Verrechnung von Christophorus-Einsätzen

Was bezahlt die Sozialversicherung? Wann bekommt der Patient eine Rechnung?

Nur nach Freizeitunfällen in alpinem Gelände bekommt der Patient eine Rechnung © ÖAMTC
Nur nach Freizeitunfällen in alpinem Gelände bekommt der Patient eine Rechnung © ÖAMTC

Die Verrechnung der ÖAMTC-Hubschraubereinsätze ist für jedermann transparent und klar nachvollziehbar. Seitens der Sozialversicherungsträger werden lediglich die Transportkosten, nicht aber die notfallmedizinische Versorgung getragen. Die Vergütung erfolgt durch Pauschalen, die die Selbstkosten nicht einmal annähernd abdecken.

Bei Unfällen/Notfällen:

Mit den Sozialversicherungen ist geregelt, dass für medizinisch notwendige Einsätze eine Pauschale pro Primäreinsatz bezahlt wird.

Sport- und Freizeitunfälle in alpinem Gelände:

Da die Krankenkasse nur für den Transport im Tal zuständig ist und nicht für den Transport vom Berg ins Tal, gibt es hier keinen kompletten Kostenersatz von der Krankenkasse. Bei alpinen Einsätzen mit sehr schweren Verletzungen bezahlt die Kasse ebenfalls nur eine Pauschale für den Transport im Tal. Die verbleibenden Restkosten müssen vom Patienten bzw. dessen Privatversicherungen getragen werden.

Versicherung für Sport- und Freizeitunfälle
Mittlerweile haben jedoch mehr als 95 Prozent der Betroffenen u.a. bei Unfallversicherungen, der Bergrettung, beim Alpenverein, den Naturfreunden, beim Skiverband, bei Kreditkartenunternehmen, mit dem ÖAMTC-Schutzbrief, etc. eine Versicherung für diese Sport- und Freizeitunfälle.