VERKEHR
Immerhin 1/5 der Verkehrszeichen im Projektgebiet können dauerhaft entfernt werden. Ein großer Teil wurde bereits abmontiert, der Rest soll bis zum Herbst folgen. Die Reaktionen der Bevölkerung auf das Projekt sind erwartungsgemäß durchaus positiv und die Verkehrssicherheit hat dazu gewonnen. Obwohl die Skepsis ursprünglich groß war, gehen die entfernten Schilder schon jetzt niemanden mehr ab. Seitens der Gemeinde Eisenstadt wird bereits überlegt, das gesamte Stadtgebiet zu durchforsten.
Den Sicherheitsgewinn und die einhergehende Verschönerung des Ortsbildes durch die Aktion haben auch andere Gemeinden und Städte auf den Plan gerufen. Während die Aktion anfangs kritisch beobachtet wurde, bewirkte sie in weiterer Folge eine Flut an Anfragen aus ganz Österreich.
In Graz ist man schon dabei, ein Gebiet zur Durchforstung auszuwählen, und mit der Stadt Wien führt der ÖAMTC ebenfalls Kooperationsgespräche.
Nicht in allen Fällen sollen Verkehrszeichen zeitweilig verhüllt werden, die Experten schreiten direkt zur Lichtung des Schilderwaldes.
Aufgrund des großen Interesses der Gemeinden und Städte wird der ÖAMTC einen Leitfaden für Städte und Gemeinden erarbeiten. Mit diesem Leitfaden soll die Durchforstung des Schilderwaldes aufgrund der Erfahrung aus den Pilotprojekten und der damit befassten Experten einfach und praktikabel durchführbar sein.