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Gambia: Alle Kategorien

Hauptstadt: Banjul (ca. 34.800 Einwohner)
Fläche: 11.295 km2
Einwohner: ca 1,5 Mio.
Int. Kennzeichen: GM
Stromspannung: In den Hauptorten 220-240 Volt Wechselstrom, 50 Hertz; (Reisestecker empfohlen, beim ÖAMTC erhältlich)
Sprache: Englisch, Mandenka
Zeit: MEZ - 1 Stunde; während der europäischen Sommerzeit MEZ - 2 Stunden
  
 
Stand: 2010
Angaben über Einreiseformalitäten und mitzuführende Dokumente gelten nur für österreichische Staatsbürger. Alle Angaben wurden mit größter Sorgfalt recherchiert, erfolgen jedoch ohne Gewähr.


Gambia: Anreise & Verkehrsmittel
Flug

Fluganreise
Nach Banjul, Flughafen Yundum International (BJL), ab Frankfurt/Main 1 mal wöchentlich direkt. Mit Umsteigeverbindung in Brüssel. Verkehrsanbindung Flughafen - Stadtzentrum (ca. 24 km entfernt): Taxis, Fahrpreis etwa 300-400 D, Fahrtdauer etwa 30-40 Minuten. Busverbindungen sind nicht sinnvoll, da nicht direkt ab Flughafen.

Fluggastgebühr
Die Fluggastgebühren sind in den meisten Fällen bereits im Ticketpreis enthalten. Auch die zuvor bei Ankunft am Flughafen in Banjul zu zahlende Touristensteuer in Höhe von 10 Euro bzw. 10 US-$ ist seit November 2006 im Ticketpreis enthalten.

Flüge in Nachbarländer
Von Banjul aus bestehen direkte Flugverbindungen ein- bis mehrmals wöchentlich nach Dakar/Senegal (täglich), Freetown/Sierra Leone, Lagos/Nigeria.

Flüge innerhalb des Landes
Im Landesinnern gibt es keinen Flugverkehr.



Schiff

Schiffsanreise:
Banjul

Der Tiefseehafen wird mehrmals jährlich von Kreuzfahrtschiffen angesteuert.

Schiffe/Fähren innerhalb des Landes
Es gibt Fähren

  • von Banjul nach Barra, tägliche Verbindungen ca. stündlich, Fahrzeit ca. 30 Minuten;
  • von Farafeni nach Mansa;
  • in Georgetown;
  • in Basse.

Auf dem Gambia gibt es Flusstouren für Touristen ab Georgetown.



Taxi

Taxis gibt es in Banjul, sie sind recht preisgünstig. Die gelb-grünen Taxen sind für jedermann, die grünen Taxen sind ausschließlich Touristen vorbehalten und in der Regel auch in technisch besserem Zustand. Es wird ohne Taxameter gefahren, die Preise sind in der Regel festgelegt und auf einer Tafel an der Taxistation angeschlagen. Gibt es keinen Festpreis, sollte der Fahrpreis vorher ausgehandelt werden. Taxis können auch für Tages- oder Mehrtages-Ausflüge angemietet werden (Preisauskünfte meist am Hotelempfang erhältlich), der Fahrer fungiert hier auch als Führer.
Zwischen größeren Orten verkehren auch Sammeltaxis und Minivans.



Öffentlicher Nahverkehr

Es gibt Busverkehr von Banjul nach Bakau, Serrekunda (großer Busbahnhof der GPTC), Brikama, Soma, Kudang, Basse. Omnibus-Ausflugfahrten werden von den örtlichen Veranstaltern in den verschiedenen Hotels organisiert.



Stand: 2010
Angaben über Einreiseformalitäten und mitzuführende Dokumente gelten nur für österreichische Staatsbürger. Alle Angaben wurden mit größter Sorgfalt recherchiert, erfolgen jedoch ohne Gewähr.


Gambia: Aufenthaltskosten
Hotelunterkunft

Die meisten Hotelanlagen gibt es an den Stränden von Bakau und Serrekunda. In der Hauptstadt Banjul selber gibt es immer weniger hochwertige Häuser.
Zimmervorbestellung ist besonders in den Hauptsaison-Monaten November bis Mai erforderlich. In der Nebensaison sind die Preise ca. 30 Prozent niedriger als die hier angegebene Preisorientierung für Unterkunft (in der Regel mit Frühstück) während der Saison, pro Tag, Angaben für EZ/DZ:

  • Atlantic-Hotel in Banjul, ab ca. 105/140 Euro
  • Kairaba Beach Hotel am Kololi Beach bei Serrekunda, ab ca. 137 /158 Euro (das exklusivste Hotel Gambias)
  • Sheraton Gambia in Serrekunda, ab 127/155 Euro
  • Senegambia Beach Hotel am Kololi Beach bei Serrekunda, ab ca. 34 Euro.

Eine Steuer von 15 Prozent kommt noch hinzu.



Verpflegung

Im Restaurant:

  • Frühstück, ab ca. 5 Euro
  • Mittag-/Abendessen je, ab ca. 10 Euro



Trinkgeld

In Hotels und Restaurants kommt meist kein Bedienungszuschlag auf die Rechnung; Trinkgeld in Höhe von 5-10 Prozent ist üblich. Für Dienstleistungen wird immer ein kleines Trinkgeld erwartet.



Stand: 2010
Angaben über Einreiseformalitäten und mitzuführende Dokumente gelten nur für österreichische Staatsbürger. Alle Angaben wurden mit größter Sorgfalt recherchiert, erfolgen jedoch ohne Gewähr.


Gambia: Feiertage & Öffnungszeiten
Feiertage

1. Januar (Neujahr), 18. Februar (Unabhängigkeitstag), Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai (Tag der Arbeit), 22. Juli (Tag der Revolution), 15. August (Mariä Himmelfahrt), 25. Dezember (Weihnachten).
Islamische Feiertage 2010 (Verschiebungen um einen Tag, in seltenen Fällen zwei Tage, sind möglich!):
9. März (Mohammeds Geburtstag), 20. September (Fastenbrechen am Ende des Ramadan), 27. November (Opferfest). Der Ramadan dauert im Jahr 2010 vom 11. August bis 9. September (die Daten können je nach Land um einen oder zwei Tage abweichen). Während des Ramadan, des islamischen Fastenmonats, kann das Geschäftsleben eingeschränkt sein.
Der wöchentliche Ruhetag ist der Sonntag.
Fällt ein Feiertag auf einen Sonntag oder einen anderen Feiertag, ist der darauf folgende Tag arbeitsfrei.



Öffnungszeiten
  • Banken in Banjul:
    Mo bis Do 8-13.30 Uhr, Fr 8-11 Uhr;
  • Bankfilialen in anderen Städten:
    Mo bis Fr 8-13 Uhr und 16 bis 18 Uhr, Sa 8-11/12 Uhr;
  • Regierungsstellen und Büros:
    Mo bis Do 8-15/16 Uhr, Fr und Sa 8-12.30 Uhr;
  • Post:
    Mo bis Fr 8.30-12.15, 14-16 Uhr, Sa 8.30-12 Uhr;
  • Geschäfte:
    Mo bis Fr 9-17 Uhr (oft Mittagspause von 12-14 Uhr), Sa 9-13 Uhr.



Stand: 2010
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Gambia: Geld & Zahlungsmittel
Währung

Währungseinheit: Dalasi ( D)
1 Dalasi = 100 Bututs.

Informationen zum aktuellen Wechselkurs erhalten Sie bei folgendem Währungsrechner oder bei Ihrer Bank.

Mehr Infos: www.oanda.com



Devisenbestimmungen

Unbeschränkte Einfuhr von Devisen, während maximal 300.000 Dalasi (ca. 10.000 USD) ausgeführt werden dürfen. Verstöße gegen diese Beschränkung werden bestraft.

Unbeschränkte Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung (die Landeswährung wird allerdings fast nirgends rückumgetauscht).



Bargeld abheben / Bargeldlos bezahlen

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von den meisten größeren Hotels und vereinzelt auch in Restaurants akzeptiert (bei Hotelbuchung abklären). Barabhebungen bei Banken sind möglich.

Bankomat: Ja - Bankomaten (akzeptieren oft nur Visa) gibt es bei der Standard Chartered Bank in Banjul sowie bei einigen ihrer Filialen.

Reiseschecks: Ja - in Euro, Brit. Pfund oder US-$



Besondere Hinweise

Euro werden getauscht, gängiger sind jedoch US Dollar oder Pfund Sterling in bar, Travellerschecks oder Kreditkarten. Geldwechsel auf dem Schwarzmarkt wird streng geahndet.



Stand: 2010
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Gambia: Gewichte & Maße

Metrisches System wie in Österreich.



Stand: 2010
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Gambia: Grenzübergänge

Grenzübergangsstellen und Anfahrtswege von Senegal:

  • Kaolack - KARANG - BARRA (Fähre, das Ticket muss ungefähr 2 km vor Barra gekauft werden) - Banjul;
  • FARAFENNI - (Fähre) - Mansa Konko.



Stand: 2010
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Gambia: Hunde & Katzen

Informationen zur Einreise mit Tieren erhalten Sie bei der jeweiligen Botschaft (siehe Wichtige Adressen).



Stand: 2010
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Gambia: Impfungen & Gesundheit

Impfvorschriften für die Einreise finden Sie beim CRM (Centrum für Reisemedizin).
Mehr Infos: www.crm.de

Weitere Gesundheitshinweise erhalten Sie beim Zentrum für Reisemedizin unter (01) 403 83 43 oder online.
Mehr Infos: www.reisemed.at

Vor Ihrer Reise empfiehlt sich eine individuelle Beratung, da Impfungen in Bezug auf Reisezeit, -dauer und -art sowie von Ihrem persönlichen Gesundheitszustand durchgeführt werden sollten.



Stand: 2010
Angaben über Einreiseformalitäten und mitzuführende Dokumente gelten nur für österreichische Staatsbürger. Alle Angaben wurden mit größter Sorgfalt recherchiert, erfolgen jedoch ohne Gewähr.


Gambia: Klima & Reisezeit

An der Küste ist das Klima für Europäer erträglich, im Landesinnern jedoch ist es sehr heiß (besonders tagsüber von März bis Juni). Die Temperaturen schwanken je nach Jahreszeit zwischen 15 und 43°C. Von Januar bis Mai weht der aus der Sahara kommende "Harmattan". In der Regenzeit muss man mit starken Niederschlägen und einer hohen Luftfeuchtigkeit rechnen. Sie erstreckt sich üblicherweise auf den Zeitraum von Ende Juni bis Anfang November, dabei sind der August und der Oktober die regenreichsten Monate. Allgemein kühlt es in den Abendstunden meist etwas ab.



Beste Reisezeit

Am besten bereist man das Land während der Trockenzeit, von Dezember bis März/April, da zu dieser Zeit angenehme Temperaturen (ca. 30°C) und geringe Luftfeuchtigkeit herrschen. Für Banjul und Umgebung (sehr schöne, ausgedehnte Strände) ist die beste Zeit von Mitte November bis Mitte Mai (tagsüber ca. 30°C, nachts teilweise bis auf 15°C absinkend).



Kleidung

Leichte, gut waschbare, atmungsaktive Sommerkleidung ist das ganze Jahr über ausreichend. Für die Abende sollte man aber auch leichte Wollsachen dabeihaben. Für Buschsafaris braucht man festes Schuhwerk. Gute Sonnenbrillen sowie ausreichender Sonnenschutz sind notwendig.



Stand: 2010
Angaben über Einreiseformalitäten und mitzuführende Dokumente gelten nur für österreichische Staatsbürger. Alle Angaben wurden mit größter Sorgfalt recherchiert, erfolgen jedoch ohne Gewähr.


Gambia: Kraftfahrzeugdokumente

Internationaler Führerschein (in Verbindung mit dem nationalen) vorgeschrieben.



Reisen mit Mietwagen

Die notwendigen Anmietbedingungen (wie z.B. benötigtes Mindestalter, Führerschein, Kreditkarte als Kaution, Versicherungsschutz usw.) müssen Sie bei Ihrer Autovermietung erfragen.

Falls Sie aufgrund Ihrer Anmietbedingungen eine Führerscheinübersetzung (Englisch/Französisch, kostenlos für Clubmitglieder) oder einen Internationalen Führerschein (für Clubmitglieder ermäßigt) benötigen, erhalten Sie diese bei allen ÖAMTC-Dienststellen.



Stand: 2010
Angaben über Einreiseformalitäten und mitzuführende Dokumente gelten nur für österreichische Staatsbürger. Alle Angaben wurden mit größter Sorgfalt recherchiert, erfolgen jedoch ohne Gewähr.


Gambia: Kraftstoff

Erhältlich sind Diesel und Benzin. Benzin hat niedrige Oktanzahlen. Bleifreies Benzin ist nicht verfügbar.
Außerhalb von Banjul gibt es nur in den größeren Ortschaften Tankstellen. Die Preise sind teurer als im Senegal, es gibt starke Schwankungen.



Stand: 2010
Angaben über Einreiseformalitäten und mitzuführende Dokumente gelten nur für österreichische Staatsbürger. Alle Angaben wurden mit größter Sorgfalt recherchiert, erfolgen jedoch ohne Gewähr.


Gambia: Kulinarisches
Essen & Trinken

Gambianische Speisen tragen exotische Namen wie "Benachin", "Bassee Nyebo" oder "Plasas". Typisch für Gambia sind Erdnuss-Gerichte wie "Domodan" oder "Chura Gerte". In den Hotels gibt es internationale Küche.



Stand: 2010
Angaben über Einreiseformalitäten und mitzuführende Dokumente gelten nur für österreichische Staatsbürger. Alle Angaben wurden mit größter Sorgfalt recherchiert, erfolgen jedoch ohne Gewähr.


Gambia: Maut & Vignette

Gebührenpflichtig ist die Überquerung des Gambia-Flusses bei Barra mit der Fähre.



Stand: 2010
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Gambia: Mietwagen

In Banjul sind Mietwagen erhältlich (auch die Hotels sind behilflich). Vertreten sind sowohl die internationalen Vermieter als auch lokale Agenturen. Es gibt große Preisunterschiede (1 Tag für 350 bis ca. 2400 D). Für Safaris ist die Anmietung von Wagen mit Fahrer möglich. Notwendig ist der nationale Führerschein zusammen mit dem internationalen, das Mindestalter für die Anmietung beträgt 21 Jahre. Fahrten in den Senegal sind nur mit gebuchtem Fahrer erlaubt. Auch Taxis mit Fahrer können für einen oder mehrere Tage gemietet werden.

Die konkreten notwendigen Anmietbedingungen (wie z.B. benötigtes Mindestalter, Führerschein, Kreditkarte als Kaution, Versicherungsschutz usw.) müssen Sie bei Ihrer Autovermietung erfragen.

Falls Sie aufgrund Ihrer Anmietbedingungen eine Führerscheinübersetzung (englisch/französisch, kostenlos für Clubmitglieder) oder einen Internationalen Führerschein (für Clubmitglieder ermäßigt) benötigen, ist beides beim ÖAMTC erhältlich.



Stand: 2010
Angaben über Einreiseformalitäten und mitzuführende Dokumente gelten nur für österreichische Staatsbürger. Alle Angaben wurden mit größter Sorgfalt recherchiert, erfolgen jedoch ohne Gewähr.


Gambia: Pannenhilfe & Notfall
Pannenhilfe

Bei Problemen mit Ihrem Mietwagen kontaktieren Sie bitte in erster Linie Ihren Vermieter.



Notrufnummern

Feuerwehr: 18,
Polizei: 17,
Unfallrettung: 16 (in Banjul 18),
ÖAMTC Weltreise-Krankenschutz: +43 (0)1 25 120 00



ÖAMTC-Tipp

Vor Reiseantritt Notrufnummern im Mobiltelefon speichern.



Stand: 2010
Angaben über Einreiseformalitäten und mitzuführende Dokumente gelten nur für österreichische Staatsbürger. Alle Angaben wurden mit größter Sorgfalt recherchiert, erfolgen jedoch ohne Gewähr.


Gambia: Personaldokumente

Ein mindestens 6 Monate gültiger Reisepass ist für die Einreise erforderlich. Der nationale Führerschein ist kein gültiges Grenzdokument.

Reisende benötigen ein Visum, das bei der für Österreich zuständigen Vertretungsbehörde des Landes beantragt werden muss. Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflug- oder Weiterreiseticket) sowie genügend Geldmittel für den Aufenthalt nachweisen können.

Achtung: Für Inhaber von Sonderdokumenten (z.B. Dienst- oder Diplomatenpässe etc.) können abweichende Bestimmungen gelten. Bitte daher bei der zuständigen Vertretungsbehörde (siehe "Wichtige Adressen") oder auf der Website des Aussenministeriums unter www.bmeia.gv.at informieren.



Stand: 2010
Angaben über Einreiseformalitäten und mitzuführende Dokumente gelten nur für österreichische Staatsbürger. Alle Angaben wurden mit größter Sorgfalt recherchiert, erfolgen jedoch ohne Gewähr.


Gambia: Reisegepäck
Einfuhr

Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden.



Ausfuhr

Rückreise nach Österreich
Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.
Mehr Infos: www.bmf.gv.at/Zoll/InformationenfrReisende/EinreiseausNichtEUStaaten/_start.htm



Souvenirs

Die Kunsthandwerker in Gambia fertigen Attraktives: pittoreske Holzschnitzereien, Kleider und Hemden mit Batik-Design, Ledergürtel und -taschen sowie Filigranarbeiten aus Gold und Silber. Man kauft diese Artikel am besten auf den Märkten in Banjul. Handeln ist eine übliche Praxis. Achtung, der Export von Elfenbein Produkten mit und aus geschützten Tieren ist verboten.



Artenschutz

Über 30.000 gefährdete Tier- und Pflanzenarten sind mittels Artenschutzabkommen geschützt. Um sich beim Souvenirkauf nicht strafbar zu machen, empfiehlt es sich auf tierische und pflanzliche Reisemitbringsel zu verzichten.
Mehr Infos: www.cites.at



Stand: 2010
Angaben über Einreiseformalitäten und mitzuführende Dokumente gelten nur für österreichische Staatsbürger. Alle Angaben wurden mit größter Sorgfalt recherchiert, erfolgen jedoch ohne Gewähr.


Gambia: Sehenswertes
Banjul

An der breiten Mündung des Gambia-Flusses liegt eine schmale Schwemmland-Halbinsel. Dort wurde die Hauptstadt Gambias 1868 als "Bathurst" von den englischen Kolonialherren gegründet. Die Nachfahren der dort ursprünglich angesiedelten freigelassenen Sklaven bilden heute die führende Großbürgerschicht in Gambias Hauptstadt.

Im großen Hafen von Banjul, das in der einheimischen Sprache "Bambusinsel" bedeutet, haben auch mächtige Frachtschiffe Platz. Doch die Stadt selbst ist klein, denn Banjul wird von schwer passierbaren Mangrovensümpfen begrenzt. In der Altstadt stehen noch alte Handelsniederlassungen aus der Kolonialzeit, vor allem findet man dort - am Albert-Market - ein interessantes Markt- und Handwerkerzentrum. Das kleine Nationalmuseum enthält Exponate zur Kulturgeschichte des Landes.



Serekunda

Westlich von Banjul entstand Gambias größte Stadt. Serekunda ist im Grund die eigentliche Hauptstadt der Gambianer, die sich gleichsam von selbst neben der kolonialen Gründung Banjul entwickelte. Es ist eine junge Stadt im Binnenland, kilometerweit vom Touristenstrand entfernt. Hier konzentriert sich das moderne afrikanische Leben. Das Marktviertel kommt kaum je zur Ruhe, auch abends nicht, die Straßen sind vollgestopft. Am Straßenrand wird alles verkauft, einheimisches Obst ebenso wie Füllhalter aus Taiwan.



Gambia-Fluss

Er entspringt in Guinea und ist 1.400 oder 1.600 km lang (je nachdem, wie man die zahlreichen Windungen rechnet); rund 400 km zieht sich der Fluss durch Gambia, bis er bei Banjul in den Atlantik mündet. Was er und der Landstreifen rechts und links von ihm touristisch bieten können, ist noch ziemlich unerschlossen. Es gibt so gut wie kein Hotel, allenfalls das eine oder andere Camp.

Eine gut ausgebaute Straße führt von Banjul am Südufer des Gambia entlang, über das verschlafene, auf einer Flussinsel gelegene Georgetown - Gambias zweite historische Stadt, die wichtig war, als sich der Binnenverkehr auf dem Gambia-Fluss und nicht auf der Straße abspielte - zu dem Grenzort Basse Santa Su. Diese dritte historische Stadt hat einen attraktiven kleinen Markt. Staatliche Busse pendeln mehrmals täglich hin und her. Abenteuerlustige können sich mit einem privaten Motorboot flussauf- oder -abwärts befördern lassen.



James-Insel

Zwei Stunden Flussfahrt von Banjul entfernt kommt man zu dieser Insel. Hier lag einst die Zentrale der entstehenden britischen Kolonie Gambia, und es gibt dort noch zahlreiche Erinnerungen an die Sklavenzeit. Dazu gehören die Ruinen einer Festung, die den Haupt-Umschlagplatz für den Handel mit den Sklaven, die nach Amerika verschifft wurden, bildete. Auch ein legendärer Fahnenmast steht hier, dessen Berührung angeblich jedem Sklaven die Freiheit schenkte. Die Insel ist heute unbewohnt und von Affenbrotbäumen überwuchert.



Juffure (Jufureh)

Unweit von James Island liegt der durch den Roman "Roots" von Alex Haley weltberühmt gewordene Ort. Zu Kolonialzeiten spielte der Ort eine große Rolle in der Trinkwasser- und Brennholzversorgung, in den Zeiten des Sklavenhandels war Juffure eine der großen Sklavenfabriken des Landes. In Haleys Roman wird die Familiengeschichte von Kunta Kinte, dem Vorfahren Haleys, von der Zeit des Sklavenhandels bis ins moderne Amerika geschildert. Für viele Afroamerikaner ist der Ort Kultstätte, er bezeugt stellvertretend das anonyme Schicksal ihrer Vorfahren. Heute ist das kleine Dorf von den Volksgruppen der Mandinkas und Wolofs bewohnt. Eine andere ehemalige Sklavenstation - Albreda - befindet sich in der Nähe von Juffure. Doch außer den Ruinen der Hauptgebäude ist davon heute kaum noch etwas erhalten.



Wassu

Bei manchen Orten Gambias sieht man eigentümliche Kreise aus Steinen - dem englischen Stonehenge ähnlich, nur viel kleiner. Diese Gebilde aus dem achten bis 16. Jahrhundert weisen vermutlich auf das Grab eines Stammesfürsten hin. Bei Wassu liegt die größte dieser Anlagen.



Bakau

Wunderschöne, silbrigweiße, fast überall von Palmenhainen gesäumte Strände begleiten Gambias Atlantikküste. Nur im Mündungsgewässer des Gambia-Flusses verhindern dichte Mangrovenwälder den Zugang zum Wasser. An der Küste, nördlich und westlich von Banjul, gibt es eine ganze Reihe von komfortablen bis luxuriösen Ferienresorts und Strandhotels. Sie bilden eine kleine Welt für sich. Fast alle haben einen eigenen Zugang zum Strand und bieten dem Pauschaltouristen alles, was er von einem tropischen Ferienquartier erwartet. Zentrum dieser touristischen Entwicklung ist Bakau, einst ein Fischerdorf, jetzt eine Art Prominentenquartier. Hier befindet sich ein heiliges Krokodilbecken mit vier oder fünf Tieren sowie den Botanischen Garten von Gambia.



Abuko-Nationalpark

Er ist das einzige offiziell für Besucher zugängliche Schutzgebiet des Landes. Der Park, 22 km von Banjul entfernt, ist lediglich 100 Hektar groß und darf nur zu Fuß erkundet werden. Neben zahlreichen Vogel- und Antilopenarten beherbergt er vor allem Affen und Krokodile sowie einen kleinen Zoo mit verletzten Wildtieren.



Bijilo Beach

Hier liegt das Bijilo Beach Forest Reserve, ein Wald-Schutzgebiet für Affen und zahlreiche Vogelarten. Das Schutzgebiet hat einen sehr schönen, ruhigen und sauberen Strand mit mehreren größeren Hotels und Bungalow-Anlagen.



Stand: 2010
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Gambia: Sicherheitslage
Erhöhtes Sicherheitsrisiko!

Aktuelle Sicherheitshinweise finden Sie beim österreichischen Außenministerium. Mit der Bürgerservice-Nummer 050 11 50/DW 4411 ist das Außenministerium rund um die Uhr erreichbar (Anrufer aus dem Ausland wählen +43 50 11 50/DW 4411).

Da sich eine Sicherheitslage jederzeit ändern kann und diese Information nur dem heutigen Stand entspricht, empfehlen wir Ihnen in Ihrem eigenen Interesse kurz vor Reisebeginn direkt Informationen beim Außenministerium einzuholen.

Mehr Infos: www.bmeia.gv.at



Stand: 2010
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Gambia: Sitten & Gebräuche

In Gambia sind noch traditionelle Tänze mit ihrer typischen Musik lebendig. Für die Gambier selbst haben sie große Bedeutung (die Tänze ahmen vor allem die Bewegungen des großen Flusses Gambia nach), aber zunehmend werden sie auch den Touristen vorgeführt.

Musik gilt seit dem 12. Jahrhundert. viel in Gambia; damals entstand eine regelrechte Musiker-Kaste. Gut situierte Gambianer hielten und halten sich kleine Musik-Gruppen, die an Feiertagen und bei Festen spielen. Jeder Anlass genügt, um Musik zu machen. Die Instrumente ähneln Lauten und Xylophonen, die oft perfekt beherrscht werden. Für die 21-saitige Laute "Kora" gibt es in Gambia eigene Schulen. Viele Interessenten kommen eigens nach Gambia, um die traditionelle afrikanische Musik zu hören oder zu studieren.

Ein Nationalsport der männlichen Gambier ist der Ringkampf. An Wochenenden und Feiertagen werden in den Stadien und Arenen Wettkämpfe ausgetragen. Mindestens so unterhaltsam wie das Kräftemessen sind die dazugehörigen Rituale und die teilnahmsvollen Ermunterungen des Publikums.



Stand: 2010
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Gambia: Sprache

Amts- und Handelssprache ist Englisch. Daneben werden zahlreiche afrikanische Sprachen gesprochen. Am weitesten verbreitet sind Mandinka, Wolof und Ful.



Stand: 2010
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Gambia: Straßennetz

Vom Senegal/Dakar aus führt eine ausgebaute Straße nach Banjul; bei Barra muss der Gambia-Fluss mit einer Fähre überquert werden (Kfz-Gebühr ca. 150 Dalasi, Fußgänger ca. 5 Dalasi). Die Straße führt weiter nach Brikama, ab dort ausgebaute Straße nach Bignona/Senegal.

Die Trans-Gambia-Straße kommt aus Senegal und überquert mit einer Wagenfähre bei Farafenni den Gambia und führt weiter in den Süd-Senegal; gut ausgebaut. Von Brikama führt ebenfalls eine ganzjährig befahrbare Straße über Bwiam - Kwinella - östlich nach Kudang.

Eine ordentliche Straße gibt es auch zwischen Pata und Basse-Santu-Su im Ostteil des Landes.

Abgesehen von den vorerwähnten Fähren existiert während der Regenzeit (Juli bis November) kein Flussfährdienst. Am Gambia-Fluss entlang ist nur das Südufer ganzjährig befahrbar, die Straße am Nordufer ist zum Teil unbefestigt und in schlechtem Zustand. Die Straßen im Hinterland Gambias sind ebenfalls in schlechtem Zustand. Außerdem gibt es kaum Beschilderung sowie keine Tankstellen.



Stand: 2010
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Gambia: Telefon
Vorwahl

nach Gambia: +220
nach Österreich: +43



Mobiltelefone

Detailinformationen bezüglich Handynutzung im Ausland erhalten Sie bei Ihrem Netzbetreiber.



Stand: 2010
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Gambia: Verkehrsbestimmungen

In Gambia gilt Rechtsverkehr.



Höchstgeschwindigkeiten

Außerorts: 80 km/h.



Zusätzliche Bestimmungen

Das Befahren von Stränden und unbefestigten Straßen ist verboten.



Stand: 2010
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Gambia: Versicherungen
Reise-Versicherung

Informationen zu Gepäck- und Stornoschutz* finden Sie unter: www.oeamtc.at/versicherung
(* Versicherungsagent: ÖAMTC Betriebe Ges.m.b.H., Reg.Zl. 002477F01/08, Versicherer: Europäische Reiseversicherung AG)

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Zusatzversicherung wird dringend empfohlen. Einen umfassenden Schutz im Krankheitsfall, bei Krankenrücktransport und vielem mehr bietet der ÖAMTC-Weltreise-Krankenschutz* (*Versicherungsagent: ÖAMTC Betriebe Ges.m.b.H., Reg.Zl. 002477F01/08, Versicherer: CALL DIRECT Versicherung AG)

Mehr Infos: www.oeamtc.at/schutzbrief



Stand: 2010
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Gambia: Wichtige Adressen
Botschaften und Konsulate

Für dieses Land gibt es keine diplomatische Vertretung in Österreich.

Botschaft der Republik Gambia in London
57, Kensington Court
GB-London W8 5DG
Tel. (0044 20) 7937 6316 18
Fax (0044 20) 7937 90 95
E-Mail: gambiahighcomuk@aol.com

Honorargeneralkonsulat von Gambia
Wagner-Schönkirch-Gasse 9
1232 Wien
Tel. (0043 1) 616 73 95
Fax (0043 1) 616 05 34
E-Mail: gambia@aon.at

Zuständige Österreichische Botschaft im Senegal
18, rue Emile Zola, Dakar

Postanschrift:
BP 3247, Dakar
Tel. (00221) 33 849 40 00
Fax (00221) 33 849 43 70
E-Mail: dakar-ob@bmeia.gv.at

Österreichisches Honorarkonsulat in Gambia (ohne Passbefugnis, ohne Sichtvermerksbefugnis)
SOS-Kinderdorf International, Regional Office for North/West Africa,
P.M.B.28 Banjul
Tel. (00220) 446 43 61, 446 08 36
Fax (00220) 446 11 41
E-Mail: josef.kittl@sos-ro.gm; hermann.boehler@sos-kd.org ; ro.afnw@sos-kd.org



Tourismusvertretung

Gambia Tourism Authority, Bakau
Kololi, K.M.C.
Bakau /Gambia

Tel. (00220) 446 24 91, 446 24 93/94
Fax (00220) 446 24 87
E-Mail: info@gta.gm
Internet: www.visitthegambia.gm

Zuständiger Kontakt in Europa:
The Gambia Tourism Authority, Rellingen

c/o Eyes2market Germany
Fasanenstr. 2
25462 Rellingen
Tel. (041 01) 696 48 13
Fax (041 01) 37 07 33
E-Mail: Gambia@eyes2market.com



Stand: 2010
Angaben über Einreiseformalitäten und mitzuführende Dokumente gelten nur für österreichische Staatsbürger. Alle Angaben wurden mit größter Sorgfalt recherchiert, erfolgen jedoch ohne Gewähr.


Nachbarländer
Senegal
Kap Verde



Landeshymne



Tipps

Links zum Thema
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