Bei den universelle Einbausätzen wurden Produkte von AuCo, Hella und in.pro getestet. Sie sind wesentlich billiger und - je nachdem, ob mit Glühlampe oder Leuchtdiode (LED) als Leuchtquelle - ab bereits 50 Euro erhältlich. Qualität und Benutzerfreundlichkeit lassen allerdings zu wünschen übrig. Die Montage kann bis zu mehreren Stunden dauern und sollte vom Fachmann durchgeführt werden. Vor dem Kauf müssen dringend die Bauform (rund, oval oder eckig) und die Bautiefe geprüft werden. "Wir empfehlen dazu, die Leuchten vor dem Kauf an das eigene Fahrzeug zu halten. So kann man sich am besten einen Eindruck von der Montage verschaffen. Sonst wird der Einbausatz eventuell zum sprichwörtlichen Kamel vor dem Nadelöhr", so der ÖAMTC-Techniker. Ganz wichtig ist auch zu beachten, dass die Leuchten nicht über die Kontur der Stoßstange hinausstehen. Gegebenenfalls kann man ein Luftgitter ausschneiden, diese Arbeit überlässt man aber besser einem Profi. Stix warnt: "Ein Stromkabel ist dabei schnell durchschnitten." Bei der Qualität zeigen sich teilweise grobe Mängel. Beispielsweise fehlt oftmals ein Schutzschlauch und somit ein wirksamer Nässeschutz über dem Kabelstrang. Teilweise sind außerdem die Verbindungselemente minderwertig.
Nachrüst-Tagfahrleuchten unterscheiden sich auch in der Art der Lichtquelle. Die günstigsten Produkte verfügen über zwei herkömmliche 21-Watt-Glühlampen. Empfehlenswert sind Modelle mit Longlife-Glühlampen (sechs Watt) ebenso wie Leuchtdioden (LED, unter vier Watt), die nach Herstellerangaben 8.000 bis 10.000 Stunden halten sollen - also ein Fahrzeugleben lang. "Für diese Leuchtmittel ist in den meisten Fällen gar kein Austausch mehr vorgesehen. Damit ist die TFL-Nachrüstung des Autos mit einem einmaligen Aufwand für immer erledigt", so Stix abschließend.