Strafen-Katalog

Wie viel kostet ein Verkehrsdelikt in Österreich?

Strafen und Rechtsfolgen.

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© ÖAMTC

Strafen und Rechtsfolgen nach Verkehrsdelikten in Österreich

Der Strafen-Katalog listet häufige Verkehrsübertretungen auf. Es handelt sich hier um eine Auswahl meist straßenverkehrsrechtlicher Bestimmungen.  Im Gegensatz zu manchen Ländern Europas besteht in Österreich kein einheitlicher Delikts- und Strafenkatalog.

Organstrafverfügung (Organmandat) gem § 50 VStG

Bundesländerweise werden Kataloge für Organstrafverfügungen gem § 50 VStG erstellt, wobei hier bundesweit weitestgehende Einheitlichkeit besteht. Die dargestellten Organmandate werden daher zumeist in dieser Höhe ausgesprochen (bzw. "angeboten").

Anonymstrafverfügung gem § 49a VStG

Schwankungen im Ausmaß von 50 % zwischen den einzelnen - formell für jeden Behördensprengel - erstellten Kataloge sind durchaus nicht selten. Daher wurde bei den Anonymverfügungen meist eine "Bandbreite" angegeben, innerhalb derer sich nach den dem ÖAMTC vorliegenden Informationen die ausgesprochenen Strafsätze bewegen.

Weitere Sanktionen

Wird das Delikt nicht durch Organstrafverfügung oder Anonymverfügung sanktioniert, wird ein ordentliches Verwaltungsstrafverfahren und allenfalls auch ein Verfahren zur Entziehung der Lenkberechtigung eingeleitet. Beachten Sie bitte außerdem, dass seit 1.7.2005 bestimmte, besonders gefährliche Verkehrsdelikte nach dem Führerschein-Vormerksystem geahndet werden.

Strafzettel in der Post

Behördliche Schriftstücke wie etwa Strafzettel werden auch während des Urlaubs zugestellt. Beim Durchsehen der Urlaubspost ist deshalb wichtig, insbesondere auf gelbe Hinterlegungsscheine der Post zu achten. Hier finden Sie mehr Informationen, welche Fristen gelten und wie man vermeiden kann, dass sie versäumt werden.

ÖAMTC-Rechtsberatung

Die ÖAMTC-Rechtsberatung des jeweiligen Bundeslandes steht im Einzelfall gerne zur Verfügung, um Auskünfte über die Angemessenheit einer durch Anonymverfügung oder Strafverfügung (bzw. Straferkenntnis) ausgesprochenen Strafe zu geben und Empfehlungen über das weitere Verhalten im allenfalls eingeleiteten Verwaltungsstraf- oder Führerscheinentziehungsverfahren zu geben.