Namen sind nicht immer Schall und Rauch: Dieser BMW verpackt gleich alles in seine Typ-Bezeichnung. BMW X1 sDrive20d EfficientDynamics Edition. X1: die kleinste SUV-Baureihe von BMW. sDrive: Allrad ist nicht, der Kleine kommt mit Heckantrieb aus. 20d: der Zweiliter-Vierzylinder-Diesel. EfficientDynamics Edition: Sämtliche Spritspar-Register wurden gezogen. Im Zuge dessen bleiben auch ein paar Pferdestärken auf der Strecke – statt normalerweise 177 PS leistet der Commonrail-Diesel 163 PS. Dieser „Verlust“ ist allerdings sehr leicht zu verschmerzen – so man ihn überhaupt wahrnimmt.
Peinlicher kann da schon der Verzicht auf den Allradantrieb sein: wenn man sich etwa auf einer schneebedeckten Straße den Berg hinaufquält oder gar hängen bleibt. Da ist es schon beruhigend, dass der X1 ob seiner optischen Erscheinung von vielen gar nicht als SUV wahrgenommen wird. Nur: Wie oft ist man im Laufe eines Jahres auf einen Allrad-Antrieb angewiesen?
Aber sparen kann man täglich – mit der EfficientDynamics Edition hat man das Werkzeug dazu. Sagenhafte 4,5 Liter Diesel verspricht der Normverbrauch des kleinen Bayern. Damit bringt das Sparpaket noch einmal 0,8 Liter geringeren Verbrauch für 100 Kilometer wie beim gleichen X1 ohne EfficientDynamics-Paket. Gleich vorab: Bei frostigen Minustemperaturen liegt dieser Wert außerhalb des Möglichen. Zu oft wird die spritsparende Start-Stopp-Automatik außer Kraft gesetzt, um den Motor warm zu halten und die Batterie zu schonen. Damit können im Stadtverkehr die vielversprechenden Normwert nicht eingehalten werden. Auf der 200 Kilometer langen auto touring-Normverbrauchsrunde konsumierte der BMW bei zweistelligen Minusgraden schließlich 6,3 l Diesel / 100 km.
Premium-Fahrgefühl. Vom Sparen bekommt man außer an der Tankstelle recht wenig mit. Der etwas brummige Motor verwöhnt schon ab Drehzahlkeller mit mehr als ausreichendem Drehmoment und beschleunigt den X1 in etwas mehr als acht Sekunden auf das Landstraßenlimit von 100 km/h. Die Lenkung ist BMW-typisch exakt und mit guter Rückmeldung, die Schaltung präzise. Der Heckantrieb verleiht auch dem X1 eine Dynamik, an die die frontgetriebene Konkurrenz trotz aller Bemühungen nicht herankommt. Aber nun genug des Lobes – etwas Kritik muss auch sein: Arbeitet das Start-Stopp-System bei Temperaturen über dem Gefrierpunkt, nervt das ziemlich ruppige Wiederanstarten des Motors, das dem kleinen BMW richtiggehend einen kleinen Side-Kick verpasst.
Das Platzangebot ist klassengemäß. Hat man beim Einsteigen den etwas breiten Seitenschweller erst einmal überwunden, fühlt man sich wie in einem Maß-Anzug. Nirgendwo zwickt oder zwackt es, aber ein verschwenderisches Raumgefühl kommt auch nicht auf. Perfekt die Sitze – auch nach langen Etappen steigt man entspannt aus. Zwei Erwachsene halten es auch auf den Rücksitzen aus. Die Kniefreiheit ist ausreichend, und die Lehnen der Rücksitze lassen sich in der Neigung verstellen. Eher nicht familiengerecht ist das Kofferraumvolumen. Wer regelmäßig Kinderwagen samt sonstigen Kids-Utensilien verstauen muss, wird mit dem X1 nicht glücklich werden. 420 Liter Grundvolumen lassen sich durch einfaches Umlegen der Rücksitzlehnen auf bis zu 1.350 Liter erweitern, wobei die Lehnen leicht ansteigend einer flachen Ladefläche im Wege stehen.
Preis & Wert. Mit einem Grundpreis von 34.100 Euro steht die ED-Variante in der Preisliste. Das ist aufgrund der besseren NoVA-Einstufung sogar um 1.000 Euro weniger als beim vergleichbaren Heckantriebs-X1 (dieEfficientDynamics Editionlässt sich übrigens nicht mit Allrad-Antrieb kombinieren). Mit dem Österreich-Paket (z.B. Klimaautomatik, Einparkhilfe und Regensensor) kommen noch einmal 2.142 Euro dazu, das Plus-Paket (zusätzlich etwa Xenon) wird mit knapp 4.000 Euro verrechnet. Und mit ein, zwei zusätzlichen Extras ist schnell die 40.000 Euro Marke geknackt. Damit lautet das finanzielle Fazit: viel Geld für ein kleines Auto, aber die Freunde der Marke werden sich davon sicherlich nicht abschrecken lassen.
Peinlicher kann da schon der Verzicht auf den Allradantrieb sein: wenn man sich etwa auf einer schneebedeckten Straße den Berg hinaufquält oder gar hängen bleibt. Da ist es schon beruhigend, dass der X1 ob seiner optischen Erscheinung von vielen gar nicht als SUV wahrgenommen wird. Nur: Wie oft ist man im Laufe eines Jahres auf einen Allrad-Antrieb angewiesen?
Aber sparen kann man täglich – mit der EfficientDynamics Edition hat man das Werkzeug dazu. Sagenhafte 4,5 Liter Diesel verspricht der Normverbrauch des kleinen Bayern. Damit bringt das Sparpaket noch einmal 0,8 Liter geringeren Verbrauch für 100 Kilometer wie beim gleichen X1 ohne EfficientDynamics-Paket. Gleich vorab: Bei frostigen Minustemperaturen liegt dieser Wert außerhalb des Möglichen. Zu oft wird die spritsparende Start-Stopp-Automatik außer Kraft gesetzt, um den Motor warm zu halten und die Batterie zu schonen. Damit können im Stadtverkehr die vielversprechenden Normwert nicht eingehalten werden. Auf der 200 Kilometer langen auto touring-Normverbrauchsrunde konsumierte der BMW bei zweistelligen Minusgraden schließlich 6,3 l Diesel / 100 km.
Premium-Fahrgefühl. Vom Sparen bekommt man außer an der Tankstelle recht wenig mit. Der etwas brummige Motor verwöhnt schon ab Drehzahlkeller mit mehr als ausreichendem Drehmoment und beschleunigt den X1 in etwas mehr als acht Sekunden auf das Landstraßenlimit von 100 km/h. Die Lenkung ist BMW-typisch exakt und mit guter Rückmeldung, die Schaltung präzise. Der Heckantrieb verleiht auch dem X1 eine Dynamik, an die die frontgetriebene Konkurrenz trotz aller Bemühungen nicht herankommt. Aber nun genug des Lobes – etwas Kritik muss auch sein: Arbeitet das Start-Stopp-System bei Temperaturen über dem Gefrierpunkt, nervt das ziemlich ruppige Wiederanstarten des Motors, das dem kleinen BMW richtiggehend einen kleinen Side-Kick verpasst.
Das Platzangebot ist klassengemäß. Hat man beim Einsteigen den etwas breiten Seitenschweller erst einmal überwunden, fühlt man sich wie in einem Maß-Anzug. Nirgendwo zwickt oder zwackt es, aber ein verschwenderisches Raumgefühl kommt auch nicht auf. Perfekt die Sitze – auch nach langen Etappen steigt man entspannt aus. Zwei Erwachsene halten es auch auf den Rücksitzen aus. Die Kniefreiheit ist ausreichend, und die Lehnen der Rücksitze lassen sich in der Neigung verstellen. Eher nicht familiengerecht ist das Kofferraumvolumen. Wer regelmäßig Kinderwagen samt sonstigen Kids-Utensilien verstauen muss, wird mit dem X1 nicht glücklich werden. 420 Liter Grundvolumen lassen sich durch einfaches Umlegen der Rücksitzlehnen auf bis zu 1.350 Liter erweitern, wobei die Lehnen leicht ansteigend einer flachen Ladefläche im Wege stehen.
Preis & Wert. Mit einem Grundpreis von 34.100 Euro steht die ED-Variante in der Preisliste. Das ist aufgrund der besseren NoVA-Einstufung sogar um 1.000 Euro weniger als beim vergleichbaren Heckantriebs-X1 (dieEfficientDynamics Editionlässt sich übrigens nicht mit Allrad-Antrieb kombinieren). Mit dem Österreich-Paket (z.B. Klimaautomatik, Einparkhilfe und Regensensor) kommen noch einmal 2.142 Euro dazu, das Plus-Paket (zusätzlich etwa Xenon) wird mit knapp 4.000 Euro verrechnet. Und mit ein, zwei zusätzlichen Extras ist schnell die 40.000 Euro Marke geknackt. Damit lautet das finanzielle Fazit: viel Geld für ein kleines Auto, aber die Freunde der Marke werden sich davon sicherlich nicht abschrecken lassen.



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