Länder-News
21.05.2013

Alpenländer: Wintersperren gehen nur zögerlich zu Ende

Länger als in den letzten Jahren müssen Auto- und Motorradfahrer darauf warten, dass in den Alpen die ersten Passstraßen, die in der kalten Jahreszeit geschlossen waren, wieder für den Verkehr freigegeben werden. Verantwortlich für die Verzögerung ist der lang anhaltende Winter mit beträchtlichen Schneemengen in höheren Lagen sowie das aktuelle schlechte Wetter.

Schweiz

In der Schweiz sind die Alpenübergänge Albula, Col de la Croix, Flüela, Forcola di Livigno, Klausen, Oberalp und Splügen wieder offen. Der San Bernardino-Pass, der ursprünglich bereits freigegeben wurde, ist derzeit wegen Neuschnees vorübergehend gesperrt.

Österreich

In Österreich öffneten bereits die Großglockner-Hochalpenstraße, die Kärntner Nockalmstraße, die Maltatal-Hochalmstraße und der Staller Sattel. Bei der Silvretta-Hochalpenstraße, dem Timmelsjoch und dem Vorarlberger Furkajoch dürfte es jedoch erst zum Monatswechsel soweit sein.

Frankreich und Italien

Von den italienischen Alpenpässen sind inzwischen Würzjoch und Penserjoch aus der Winterruhe zurückgekehrt. Bei den französischen Übergängen trifft dies für Allos, Mont Cenis und Croix-de-Fer zu.

Hinweis für Reisende

Wer in nächster Zeit eine Tour in die Alpen plant, sollte sich rechtzeitig nach der aktuellen Lage erkundigen. Es ist möglich, dass der eine oder andere Alpenübergang kurzfristig geöffnet wird. Auch können Pässe, deren Wintersperre bereits aufgehoben wurde, witterungsbedingt wieder gesperrt sein.

Quelle: ADAC

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