25 Jahre ÖAMTC Fahrtechnik

1987: Die Geburt der ÖAMTC Fahrtechnik

Im Jahr 1987 wurde in Teesdorf südlich von Wien das modernste Fahrtechnik Zentrum Europas eröffnet. Heute, 25 Jahre später, verfügt die ÖAMTC Fahrtechnik über ein österreichweites Netz aus zehn Zentren und ist führend in der praktischen Lenkerweiterbildung.

1.5 Mio. Teilnehmer

Von den Anfängen bis heute hatte die ÖAMTC Fahrtechik rund 1,5 Millionen Teilnehmer. 334.858 davon absolvierten das seit 2003 vorgeschriebene Führerschein-Mehrphasentraining. Zusätzlich nahmen ca. 1,4 Millionen Kinder in ganz Österreich an den Verkehrserziehungsprogrammen Blick&Klick, Hallo Auto und Top Rider teil, die von Experten der Fahrtechnik betreut werden.

Rückgang der Unfallzahlen

Wie wichtig die Arbeit der Fahrtechnik Zentren ist, spiegelt sich auch im Rückgang der Unfallzahlen wider: 1987 verunglückten in Österreich 58.664 Personen, 1.469 wurden getötet. 2011 verunglückten 45.548 Personen, 523 wurden getötet. Das bedeutet einen Rückgang von 22 Prozent bei den jährlich Verunglückten und 64 Prozent bei den jährlich Getöteten in den vergangenen 25 Jahren. Neben vielen anderen Faktoren wie einer verbesserten Fahrzeugtechnik haben auch die praktischen Fahrtrainings zu dieser Entwicklung beigetragen.

Im Nutzfahrzeugbereich zeigt die Erfahrung, dass Fahrtechniktrainings die Anzahl der Unfälle um bis zu 50 Prozent verringern.

Fahrtraining mit Motorsport-Profis

1984 begann die Zusammenarbeit des ÖAMTC mit dem dreifachen Rallye-Cross-Europameister Franz Wurz. Die revolutionäre Idee: Fahrtrainings, die bis dahin ausschließlich Motorsportlern vorbehalten waren, sollten der Erhöhung der Verkehrssicherheit dienen. Als Instruktoren fungierten erfolgreiche Motorsportler. Die Idee hatte Erfolg: 1987 wurde in Teesdorf das erste Fahrtechnik Zentrum Österreichs eröffnet. Große Sicherheitsräume, Wasserhindernisse, eine Hydraulikplatte für Schleuderübungen, Gefällestrecken und Gleitbeläge boten alles, was für sicheres und professionelles Trainieren erforderlich war.

Ab 1989 weitere Zentren

1989 öffnete in Saalfelden (S) das zweite Fahrtechnik Zentrum seine Pforten. 2001 eröffnete das Fahrtechnik Zentrum Kärnten, 2003 folgten die Zentren Innsbruck (T) und Melk/Wachauring (NÖ), 2004 wurden die Zentren in Marchtrenk (OÖ), Lang-Lebring (St), Kalwang (St) und Röthis (V) eröffnet. Das Angebot komplettieren heute ein Offroad Zentrum in Stotzing (B) sowie fünf saisonale Winterzentren.

Veranstaltungs-Location und Testgelände

Seit den Anfängen wurden die Zentren genau wie die Trainings ständig erweitert und an aktuelle Entwicklungen angepasst. Gerade in der Fahrzeugtechnik hat es in den vergangenen 25 Jahren große Veränderungen gegebenen: So beeinflussen z. B. Assistenzsysteme das Fahren und somit auch die Trainings.
Neben den Fahrtechnik Trainings haben sich die Zentren auch als Location für Veranstaltungen bewährt. Die hervorragende Infrastruktur der ÖAMTC Fahrtechnik Zentren wird von Herstellern und Händlern für Fahrzeug-Präsentationen, Autotests, Firmen-Events und für Incentiv-Veranstaltungen genutzt. Auch als Austragungsort für Motorsport-Events haben sich die ÖAMTC Fahrtechnik Zentren etabliert.

Fahrtechnik wird zum Erlebnis

Heute bieten die ÖAMTC Fahrtechnik Zentren Fahrspaß am Puls der Zeit. Ein Highlight ist der im Jahr 2010 gestartete Markenrelaunch. Die neue Linie verbindet Fahrtechnik, Spaß und Dynamik und unterstreicht, dass neben der Verkehrs- und Fahrsicherheit auch der Fahrspaß und das Erlebnis nicht zu kurz kommen. Ausdruck des neuen Auftritts sind Produkte wie "Drive & Fly" oder "Drive & Dinner".

Positiver Ausblick in die Zukunft

Die Erhöhung der Verkehrssicherheit mit den Bereichen Schulung, Aus- und Weiterbildung ist und bleibt auch weiterhin ein Schwerpunkt der ÖAMTC Fahrtechnik. Darüber hinaus entwickelt die ÖAMTC Fahrtechnik vermehrt Produkte für Firmenflotten und exklusive Spezialangebote, die maßgeschneidert für eine ausgewählte Zielgruppe geplant und umgesetzt werden. Ein weiteres Standbein besteht in der Kooperation mit starken Partnern wie der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA), dem Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV), der Wirtschaftskammer und den Partnerfahrschulen sowie in der Zusammenarbeit mit Partnern aus der Automobilindustrie.