Ab 1. März 2012 werden die Gebühren in den Wiener Kurzparkzonen um satte 67 Prozent angehoben. Zusätzlich wird derzeit eine Ausdehnung der blauen Zonen in die Vorstadtbezirke diskutiert. In einer repräsentativen Meinungsumfrage mit 400 Befragten in Wien und Niederösterreich hat der Club die Einstellung der Bevölkerung zu diesen Plänen erhoben.
Parken
ÖAMTC-Umfrage zu Parken in Wien
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Pendler und Wiener sind großteils gegen Ausweitung der Kurzparkzonen
Die wichtigsten Umfrage-Ergebnisse
- Die Anhebung der Parkgebühren um rund zwei Drittel empfinden 75 Prozent der Befragten als zu hoch. Senioren (80 Prozent) fühlen sich besonders belastet.
- Eine klare Mehrheit - zwei Drittel der Bewohner der möglicherweise betroffenen Bereiche - spricht sich gegen eine Ausdehnung der Kurzparkzonen bis in Stadtrandgebiete aus.
- Der Forderung des ÖAMTC, zuerst den öffentlichen Verkehr attraktiver und leistungsfähiger zu machen, bevor mit Parkgebühren abkassiert wird, stimmen 75 Prozent der Befragten zu. Die Befürwortung liegt naturgemäß in Niederösterreich noch höher als in Wien, nämlich bei 81 Prozent.
- 71 Prozent der Befragten wollen, dass die zulässige Abstelldauer in den Kurzparkzonen von derzeit zwei auf maximal drei Stunden ausgedehnt wird.
- Neben einer ganz klaren Ablehnung für die Gültigkeit der blauen Zonen am Wochenende und an Feiertagen (wie derzeit im 15. Bezirk) fordern die Befragten, dass die Gebührenpflicht schon früher als um 22 Uhr endet.
Gegen Ausdehnung
Der ÖAMTC spricht sich klar gegen Kurzparkzonen außerhalb des Gürtels aus. "Zielführender wäre ein ähnliches Modell wie in Graz, wo auf gestaffelte, moderate Gebühren ohne Parkzeitbeschränkung gesetzt wird", erklärt ÖAMTC-Jurist Martin Hoffer. "Auf jeden Fall sollte man aber die Bürger fragen, ob sie überhaupt 'zwangsbeglückt' werden wollen."
Handlungsbedarf
Dabei erkennen die Bürger durchaus an, dass es in bestimmten Gebieten der Stadt Handlungsbedarf gibt. "Es ist verständlich, dass es nicht gern gesehen wird, wenn Pendler ihr Fahrzeug in den ohnehin dicht verparkten Bereichen abstellen.
Durch die Einführung des Parkpickerls kommen jedoch zusätzliche Kosten auf die Autobesitzer zu", erklärt der ÖAMTC-Experte. Das beginnt beim Pickerl selbst und endet damit, dass für das Fahren in viele Bereiche der Stadt eine hohe Gebühr zu bezahlen ist. "Im Endeffekt wird es so sein, dass die Wiener einen höheren Beitrag zu den Parkgebühren leisten als die Einpendler", schätzt der ÖAMTC-Jurist.
Die geplante Ausweitung der Kurzparkzonen wird auch den Freizeit-und Kulturverkehr massiv beeinträchtigen. Die Besucher von innerstädtischen Veranstaltungen oder Lokalen dürfen ihr Auto zukünftig nicht länger als zwei Stunden auf der Straße abstellen.
Durch die Einführung des Parkpickerls kommen jedoch zusätzliche Kosten auf die Autobesitzer zu", erklärt der ÖAMTC-Experte. Das beginnt beim Pickerl selbst und endet damit, dass für das Fahren in viele Bereiche der Stadt eine hohe Gebühr zu bezahlen ist. "Im Endeffekt wird es so sein, dass die Wiener einen höheren Beitrag zu den Parkgebühren leisten als die Einpendler", schätzt der ÖAMTC-Jurist.
Die geplante Ausweitung der Kurzparkzonen wird auch den Freizeit-und Kulturverkehr massiv beeinträchtigen. Die Besucher von innerstädtischen Veranstaltungen oder Lokalen dürfen ihr Auto zukünftig nicht länger als zwei Stunden auf der Straße abstellen.
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