Trotz kühlen Sommers mehr als 1.800 Einsätze täglich

Österreichweit 169.000 Einsätze in den Sommermonaten

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Auch wenn der Sommer 2014 eher verregnet und kühl war, hatten die "Gelben Engel" von der ÖAMTC-Pannenhilfe in den Monaten Juni, Juli und August wenig Zeit, zu verschnaufen. "Österreichweit rund 169.000 Einsätze bedeuten, dass unsere Pannenfahrer in den Sommermonaten im Schnitt mehr als 1.800 Mal pro Tag benötigt wurden", erklärt Gerhard Samek, Leiter der ÖAMTC-Pannenhilfe. "Das im Vergleich zum Vorjahr schlechtere Wetter hat demnach keine großen Auswirkungen auf das Einsatzaufkommen gehabt."

Wien Spitzenreiter vor Niederösterreich

Der Bundesländervergleich zeigt, dass die meisten Einsätze auch im heurigen Sommer in Wien gefahren wurden, wo die ÖAMTC-Pannenfahrer von Juni bis August rund 36.000 Mal ausrücken mussten. Knapp hinter der Bundeshauptstadt folgen Niederösterreich (31.000), Oberösterreich (25.000), die Steiermark (23.000), Tirol (18.000), Kärnten (14.000), Salzburg (11.000), Vorarlberg (6.000) und das Burgenland (5.000). Österreichweit einsatzstärkster Monat war der August mit rund 58.000 Einsatzfahrten, im Juli waren es 56.000 und im Juni 55.000 Einsätze.

Durchschnittlich 30 Minuten Wartezeit

Die Wartezeit auf das Eintreffen der Gelben Engel liegt im Schnitt bei 30 Minuten. "Außerdem gelingt es den ÖAMTC-Pannenfahrern in neun von zehn Fällen, ein liegengebliebenes Fahrzeug wieder flott zu machen", erklärt Samek. "Die dafür notwendige Zeit liegt im Schnitt bei 18 Minuten - je nach Art der Panne."

Batterien streikten am häufigsten

Die häufigsten Gründe, die ÖAMTC-Pannenfahrer zu rufen, waren auch im Sommer 2014 wieder Probleme mit der Batterie. "Allerdings hat heuer der traditionelle Pannengrund Nummer zwei, Schwierigkeiten mit dem Motor bzw. dem Motormanagement durch die kühleren Temperaturen stark aufgeholt und die schwachen, leeren und defekten Batterien in einigen Bundesländern sogar überholt", sagt der Leiter der ÖAMTC-Pannenhilfe. Weitere häufige Pannenursachen waren Schwierigkeiten mit dem Starter, Reifenschäden und "Aufsperrdienste"' wegen defekter Schlösser und eingesperrter Autoschlüssel.