Schwanger fahren

Was ist zu tun, um weder sich noch das Kind oder andere zu gefährden?

 

Hauptbild Gurten Sie sich mit korrekter Gurtführung an! Der Gurt schadet dem Kind nicht. Gerade durch Gurt und Airbag sind Mutter und Kind optimal geschützt. Seit dem viele Autos mit Airbags ausgerüstet sind, vertrauen viele schwangere Frauen allein auf den Airbag und Gurten sich nicht mehr an. Eine gefährliche Fehleinschätzung: Gemäss Statistik verringert sich die tödliche Verletzungsgefahr gegenüber völliger Ungesichertheit dank Airbag um 15 %, bei der Kombination Gurt und Airbag jedoch um bis zu 70 %. Befürchtete Verletzungen des Kindes durch den Airbag haben sich bisher nicht bewahrheitet. Der Beckengurt muss ganz unten um den Bauch und am Rand über die Hüftknochen gelegt werden. Nur wenn er mitten über den Bauch gespannt ist, kann es zu inneren Verletzungen kommen. Stellen Sie den Gurt nicht zu locker ein. Bei einem Unfall könnten Sie sonst nach unten rutschen, und der dabei nach oben ziehende Gurt kann schwere Verletzungen an Ihnen und Ihrem Kind bewirken. Ausserdem sollte Ihre Sitzlehne nicht zu stark nach hinten geneigt sein. In den letzten drei Schwangerschaftsmonaten sollten Sie möglichst wenig mit dem Auto fahren und im neunten Monat gar nicht mehr. In diesem Stadium liegt Ihr Kind in immer weniger Fruchtwasser gepolstert. Daher steigt die Verletzungsgefahr bei einem Unfall drastisch an.

Wenn der Kindersitzhersteller es erlaubt, dürfen Kindersitze in Fahrtrichtung auf dem Beifahrersitz montiert werden. Dabei gilt zu beachten, dass der Kindersitz möglichst weit weg vom Austrittsbereich des Airbags ist.

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