24.02.2012

Gelbe Linien am Straßenrand

Was hat es mit der gelben Markierung auf sich?

Seit 2011 in Kraft

Im Jahr 1994 (mit Übergangsfrist bis 2003) wurden die gelben Bodenmarkierungen weitest gehend abgeschafft.

Seit der im Vorjahr in Kraft getretenen 23. StVO-Novelle gibt es sie wieder: Zur Abholzung des Schilderwaldes sind sie ein geeignetes Mittel, bei den Autofahrern aber sind sie völlig unbekannt. Vor allem in Linz wurden schon viele Lenker gestraft.

So sehen die Markierungen aus

  • Durchgehende gelbe Linien bedeuten, dass das Halten und das Parken verboten ist. Bei unterbrochenen Linien darf man halten oder eine Ladetätigkeit ausführen, nicht aber parken.
  • Die Linien befinden sich am Fahrbahnrand oder auf dem Randstein, nahe dem Fahrbahnrand.
  • Wenn sie mit Schnee bedeckt sind, gelten sie nicht. Hat es nach dem Abstellen des Fahrzeugs getaut, kommt man leicht in Beweisnotstand. Im Falle des Falles sollte man daher die ÖAMTC-Rechtsberatung fragen!

Vorschlag des ÖAMTC

Um Irrtümer auszuschließen, schlägt der ÖAMTC vor, mit gelber Farbe ein Logo anzubringen, das entweder dem Verkehrszeichen für Parkverbot oder jenem des Halte- und Parkverbots entspricht. 

Außerdem sollten die Linien eher nur dort gemalt werden, wo man schon aufgrund der Verkehrsplanung mit einem Abstellverbot rechnen muss, wie etwa auf markierten Abbiegespuren.