen Mauritius". Foto: Werk © Pix, Nausch, Mauritius-Werbung, Beachcomber
Legendär und viel Wert: die blaue Mauritius
Die zwölf blauen Briefmarken zu zwei Pence aus dem Jahr 1847 sind dank ihrer Seltenheit heute Hunderttausende Euros wert. Ursache dafür, dass damals nicht mehr als 1.000 (rote und blaue) Briefmarken - und noch dazu mit dem sinnlosen Aufdruck "Post Office" (Postamt) statt Post Paid - gedruckt wurden, war die Schusseligkeit und Zerstreutheit des britischen Postmeisters auf Mauritius: Briefmarken waren damals auf der Insel noch völlig unbekannt, für ihre (Erst-)Herstellung waren nur zwei Wochen Zeit. Fast alles ging schief, die falschen Marken wurden aber dennoch benutzt. Auf der ganzen Welt gibt es nur noch 13 Rote und zwölf Blaue Mauritius. Für ein Kuvert, auf dem drei blaue 2-Pence-Marken klebten, blätterte ein Sammler vor einigen Jahren 500.000 Euro auf den Tisch.

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