• Reise-Reportagen
    Ausgabe: November 2004
    11.05.2011
    Autor:
    Roland Fibich

    Pisten-Check

    Die Top-Skiregionen in Österreich und den Alpen.

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    Die Top-Ski-Regionen in Österreich und den Alpen. Und wie man beim Winter-Urlaub spart
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    • Der Pistencheck 2004/2005
      als Übersicht (pdf-Datei)


      Pisten frei für den Ski-Winter 2004/2005. Doch wo findet man die besten Abfahrten, wo die steilsten Gigs für die Snowboarder, wo ist nach dem Sport die meiste Gaudi? Und wo kann man beim - ohnehin nicht ganz billigen - Winterurlaub wenigstens etwas Geld sparen?

    Der deutsche ADAC gibt alljährlich seinen Skiguide heraus, für den er 202 Skiregionen in den Alpen mit Schneesternen bewertet - kein umfassender Test im klassischen Sinn, aber eine Richtschnur, wo und wie man als Wintersport-Fan gut dran ist.

    Den Gesamtsieg holt sich heuer erneut das mondäne St. Moritz in der Schweiz. Aber schon die Silbermedaille geht mit der "Salzburger Sportwelt" rund um die Radstädter Tauern an Österreich. Und auch die Plätze drei bis fünf belegen heimische Regionen. In der Skisport-Sprache: eine tolle Mannschaftsleistung, nur für den ersten Platz hat es nicht ganz gereicht.

    Preisfrage. Wobei die Preise für die Skipässe in diesen reinen Pistenvergleich gar nicht eingeflossen sind. Den günstigsten Sechs-Tages-Skipass ab einer Pistenlänge von zehn Kilometern hat in Österreich Abtenau/Salzburg (74 Euro f. Erwachsene). Zum Vergleich: Beim Qualitäts-Sieger St. Moritz zahlt man für diesen Wochenpass mit 214 Euro fast dreimal so viel.

    Den teuersten Tages-Skipass kauft man übrigens in Zermatt/Cervinia (48 Euro), dafür gibt's dort aber auch gleich 62 Liftanlagen und 394 Pistenkilometer. In Österreich liegen Sölden (39 Euro, 34 Lifte, 147 Pistenkilometer), der Arlberg (39 Euro, 82 Lifte, 262 km) und Ischgl (39 Euro, 42 Lifte, 200 km) bei den Preislisten für die Tagespässe ganz vorne.

    Für Kids wird's billiger. Um junge Wintersport-Freunde schon frühzeitig an sich zu binden (und auch den zahlreichen Kritikern den Wind aus den Segeln zu nehmen), haben einige Skigebiete in diesem Jahr die Preise für Kinder-Skipässe zum Teil deutlich gesenkt.

    Im Zillertal etwa wurde der 6-Tage-Superskipass für Kinder laut ADAC um 16 % auf 82,50 Euro gesenkt, auf der Postalm im Salzkammergut zahlt man gleich um 18 % weniger (52,50 Euro).

    Leihen ist günstiger. Ungebrochen ist der Trend zum Skiverleih. Ein Einmal-Skiurlauber ist mit einer Wochenmiete zwischen 50 Euro in kleinen Skigebieten und 100 Euro in Nobel-Destinationen à la Arlberg wesentlich besser dran als mit gekauftem Sportgerät. Bei diesen Preisen handelt es sich meist um Allround-Carver der Mittelklasse, die für den Pisten-Normalo ausreichen. Es lohnt sich aber, einen Blick auf die Mietkonditionen zu werfen. ÖAMTC-Mitglieder erhalten in mehr als 125 "Intersport-Rent-Shops" 10% Ermäßigung auf den Verleih von Wintersportausrüstung.

    Klicken Sie hier zur Übersicht der ÖAMTC-Touristik über die Skipass-Preise in Österreich (in der Rubrik "Ausflugstipps Österreich"