Von Freitag, 25. Mai, bis einschließlich Pfingstmontag, 28. Mai, kamen fünf Personen auf Österreichs Straßen ums Leben, darunter drei Pkw-Lenker, ein Motorradlenker und ein Radfahrer. Zwei der tödlichen Unfälle ereigneten sich in Oberösterreich, drei in der Steiermark. Am Pfingstmontag verunglückten drei Personen, jeweils ein Unfall ereignete sich am Freitag und am Samstag. "Im Vorjahr kamen am Pfingstwochenende sieben Personen ums Leben. Heuer gab es, wie auch schon 1996 und 2008, die wenigsten Todesopfer seit Aufzeichnungsbeginn", sagt ÖAMTC-Verkehrspsychologin Marion Seidenberger.
ÖAMTC: Verstärkte Präsenz der Exekutive ist wesentlicher Beitrag zu Verkehrssicherheit
Fünf tödlich Verunglückte am Pfingstwochenende – gleiche Unfallbilanz wie 1996 und 2008
Die sinkenden Unfallzahlen zu Pfingsten führt die ÖAMTC-Expertin unter anderem auf die verstärkte Präsenz der Exekutive zurück: "Die Schwerpunktaktionen der Polizei zeigen eindeutig Wirkung. Die Autofahrer sind vorsichtig und wissen, dass an verlängerten Wochenenden stark kontrolliert wird. Um den abschreckenden Effekt noch zu verstärken, ist es auch ganz wichtig, über die Kontrollen medial zu berichten", sagt die ÖAMTC-Verkehrspsychologin.
Trotz positivem Trend in der Unfallbilanz gilt das Ausflugswochenende weiterhin als äußerst gefährlich. Insbesondere eine nicht angepasste Fahrgeschwindigkeit ist ein großes Problem. "Gerade bei Schönwetter nimmt bei vielen Verkehrsteilnehmern die Risikobereitschaft zu", warnt die ÖAMTC-Expertin auch im Hinblick auf das nahende verlängerte Fronleichnam-Wochenende. "Insbesondere auf längeren Strecken ist es wichtig, regelmäßig Pausen einzulegen. Generell gilt immer: Tempo reduzieren, Abstände vergrößern, Ablenkungen vermeiden", lautet der abschließende Appell der ÖAMTC-Verkehrspsychologin.