Beurteilung:
Die Idee, drei Gewichtsgruppen (I/II/III) mit einem Sitz
abzudecken ist zwar gut, die Umsetzung jedoch ein Kompromiss mit
Einschränkungen in allen Gruppen. Hier wird eine Sitzerhöhung mit
Rückenlehne gleich auch als Gruppe I Sitz angeboten. Wenn Kinder mit neun
Monaten nur mit dem Fahrzeug-Dreipunktgurt gesichert werden, ist dies
unserer Meinung nach nicht empfehlenswert. Kinder in diesem Alter können
gerade erst sitzen und haben noch viel zu kleine Schultern, eine optimale
Gurtführung ist nicht gewährleistet. Schon das Verrücken des Kindes um
einen Zentimeter kann bedeuten, dass der Gurt zu nahe am Hals verläuft.
Die Liegeposition verbessert zwar diese Situation, aber unter drei Jahren
ist der Gurtverlauf auch hier nicht ideal. Die nun serienmäßige Kopstütze
verbessert zwar die seitliche Abstützung des Kopfes, um die Belastungen
eines Seitencrash abzufangen ist sie jedoch nicht
ausreichend.
| Testkriterien |
Vorteile |
Nachteile |
| Sicherheit |
gute Standfestigkeit, akzeptable Belastungswerte im Frontcrash,
Gurtverlauf gut auf Schulterhöhe
einstellbar
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wegen unzureichender Kopfabstützung erhöhte Belastungswerte im
Seitencrash, Kopfaufprall mit der Türe
möglich, |
| Bedienung |
Einfaches Anschnallen des Sitzes und des
Kindes
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durch viele Einstellmöglichkeiten erhöhte Gefahr von
Bedienungsfehler (misuse), sehr schwerer
Sitz
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| Komfort |
gute Sicht nach vorne und zur
Seite
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Beinwinkel ungünstig
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| Gebrauch |
präzise Passform der Polsterung, feste Nähte, hochwertige
Materialien, Kanten
entgratet
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Sitzverkleinerer und Fussauflage nur gegen Aufpreis erhältlich,
Bezugabnahme zeitaufwendig, viele Handgriffe
notwendig |
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