Die nette Check-in Dame teilt uns mit, dass wir schon Pre-assigned seats haben. Außerdem händigt sie uns die
Boarding Card aus und erklärt, bei
welchem Gate wir uns zur Boarding Time einfinden sollen. Dort angekommen beginnt auch schon das
Pre-boarding.
In der Cabin angekommen, begrüßen uns mehrere Flight Attendants und der PIC. Am Emergency Exit
vorbei nehmen wir
Platz ein und bekommen während des Fluges unser Special meal. Die lange Flight-Time überbrücken wir mit der
Nutzung des In-Flight Entertainments.
Danach ruhen wir uns aus, um bei Arrival an der Urlaubsdestination nicht allzu sehr an den Folgen des Jet-Lags
zu leiden.
Haben Sie alles verstanden? Wenn auch Sie mit Ihrem Latein am Ende sind und nur noch Bahnhof verstehen, hilft Ihnen unser
Fliegerlatein weiter. Nachstehend werden die wichtigsten Begriffe rund ums Fliegen von A wie ADT bis Z wie Zubringer erklärt.
A
ADT (Adult) Erwachsener
Airborne nach dem Start, sobald Flugzeug keinen Bodenkontakt mehr hat
Airline Code 2 oder 3 Buchstaben Abkürzung für eine Fluggesellschaft Bsp.: OS oder AUA für Austrian Airlines
Airport Flughafen
Air Sickness Bag Spucktüte
AirTraffic Congestion Luftraumüberlastung
Aisle Seat Platz am Gang
APEX (Advanced Purchased Excursion Fare) Abkürzung für Spartarif
Approach Landeanflug
Arrivals Ankunfts-Bereich am Airport
ATC (Air Traffic Control) Flugsicherung
AVIH (Animal in Hold) Tiere, die im Frachtraum des Flugzeuges befördert werden
B
Baggage Claim Gepäckausgabe am Flughafen
Bag(gage)-ID Gepäckidentifizierung
Baggage Tag Gepäckanhänger (mit 3-Letter-Code, s.u.)
Basic Fare Basistarif
Belly "Bauch"/ Innenraum des Flugzeugrumpfes, der für Fracht reserviert ist
Bin oder Overhead-Bin Stauraum über den Köpfen der Passagiere im Flugzeug
Boarding Card Einsteigekarte für den Flieger, auf der Boarding Time, Gate und Sitzplatz angegeben sind
Boarding Time Einsteigezeit
Booking Buchung
C
Cabin Innenraum des Flugzeugs
Cabin Attendant, C.A Flugbegleiter/in (ehemals auch Steward/ess genannt)
Cabin Pressure Luftdruck im Flugzeug
Cancellation Flugannullierung
Cargo Luftfracht
Carrier Beförderer oder auch Fluggesellschaft
Carry-on-luggage Handgepäck
CAT Kategorie; mit CAT I, II und III werden die Sichtbedingungen für den Landeanflug bezeichnet
Catering Versorgung des Flugzeuges mit Bordmahlzeiten und Serviceartikeln
CHD (Child) werden Kinder zwischen zwei und elf Jahren bezeichnet
Checked Baggage aufgegebenes Gepäck
Check-In Abfertigung des Passagiers vor Beginn des Fluges am gleichnamigen Schalter
Connecting Flight Anschlussflug
Codeshare mehrere Airlines "teilen“ sich ein Flugzeug; erkennbar am Airline Code mit der jeweiligen Flugnummer
Cruising Altitude Reiseflughöhe
Customs Zoll
D
Declaration Anmeldung von Waren, die verzollt werden müssen
Delay Verspätung
Departures Abflugbereich am Flughafen
Destination Zielflughafen/-ort
Deicing Enteisung der Flugzeugaußenhaut von Eis- und Schneeansatz vor Abflug und auch während des Fluges
Direktflug ist im Gegensatz zum Nonstop-Flug jener, wo Zwischenlandungen möglich sind
Dispatch Dienststelle einer Airline für die Vorbereitung der Flugpapiere für einen Verkehrsflug
Domestic Flight Inlandsflug
E
Economy Class Touristenklasse wird auch mit einem Y abgekürzt
Elapsed Time (bislang) verstrichene Flugzeit
Emergency Exit Notausgang
ETA (Estimated Time of Arrival) geschätzte Ankunftszeit
ETD (Estimated Time of Departure) geschätzte Abflug-/Abfahrzeit
E-Ticket elektronisches Ticket, ersetzt bei immer mehr Airlines das "klassische" Papierticket
Excess Baggage Übergepäck
Excursion Fare ermäßigter Preis für Hin- und Rückflug
Extension Fare Aufpreis
F
FAA (Federal Aviation Authority) Luftfahrt-Aufsichtsbehörde
Fare Tarif
Flieger Alphabet oder ICAO- Buchstabieralphabet; Die Wörter wurden absichtlich so festgelegt, weil sie nahezu in der ganzen Welt bekannt und aussprechbar sind. Ohne diese Codes kommt man in der Luftfahrt nicht aus, da es sonst Verwechslungsgefahr geben würde.
A= Alpha, B= Bravo, C= Charly, D= Delta, E= Echo, F= Foxtrott, G= Golf, H= Hotel, I= India, J= Juliett, K= Kilo, L= Lima, M= Mike, N= November, O= Oscar, P= Papa, Q= Quebec, R= Romeo, S= Sierra, T= Tango, U= Uniform, V= Victor, W= Whiskey, X= X-Ray, Y= Yankee, Z= Zulu
Flight Attendant Flugbegleiter/in (ehemals auch Steward/ess genannt)
Flight Deck Cockpit
Flight Number Flugnummer; besteht aus dem Airline Code und einer 3 oder 4-stelligen Nummer Bsp.: OS 121
Flight Time Flugzeit
Follow me Fahrzeug, welches die Flugzeuge zu ihrer Halteposition geleitet
Free Seating freie Sitzplatzwahl an Bord
Frequent Traveller/Flyer Viel-/Oft-Reisender
G
Gabelflug oder auch Open Jaw Flights Flüge, bei denen der Passagier nicht von dem Flughafen aus zurückfliegt, auf dem er angekommen ist
Galley Küche im Flugzeug
Gangway Fluggasttreppe, die an die Maschine herangeschoben wird
Gate Ausgang zum Flugzeug
GMT / UTC (Greenwich Mean Time / Universal Time Coordinate) Auf dem 0-Meridian basierende Ortszeit
H
Hand Luggage Handgepäck; Bsp.: Austrian Airlines (Größe 55 x 40 x 23 cm und max. 8 kg)
Hangar Halle zum Abstellen und (technischen) Betreuen der Flugzeuge
Hazardous Items gefährlicher Gegenstande, die nicht an Bord oder als Gepäck aufgegeben werden dürfen
Hub Knotenpunktflughafen
I
IATA (International Air Transport Association) Freiwillige Organisation der Fluglinien
Inbound Flight ankommender Flug
In-Flight Entertainment Unterhaltungsprogramm an Bord (Videofilme, Spiele,....)
INF (Infant) Kind unter zwei Jahren
INV (Invoice) bezahlt mittels Rechnung
IT (Inclusive Tour) Urlaubsreise, die Linienflug, Busbeförderung, Hotel u.Ä. mit einschließt
J
Jet Lag Zeitverschiebung nach Flug über Zeitzonen
K
Knoten Maßeinheit für Geschwindigkeiten im Flugwesen, berechnet aus nautischen Meilen (=1,852 km) und Stunden
L
Landing Gear Fahrwerk des Flugzeuges
Landing Weight Landegewicht, Gesamtgewicht des Flugzeuges beim Aufsetzen
Lay-over Zwischenaufenthalt
Local Time Ortszeit
Locker Schließfach
Lost and Found Gepäckschalter für verlorenes oder beschädigtes Gepäck, meist in der Ankunftshalle
M
Maintenance Wartung
Min/Max Stay Minimale bzw. maximale Aufenthaltsdauer mit dem gewählten Tarif in Tagen
N
Nonstop-Flug kürzester Weg von A nach B - ohne Zwischenlandung
No-Show nicht zum Flug erschienener Passagier; der Gegensatz dazu Go-Show
O
Occupied besetzt; häufig zu sehen an der Türe der Board-Toilette
One Way Fare Preis für einfache Flugstrecke
Oneway – OW Einfachflug ohne Rückflug; im Gegensatz zu round trip
Onward-flight Anschlussflug
Open Jaw – OJ siehe Gabelflug
Open return Rückflugdatum bleibt offen
Outbound Flight abgehender Flug
Overbooking wenn mehr Plätze verkauft wurden als vorhanden
Overhead Bin/Compartment Gepäckablage über den Sitzen
Oxygen Mask Sauerstoffmaske im Flugzeug
P
Passenger Bridge Fluggastbrücke vom Gate zum Flugzeug
Passenger Receipt Beleg für den Passagier
PAX Abkürzung für Passagier(e)
Pet Box Transportbehälter für Tiere
PETC (Pet in Cabin) Tier, welches an Bord genommen wird und nicht mehr als 8 kg (bei Austrian Airlines) haben darf
PEX (Purchased Excursion Fare) Abkürzung für Spartarif
PIC (Pilot in command) verantwortlicher Pilot, der zum jeweiligen Zeitpunkt das Kommando über die Flugdurchführung ausübt
Preboarding bestimmte Fluggäste haben das Recht, vor der großen Masse an Bord gebracht zu werden, z.B. Kranke, VIPs, Eltern mit Kindern
Pre-assigned Seating Sitzplatzreservierung im voraus
Pre-Boarding Einsteigevorbereitung
Purser / Purserette Chefflugbegleiter/in für den jeweiligen Flug
PTA (Prepaid Ticket Advice) Meldung über ein im voraus bezahltes Ticket
R
Refund Erstattung
Regular Fare normaler Preis
Rerouting Umleitung von Flügen, z.B. auf einen anderen Flughafen bei Schlechtwetter
Restrictions Beschränkungen
Round Trip – RT Hin- und Rückflug
Routing Informationen über die Streckenführung des gewählten Tarifes
Row (Sitz-) Reihe
RP (Regular Passenger Fare) Normaltarif
Runway Start-/Landebahn
RW (Round the World Fare) Weltreisetarif
S
Safety Sicherheit
Schedule Flugplan
Scheduled Flight planmäßiger Flug/ Linienflug
SeatBelts Sicherheitsgurte
Security Check Sicherheitskontrolle vor dem Einsteigen in den Flieger
SITI (Sold Inside Ticketed Inside) Ticketverkauf und –ausstellung im Land in dem die Reise beginnt
SITO (Sold Inside Ticketed Outside) Ticketverkauf im Land in dem die Reise beginnt und Ausstellung außerhalb
Slot Zeitfenster, während dessen ein Flugzeug die Start- oder Landeerlaubnis des Flughafens bekommt; abhängig von der Kapazität des Flughafens; Vergabe erfolgt zumeist über eine staatliche Behörde für jeweils eine Saison
SOTO (Sold Outside Ticketed Outside) Ticketverkauf und –ausstellung außerhalb des Landes in dem die Reise beginnt
SOTI (Sold Outside Ticketed Inside) Ticketverkauf außerhalb des Landes in dem die Reise beginnt und Ausstellung innerhalb
Special Meals Mahlzeiten, die 24 Std. vor dem Flug geordert sein müssen (vegetarisch, koscher)
Standby Beförderung nur bei freien Plätzen
Standby-List Prioritätenliste für Standby-Paxe
Stopover Reiseunterbrechung/Zwischenstopp
SU (Sunday-Rule) verlangt einen Mindestaufenthalt von einer Nacht von Samstag auf Sonntag
SX (Super Purchased Excursion Fare) Abkürzung für Spartarif
T
Tarmac (asphaltiertes) Rollfeld
Taxiway Rollweg zur Startbahn
Terminal Flughafen-/Abfertigungsgebäude
Three-Letter-Code Airport Identifikationscode der IATA, für Städte und Flughäfen.
Eine Übersicht der wichtigsten europäischen 3-Letter-Codes findet Sie
hier.
Timetable Flugplan
Time Zone Zeitzone
T.O.D. (Ticket on departure), Ticket ist am Flughafen hinterlegt
Tower Kontrollturm zur Leitung von Flugzeugen
U
UM (Unaccompanied Minor) alleinreisendes Kind im Alter von 5-12 Jahren, welches besondere Betreuung am Boden und in der Luft erhält
Umb./Storno Informationen zu Umbuchungen und Stornierungen, die unbedingt gelesen werden sollten
V
Vacant frei, häufig zu sehen an der Türe der Board-Toilette
Valid days Zeitraum, in dem der Tarif gültig ist
Void ungültig
Voucher Gutschein
VT Abkürzung für den Tag, an dem geflogen werden darf, wobei 1=Montag, 2=Dienstag bis 7=Sonntag heißt; findet man häufig in Flugplänen
W
Waiting List Warteliste
WE-IT Wochenend-Tarif, dabei sollte man bei den einzelnen Airlines darauf achten, welche Abflugtage gemeint sind
WE-Zuschlag Wochenend-Zuschlag, gilt meist für die Tage Freitag, Samstag und Sonntag
Window seat Fensterplatz
Wing Flügel
Z
ZS Abkürzung für Studententarif
Zubringer bezeichnet man zum Beispiel Flüge aus den Bundesländern zum Flughafen Wien
ZZ Abkürzung für Jugendtarif
ÖAMTC-Tipp:
Wenn der Flug unter Dach und Fach ist und man beim Check-In-Schalter am Abflughafen steht, unbedingt darauf achten, dass alle
Gepäckabschnitte ausgehändigt werden. Diese werden in der Regel auf die
Ticketunterlagen geklebt. Wenn man bei Gepäckverlust keinerlei Beleg mit der Gepäcknummer bei sich hat, ist es extrem schwierig
wieder zu seinen Koffern zu kommen.
Im ÖAMTC-Reisechannel bietet ÖAMTC REISEN aktuelle Reiseangebote an. Weiters können Mietwägen und Ferienhäuser online
gebucht werden. Ebenso findet sich eine Übersicht sämtlicher Billigairlines mit Abflug ab Österreich und Umgebung.