Auto & 2Rad
Fotoshow: Kultige Sommerautos
15 Auto-Legenden, mit denen man stilecht die Sonne genießen kann.
Smart Crossblade: Balken statt Türen und purer Fahrtwind statt Windschutzscheibe: 2.000 Stück wurden 2002 vom Spaß-Smart gebaut, das Auto mit der Seriennummer 0001 bekam Popstar Robbie Williams. Luftiger geht es nicht.
Renault R4 Plein Air: Gleich gar keine Türen hatte der Franzose, dessen Cabrio-Version zwischen 1968 und 1971 gebaut wurde. Die "Summer of Love"-Generation hat ihn geliebt, einen Seitencrash wollen wir uns damit aber lieber nicht vorstellen.
Citroen Dyane: Den legendären 2CV kennt noch heute fast jedes Kind, die baugleiche und nicht gar so spartanische Dyane aber nicht mehr - obwohl zwischen 1978 und 1987 über 1,4 Millionen Stück gebaut wurden. Mit dem optionalen Fetzendach, das man bis zur Heckscheibe aufrollen konnte, ein perfektes Sommerauto.
Jeep Wrangler: Das Urgestein unter den US-Offroadern ist ein Garant fürs problemlose Vorankommen im unwegsamen Gelände, macht aber auch vorm Eis-Salon eine gute Figur. Wer eine niedrige Schamgrenze hat, fährt ihn stilecht: ohne Türen und das linke Bein lässig auf dem Längsträger abgestellt.
VW Käfer Cabrio: Mit dieser Voll-Besetzung des Käfer-Cabrios würden wir heute wohl nicht unbedingt in den Urlaub fahren, den Kult-Status kann dem offenen Käfer trotzdem niemand mehr weg nehmen. Heute unvorstellbar: Zwischen 1949 und 1952 gab es ihn sogar in Polizei-Ausführung.
Suzuki SJ: Was haben wir damals Spaß gehabt, als wir mit einem gut durchgewurschtelten Miet-Suzuki wochenlang die entlegensten Stellen einer griechischen Insel entdeckten! Die Hellas-Krise war da noch ebenso weit entfernt wie Sicherheits-Standards bei mediterranen Mietwagen-Anbietern.
Mazda MX-5: Seit 1989 ist der Japaner der meistverkaufte Roadster der Welt. Auch in der nunmehr dritten Generation sind die Zutaten für den Erfolg schnell erklärt: günstiger Preis, extreme Haltbarkeit und purer Fahrspaß dank Heckantrieb, direkter Lenkung und unerreicht knackiger Schaltung.
Citroen Mehari: Aus dem Französischen übersetzt bedeutet der Name "Renn-Dromedar" - dessen fragwürdige Ästhetik das 2CV-Derivat optisch auch recht gut nachahmte. Knapp 145.000 Stück wurden zwischen 1968 und 1987 gebaut, einige davon auch mit Allrad. In Deutschland durfte der Mehari übrigens nicht verkauft werden: Die Plastik-Karosserie war zu leicht brennbar.
Mercedes SL: Können Sie sich noch an die 80er-Jahre-TV-Serie "Hart aber herzlich" erinnern, in der das Millionärs-Ehepaar Jonathan und Jennifer Hart knifflige Kriminalfälle löste? Der Mercedes SL (Baureihe R 107) war das hinreißend schöne Auto, mit dem die beiden auf kalifornischen Küstenstraßen in den Sonnenuntergang düsten.
Mini Moke: So in etwa würden Kleinkinder ein Cabrio zeichnen: winzige Reifen und ein paar gerade Striche. "Moke" ist übrigens eine veraltete englische Bezeichnung für Esel - was dem Erfolg des offenen Mini keinen Abbruch tat: Zwischen 1964 und 1993 war er vor allem bei US-Jugendlichen als Strandfahrzeug populär.
Opel Speedster: Ein Verkaufserfolg war der Rüsselsheimer Roadster auf Lotus-Elise-Basis leider nie - obwohl die Zutaten gestimmt hätten: günstiger als der baugleiche Engländer, dazu Mittelmotor mit Heckantrieb und bis zu 200 PS Leistung. Könnte ein gesuchter Klassiker werden!
VW Golf Cabrio: So schön war der offene Golf nachher nie wieder: Zwischen 1979 und 1993 von Karmann gebaut, rollten von der ersten Generation insgesamt 389.000 Exemplare aus dem Werk. Der fixe Überroll-Bügel bescherte dem "1er Cabrio" übrigens den nicht immer liebevoll gemeinten Beinamen "Erdbeer-Körbchen".
Skoda Felicia Fun: Der Felicia war das erste Skoda-Modell nach der Übernahme durch VW. Die Pick-Up-Variante des kompakten Tschechen gab es auch als Sondermodell "Fun": ausschließlich in gelber Lackierung, mit Frontbügel, Lederausstattung und einer klappbaren Kabinen-Rückwand, durch die eine zweite Sitzreihe unter freiem Himmel entstand - Sommervergnügen pur!
Toyota RAV4: Warum die Japaner das Erfolgs-SUV heute nicht mehr als Cabrio anbieten, weiß wohl nur die Abteilung, die den Sparstift ansetzt. Der pummelige Dreitürer war zwar keine Schönheit, passte aber perfekt zum Ausflug an den Strand.
VW "Bulli" T1: Wenn man sich heute an den einschlägigen Surfer-Stränden in Hawaii, Kalifornien oder Südwest-England umsieht, weiß man, warum der "Bulli" zur Sommer-Legende wurde: auf jedem Exemplar ist ein Surfbrett montiert, die Insassen tragen Neopren. Und das 62 Jahre, nachdem der erste VW T1 (so die korrekte Modellbezeichnung) vom Band lief!

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