ÖAMTC: Reichweite von E-Fahrzeugen geht bei Kälte drastisch zurück (+ Fotos, + Grafik)

Bei minus 20 Grad kommt der Mitsubishi i-MiEV nur 61 Kilometer weit

Der ÖAMTC hat anhand des Mitsubishi i-MiEV die Wintertauglichkeit von E-Fahrzeugen überprüft. "Der Test wurde am Klimaprüfstand der TU-Wien durchgeführt", erklärt ÖAMTC-Cheftechniker Max Lang. "Das Ergebnis ist eindeutig: Je kälter das Wetter, desto geringer die Reichweite des E-Autos." Der Grund: Bei niedrigen Temperaturen sinkt die Aufnahmebereitschaft der Batterie und der Großteil der vorhandenen Ladung wird von der Heizung verbraucht.
Die besten Reichweitenwerte erzielt der i-MiEV bei plus 20 Grad Außentemperatur. In einer dem Stadtverkehr nachempfundenen Situation (also "Stop-And-Go") kommt man bei diesen Temperaturverhältnissen genau 114 Kilometer weit. Beim ÖAMTC-Test am Klimaprüfstand wurde die Außentemperatur kontinuierlich reduziert. Die Innentemperatur wurde gleichzeitig durch Heizung konstant auf 22 Grad gehalten. "Bei Außentemperaturen um den Gefrierpunkt verringert sich die Reichweite drastisch. Der i-MiEV benötigt dann bereits nach 79 Kilometern die nächste Aufladung", berichtet der ÖAMTC-Experte. Sinken die Temperaturen noch tiefer, verringert sich die Kilometerleistung weiter. "Wenn es, wie Anfang Februar arktische Kälte mit bis zu minus 20 Grad gibt, kommt man nicht weiter als 61 Kilometer", schildert Lang. "Bei minus 30 Grad wären überhaupt nur mehr 46 Kilometer, also ungefähr 40 Prozent der Maximalleistung möglich."
Aviso an die Redaktionen:
Fotos und eine Grafik zu dieser Aussendung findet man unter www.oeamtc.at/presse.